Mittwoch, 10.03.2010

Champions League

Champions League als Goldgrube für die Bayern

Mit dem Einzug ins Champions-League-Viertelfinale hat Bayern München bereits 40 Millionen Euro Prämien sicher. Der Rekordmeister erhält alleine 16,2 Millionen von der UEFA.

Arjen Robben (r.) traf gegen Florenz und beschert seinem Verein damit einen Geldsegen
© Getty
Arjen Robben (r.) traf gegen Florenz und beschert seinem Verein damit einen Geldsegen

Der deutsche Rekordmeister Bayern München hat nach dem 2:3 (0:1) beim AC Florenz und dem Einzug ins Viertelfinale der Champions League bereits Einnahmen von rund 40 Millionen Euro sicher. Für das Erreichen des Viertelfinales gab es 3,3 Millionen Euro, dadurch hat der FC Bayern bereits 16,2 Millionen an UEFA-Prämien eingenommen.

Dazu kommen etwa 15 Millionen aus dem sogenannten Marketingpool und noch die Erlöse aus den Ticketverkäufen. Inklusive des ausverkauften Heimspiels im Viertelfinale dürfte dies noch einmal bis zu acht Millionen Euro ausmachen.

Die bisherige UEFA-Prämie ergibt sich aus einem Antrittsgeld in Höhe von 7,1 Millionen Euro. Dazu kommen für drei Siege (je 800.000) und ein Remis (400.000) in der Gruppenphase weitere 2,8 Millionen Euro, für den Einzug ins Achtelfinale 3 Millionen und nun 3,3 Millionen für das Viertelfinale.

Champion kassiert ab

Für das Halbfinale würde es noch einmal 4 Millionen geben, weitere 5,2 Millionen für die Final-Teilnahme. Der Champions-League-Sieger erhält sogar 9 Millionen Euro. Nach der Gruppenphase in der Champions League können die Klubs somit in den K.o.-Runden bis zu 19,3 Millionen Euro an Prämien verdienen.

In der vergangenen Saison hatten die Bayern das Viertelfinale der "Königsklasse" erreicht und kamen so durch UEFA-Prämien und den Marketingpool, aus dem Gelder je nach den Fernseherlösen eines Landes verteilt werden, auf Einnahmen in Höhe von 34,566 Millionen Euro.

Die genauen TV-Einnahmen für die Bayern hängen aber vom Abschneiden des VfB Stuttgart ab, der als zweite deutsche Mannschaft ebenfalls noch das Viertelfinale erreichen kann. Sollten die Schwaben im Achtelfinale gegen den FC Barcelona scheitern, würde der Anteil für den FC Bayern im Viertelfinale entsprechend höher ausfallen.

Bloß nicht Barca oder Chelsea


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