DFB-Team

Flick und Fitnesstrainer loben Bundesligisten

SID
Sonntag, 16.05.2010 | 16:30 Uhr
Hansi Flick ist seit 2006 Co-Trainer des DFB-Teams
© Getty
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Der Assistenztrainer der Nationalmannschaft Hansi Flick hat die Zusammenarbeit mit den Bundesligaklubs sehr positiv bewertet. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.

Hansi Flick und die beiden Fitnesstrainer der deutschen Nationalmannschaft haben den Bundesligaklubs ein großes Lob ausgesprochen und sich für die gute Zusammenarbeit mit Blick auf die WM-Endrunde (11. Juni bis 11. Juli) bedankt.

"Man hört ja immer, dass es zwischen der Liga und der Nationalmannschaft atmosphärische Störungen gibt. Davon kann aber keine Rede sein. Da wir im April nicht mehr den vorgesehenen Fitnesstest absolvieren konnten, haben uns die Vereine vorbildich unterstützt und uns die Daten ihrer Nationalspieler zur Verfügung gestellt. Dafür gebührt ihnen ein großes Lob und ein Dankeschön", sagte Joachim Löws Assistent Flick im Trainingsquartier des Vize-Europameisters auf Sizilien.

Forsythe erarbeitet individuelle Programme

Auch der US-amerikanische Fitness-Guru Shad Forsythe, der seit eineinhalb Jahren in Deutschland lebt und zu allen Bundesliga-Klubs beste Kontakte pflegt, stellte das enge Miteinander als "vorbildlich" heraus.

Nicht zuletzt aufgrund dieser von den Vereinen zur Verfügung gestellten Daten könne man in Sciacca und später auch beim zweiten WM-Trainingslager der DFB-Auswahl in Südtirol ein individuelles Aufbauprogramm für jeden Spieler ausarbeiten.

Bei der Umsetzung vertrauen Forsythe und sein Kollege Mark Verstegen auf die neue Hightech-Maschine miCoach, die DFB-Ausrüster adidas entwickelt hat. Das Wunderwerk der Technik weist die Spieler anhand der eingegebenen Daten ähnlich wie bei einem Navigationssystem an.

Personalisierte Trainingseinheiten

"Über Kopfhörer erfahren die Spieler von einer netten Damenstimme, was sie machen müssen. Tempo steigern, langsamer treten und so weiter", erklärte Flick die Eigenschaften dieses neu entwickelten Fitnessgerätes, das von der deutschen Mannschaft erstmals benutzt wird.

Während des Trainings hält die Maschine den Spieler darüber auf dem Laufenden, in welcher Trainingszone er sich befindet. Dies kann entweder per Ansage oder auch visuell geschehen. Unter anderem werden abwechslungsreiche, vollständige und personalisierte Trainingseinheiten anhand von Herzfrequenzzonen erstellt.

Durch hohe Belastung verbessert man seine Herz-Kreislaufstärke, durch mittlere Belastung wird die Ausdauer verbessert und durch geringe Anstrengung wird die allgemeine Kondition aufgebaut.

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