DFB-Team

Zwanziger fordert gesellschaftliches Engagement

SID
Mittwoch, 08.07.2009 | 11:27 Uhr
Theo Zwanziger erwartet von Ballack, Gomez und Co. mehr als nur schönen Fußball
© Getty
Advertisement
Copa Sudamericana
Libertad -
Independiente
Championship
Ipswich -
Sheffield Wed
Copa Libertadores
Gremio -
Lanus
Indian Super League
Chennai -
NorthEast United
Copa Sudamericana
Flamengo -
Junior
Indian Super League
Kerala -
Jamshedpur
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheff Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Crotone
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Coppa Italia
Udinese -
Perugia
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone
Copa Sudamericana
Junior -
Flamengo
Indian Super League
Jamshedpur -
Kalkutta
Serie A
AS Rom -
SPAL
Primeira Liga
Sporting -
Belenenses
Ligue 1
Dijon -
Bordeaux
Serie A
Neapel -
Juventus
Championship
Leeds -
Aston Villa
Primera División
Malaga -
Levante
Primeira Liga
Porto -
Benfica
J1 League
Iwata -
Kashima
J1 League
Kobe -
Shimizu
A-League
Newcastle -
Melbourne City
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Premier League
Lok Moskau -
Kasan
Championship
Millwall -
Sheff Utd
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Ligue 1
Straßburg -
PSG
Premier League
Arsenal -
Man Utd
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Championship
Bristol City -
Middlesbrough
Ligue 1
Lille -
Toulouse
Ligue 1
Monaco -
Angers
Ligue 1
Nizza -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Amiens
Ligue 1
Troyes -
Guingamp
Premier League
Watford -
Tottenham (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Serie A
Torino -
Atalanta
Premier League
West Brom -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Leganes -
Villarreal
Serie A
Benevento -
AC Mailand
Premiership
Aberdeen -
Rangers
Eredivisie
PSV -
Sparta
Premier League
Bournemouth -
Southampton
Ligue 1
St. Etienne -
Nantes
Serie A
Bologna -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Sassuolo
Serie A
Inter Mailand -
Chievo Verona
Primera División
Getafe -
Valencia
Ligue 1
Caen -
Lyon
Premier League
Man City -
West Ham
Primera División
Eibar -
Espanyol
First Division A
Zulte-Waregem -
Gent
Primera División
Las Palmas -
Real Betis
Serie A
Sampdoria -
Lazio
Ligue 1
Montpellier -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Arsenal
Serie A
Crotone -
Udinese
Championship
Birmingham -
Wolverhampton
Primera División
Girona -
Alaves
Serie A
Hellas Verona -
Genua

DFB-Präsident Theo Zwanziger fordert von den Nationalspielern Engagement auch im gesellschaftlichen Bereich. Das sagte Zwanziger anlässlich des 60. Jahrestages der DFB-Neugründung.

Die Lehren aus dem dunkelsten Kapitel der eigenen Geschichte ziehen und den Kampf für die ethischen Grundsätze des Zusammenlebens weiter intensivieren: DFB-Präsident Theo Zwanziger hat den 60. Jahrestag der Verbands-Neugründung am 10. Juli zum Anlass genommen, um die Stars aus den eigenen Reihen an ihre Verantwortung innerhalb der Gesellschaft zu erinnern.

"Ich erwarte von den Spielern aller Nationalmannschaften, dass sie sich für Demokratie und Menschenwürde einsetzen", sagte Zwanziger anlässlich des Jahrestages der "Wiedergeburt" des Verbandes im Interview.

Neugründung in Stuttgart

Am 10. Juli 1949 wurde der ursprünglich am 28. Januar 1900 in Leipzig aus der Taufe gehobene Deutsche Fußball-Bund, der sich während des Dritten Reichs zum Instrument der Nazis machen ließ und sich letztlich am 27. April 1940 auflöste, in Stuttgart erneut gegründet.

Zwanziger, der den mittlerweile größten Einzelsportverband der Welt anführt, möchte die Erinnerung an die Rolle des DFB während der Nazi-Diktatur als Mahnung für die Zukunft verstanden wissen: "Per DFB-Dekret von April 1933 mussten die jüdischen und kommunistischen Mitglieder ihre Heimatvereine verlassen. Viele von ihnen wurden ermordet. So etwas darf nie wieder geschehen."

Wiedervereinigung wichtigste Errungenschaft

Dem Makel seiner Geschichte in der NS-Zeit kann der DFB zwar nicht entkommen, die zurückliegenden sechs Jahrzehnte haben aber ein anderes Bild des Verbands gezeichnet. Zwar musste der DFB in den vergangenen 60 Jahren auch Tiefpunkte verkraften, doch der Verband darf sich angesichts seiner Errungenschaften getrost über eine Erfolgsgeschichte freuen.

Dabei steht für Zwanziger ein Ereignis der modernen DFB-Historie über allen anderen: "Vor allem natürlich die Wiedervereinigung des deutschen Fußballs, die in die Annalen der deutschen Sportgeschichte eingegangen ist", antwortete Zwanziger auf die Frage nach der wichtigsten Errungenschaft des Verbands in den vergangenen sechs Jahrzehnten.

Dabei gestaltete sich die Rückkehr des deutschen Fußballs auf die internationale Bühne nach dem Zweiten Weltkrieg als schwierig. Auf der ersten Sitzung des Exekutivkomitees nach Kriegsende vom 10. bis 12. November 1945 in Zürich beschloss der Weltverband FIFA, die Sportbeziehungen zu Deutschland abzubrechen.

Dank an Engländer

Die Ächtung Deutschlands endete erst 1949. Am 7. Mai hob die FIFA - nach einem entsprechenden Antrag des englischen Verbands (FA) - das Spielverbot für deutsche Mannschaften wieder auf. "In diesem Zusammenhang muss man auch dem englischen Fußball-Verband danken", sagte Zwanziger.

Durch den Einsatz der Engländer waren die damals 1,4 Millionen Mitglieder, die in 13.000 Vereinen und 54.000 Mannschaften organisiert waren, nicht länger isoliert. Laut Zwanziger belegen diese Zahlen, dass der Fußball "in der schwierigen Nachkriegszeit eine wichtige gesellschaftspolitische Rolle spielte".

Nach Ansicht von Zwanziger, dessen Verband mittlerweile 6,7 Millionen Mitglieder und rund 26.000 Klubs zählt, war es die Hauptaufgabe des DFB nach seiner Neugründung "Voraussetzungen für einen regulären Spielbetrieb im Amateurbereich zu schaffen."

Aufgaben haben sich verändert

Die Aufgaben des DFB haben sich seit dieser Zeit allerdings dramatisch verändert. "Galt es in der Nachkriegszeit zunächst, den Fußball wieder zu etablieren und auf gesunde Beine zu stellen, die Folgen des Krieges zu verarbeiten, so müssen wir uns in der heutigen Zeit viel breiteren Themen stellen", sagte Zwanziger.

Der DFB hat laut des Präsidenten mittlerweile ein großes Feld zu beackern. Natürlich stehe über allem der sportliche Erfolg der Nationalmannschaften, "vor allem des A-Teams", sagte Zwanziger, "darüber hinaus hat ein so großer Verband wie der DFB in der heutigen Zeit auch eine ungemein hohe sozialpolitische Verantwortung, die er gerne erfüllt."

DFB-Chef-Scout Siegenthaler im Interview: "Wieso nicht mit vier Stürmern?"

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung