Chelsea zittert trotz Ballack

Von SPOX
Donnerstag, 27.11.2008 | 01:12 Uhr
Chelsea-Stürmer Didier Drogba kam erst in der 63. Minute gegen Bordeaux ins Spiel
© Getty
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Trotz Michael Ballack muss der FC Chelsea weiter ums Achtelfinale der Champions League zittern und muss im entscheidenden Spiel gegen Cluj auch noch auf den Gelb-Rot gesperrten Frank Lampard verzichten. Barcelona zaubert mit Lionel Messi in Lissabon. Inter Mailand blamiert sich und ist trotzdem für die K.o.-Runde qualifiziert.
 

Außerdem: Donezk fegt Basel vom Platz und der FC Liverpool ist dank Steven Gerrard sicher im Achtelfinale.

Das Geschehen vom Mittwoch kurz und knackig zusammengefasst - im SPOX-Zapping:

Gruppe A

Bordeaux - Chelsea 1:1 (0:0)
Tore:
0:1 Anelka (59.), 1:1 Diarra (82.)

Klar, Geld schießt keine Tore, man weiß es inzwischen, aber dass Geld manchmal noch nicht einmal aufs Tor schießt, davon mussten sich die Fans in Bordeaux 60 Minuten lang überzeugen: Nach vorne machte das Starensemble des FC Chelsea nämlich gar nichts. Auch Michael Ballack nicht, der zum ersten Mal nach seiner Verletzung wieder in der Startelf stand und sich dem schwachen Niveau seiner Kollegen anpasste.

Die gnadenlose Statistik zur Pause: Chelsea-Keeper Petr Cech hatte mehr Ballkontakte als die Angreifer Joe Cole und Nicolas Anelka zusammen! Und das nicht etwa, weil Bordeaux ein offensives Feuerwerk abbrannte - die meisten Bälle bekam der Torhüter durch Rückpässe aus den eigenen Reihen. Nach einer Stunde aber hatte Frank Lampard plötzlich eine Idee und schickte Anelka auf die Reise. Und weil der im Moment alles trifft, traf er auch zur 1:0-Führung. Alou Diarra glich acht Minuten vor Schluss jedoch verdient aus - und so muss Chelsea weiter ums Achtelfinale zittern. Zu allem Überfluss kassierte Lampard kurz vor Abpfiff auch noch Gelb-Rot und fehlt damit im entscheidenden Spiel gegen Cluj.

Cluj - AS Rom 1:3 (1:2)
Tore:
0:1 Brighi (11.), 0:2 Totti (23.), 1:2 Kone (30.), 1:3 Brighi (64.)

Den Römern war es in Rumänien schlichtweg zu kalt. Auf der Bank saßen die Ersatzspieler mit Moonboots und Skimasken, auf dem Platz schlichen die Mannen von Trainer Luciano Spalletti in Stumpfhosen umher. Eiskalt servierten sie den Gastgebern aus Cluj dann jedoch auch die Tore. Zwei Schüsse, zwei Treffer, einer davon ein Freistoß-Kunstwerk von Francesco Totti aus 25 Metern, 2:0 für Rom nach gut 20 Minuten.

Yssouf Kone erzielte zwar noch den Anschluss für Cluj, doch in Hälfte zwei spielten die Italiener ihren Stiefel souverän nach Hause, der defensive Mittelfeldmann Matteo Brighi machte mit seinem zweiten Treffer den Sack zu. Die Roma führt zwar nun die Tabelle der Gruppe A an - trotzdem sind sie noch nicht sicher im Achtelfinale.

Alles offen in Gruppe A - wer packt es ins Achtelfinale? Ausprobieren mit dem Tabellenrechner!

Die Gruppe A im Überblick

Gruppe B

Famgusta - Werder Bremen 2:2 (0:0)
Tore: 1:0 Nicolaou (62.), 2:0 Savio (68.), 1:2 Diego (71., Elfmeter), 2:2 Almeida (88.)

Bremen bleibt auch im fünften Spiel der Gruppe B ohne Sieg und scheidet dementsprechend verdient vorzeitig aus der Champions League aus. Bremen kontrollierte wie bereits im Hinspiel die Begegnung, doch zwingende Chancen waren über weite Strecken Mangelware.

Famagusta mauerte 90 Minuten, war jedoch immer wieder durch Standards und Konter gefährlich. Mit zwei Toren binnen sechs Minuten schienen die Zyprioten bereits mit einem Bein in der K.o.-Phase, doch Bremen kämpfte sich zurück. Eine Minute nach dem 2:2-Ausgleich hätte Torschütze Almeida beinahe das Tor zum Achtelfinale wieder aufgestoßen, doch der Portugiese scheiterte entkräftet am guten Schlussmann Nagy.

Inter Mailand - Panathinaikos Athen 0:1 (0:0)
Tor:
0:1 Sarriegi (68.)

Rational, unterkühlt oder einfach nur lustlos? Gemessen an der Qualität des Kaders war es letztlich eine Frechheit, was Inter den Fans im heimischem Giuseppe Meazza Stadion anbot. Null Engagement, null Kreativität, null Torchancen - die Elf von Jose Mourinho wirkte wie eine verkaterte Thekentruppe.

Die 0:1-Blamage gegen Panathinaikos war entsprechend völlig verdient - ein echter Beinbruch aber war sie nicht. Denn weil Werder gegen Famagusta noch den Ausgleich erzielte, steht Inter definitiv in der K.o.-Runde.

Die Gruppe B im Überblick

Gruppe C

Sporting - Barca 2:5 (0:2)
Tore:
0:1 Henry (14.), 0:2 Pique (17.), 0:3 Messi (50.), 1:3 Veloso (65.), 2:3 Liedson (66.), 2:4 Caneira (67.,Eigentor), 2:5 Krkic (73.)

Erst Henry nach Vorarbeit von Messi, dann Pique mit der Pike und schließlich Messi höchstpersönlich: 3:0 für Barcelona. Nach 50 Minuten fürchteten die Fans im Jose Alvalade Stadion zu Lissabon schon ein Debakel für die eigene Mannschaft. Doch urplötzlich: Ein 77-Sekunden-Quickie von Sporting! Miguel Veloso und Liedson verkürzten auf 2:3.

Und weil das Toreschießen gerade so gut klappte, traf auch noch Marco Caneira - allerdings ins eigene Tor, und Barca war wieder in der Spur. Den Schlusspunkt setzte Bojan Krkic mit einem zweifelhaften Elfmeter inklusive Platzverweis für Sporting-Torhüter Rui Patricio. Doch alles halb so wild: Barcelona ist nun sicher Gruppenerster - und Lissabon begleitet die Spanier als sicherer Gruppenzweiter ins Achtelfinale.

Schachtjor - FC Basel 5:0 (1:0)
Tore: 1:0 Jadson (33.), 2:0 Willian (50.), 3:0 Jadson (65.), 4:0 Jadson (73.), 5:0 Seleznov (75.)

Mit einer Gala verabschiedet sich Basel aus Europa. Das Problem dabei: Nicht die Schweizer zauberten auf dem Rübenacker im Olympiyskiy zu Donezk, sondern ausschließlich Schachtjor. Hauptattraktion der ukrainischen Show war ein Mann namens Willians. Das kleine Kerlchen aus Brasilien ist genau drei Käse hoch, trägt Zahnspange und musste sich schon in der ersten Hälfte dreimal von Betreuern die Schuhe binden lassen.

Ganz nebenher spielte der 20-Jährige aber auch noch einen überragenden Ball und war an praktisch jeder gefährlichen Aktion für Schachtjor beteiligt. Ebenfalls einen Sahnetag erwischte sein Landsmann Jadson, der satte drei Treffer markierte. Damit ist die Tabelle der Gruppe C schon nach dem 5. Spieltag in Stein gemeißelt. Donezk spielt im Sommer im UEFA-Cup, Basel verabschiedet sich völlig verdient von der europäischen Bühne.

Die Gruppe C im Überblick

Gruppe D

Atletico - Eindhoven 2:1 (2:0)
Tore:
1:0 Simao (14.), 2:0 Maxi Rodriguez (28.), 2:1 Koevermans (47.)

Dank einer engagierten Leistung ziehen die Colchoneros ohne Probleme ins Achtelfinale ein, während sich die Kicker von Huub Stevens immerhin noch Hoffnungen auf das Erreichen des dritten Gruppenplatzes machen können. Da das Vicente Calderon aufgrund der Zuschauersperre durch die UEFA restlos unbesetzt war, hatten sich die Atletico-Funktionäre für den Fall des Falles etwas Schlaues einfallen lassen.

Erstaunlicherweise brandete nach den Treffern von Simao und Maxi Rodriguez nämlich plötzlich doch Jubel im Geisterstadion auf. Dieser kam allerdings nicht von stimmgewaltigen, aber unsichtbaren Gespenstern, sondern aus den Stadionboxen. Dazu wurden auf der Anzeigetafel jubelnde Atletico-Anhänger gezeigt, die bei dem Gegentreffer von Koevermans aber irgendwie verhindert schienen. Dabei hätte der Niederländer alle Mal Applaus verdient gehabt: Alle vier bisher erzielten Königsklassentreffer des PSV  Eindhoven gehen auf das Konto des 30-Jährigen.

Liverpool - Marseille 1:0 (1:0)
Tor:
1:0 Gerrard (23.)
Im Gleichschritt mit Atletico ist Liverpool in die Runde der letzten Sechzehn eingezogen. Dabei hatten die Reds im Heimspiel mit Marseille mehr Mühe als wohl vorher gedacht. Insbesondere im zweiten Durchgang war OM das spielbestimmende Team und konnte sich am Ende immerhin rühmen, das Torschussverhältnis mit 11:5 deutlich für sich entschieden zu haben. Kaufen konnte sich die Gerets-Truppe dafür nichts, denn den Unterschied machte wieder einmal Mr. Liverpool, Steven Gerrard, aus.

Mit seinem Kopfballtreffer hat der 28-Jährige nun bereits fünf Buden in der Königsklasse geknipst und führt gemeinsam mit Barcas Lionel Messi die Torjägerliste an. Marseilles' Hatem Ben Arfa versuchte übrigens mit den gleichen rosa Schuhen wie Franck Ribery zu glänzen. Nicht mit Erfolg und es bleibt die Erkenntnis: Zu gold-schwarz passt die Farbe der Treter auch nicht unbedingt besser aus als zu rot-weiß.

Die Gruppe D im Überblick

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