
Die SPOX-TOP-11 des 8. Spieltags
Bayerns Außen und der Schlüssel zum Derbysieg
Die Bayern stellten mit dem achten Sieg im achten Spiel den alleinigen Startrekord der Bundesliga auf. Drei Akteure aus der Mannschaft der Unbesiegbaren schafften es auch in die Elf des Spieltags. Außerdem: Bremens Marathon-Mann, ein spanischer Doppelpacker und der Schlüssel zum Derbysieg.
Lars Unnerstall: Bekam den Vorzug vor Timo Hildebrand und nutzte seine Chance. War zwar nicht viel gefordert, behielt vor der Dortmunder Südtribüne im Derby jedoch die Nerven, pflückte viele hohe Bälle herunter und strahlte jederzeit Sicherheit aus.
Sebastian Jung: Hatte in der Defensive alles im Griff mit enorm viel Einsatz in der Vorwärtsbewegung. Seine gute Leistung krönte der Frankfurter mit dem schönen Treffer zum 2:0.
Sokratis: Wenn Gladbach einmal in die Hälfte der Bremer kam, war es meistens der Grieche, der die Tür zumachte. Kompromisslos gewann er 70% seiner Zweikämpfe und ließ nichts anbrennen.
Dante: War selten gefordert, aber immer auf dem Posten, wenn es brenzlig wurde. Falsch war die Entscheidung des Schiedsrichters, ihn für ein resolutes Tackling mit Gelb zu verwarnen. Defensiv eine Bank, bei seinen Offensivaktionen glücklos.
Arthur Boka: Bis zu seiner Verletzung mit anschließender Auswechslung der VfB-Spieler in Hamburg mit den meisten Ballkontakten. Sehr passsicher, sehr präsent, sehr laufstark.
Zlatko Junuzovic: Spulte ein überragendes Laufpensum ab: Mit 13,3 km lief er deutlich mehr als alle anderen Akteure auf dem Platz. Zudem 94 Ballkontakte, 71% gewonnene Zweikämpfe und ein technisch anspruchsvoller Treffer zum 4:0, als er den Ball mit der Hacke runterholte und trocken ins lange Eck schoss.
Lewis Holtby: Bewegte sich sehr gut im Raum und antizipierte einige Ballverluste der Dortmunder früh. Im Spiel gegen den Ball tadellos. Läuferisch einer der Besten auf dem Feld und zudem mit einem Zuckerpass vor dem 2:0.
Daniel Caligiuri: War an den meisten Offensivaktionen der Freiburger beteiligt. Erzielte das 1:0 per Elfmeter. Hatte viele gute Aktionen, vergab aber auch zu lässig die große Chance auf das 2:0.
Thomas Müller: Interpretierte seine Position sehr variabel, rotierte viel mit Ribery und Kroos. Bei seinen beiden Treffern in Düsseldorf eiskalter Vollstrecker, vor Gustavos Tor zudem mit dem entscheidenden gewonnenen Kopfballduell gegen Lambertz.
Franck Ribery: Überragender Auftritt des Franzosen. Strotzte nur so vor Spielwitz und klasse Ideen. Im Dribbling nie zu stoppen und stets mit dem Auge für den Nebenmann. Mit Assists für Mandzukic, Müller und Rafinha. Im Offensivbereich quasi überall zu finden.
Joselu: Der Spanier war ein ständiger Unruheherd und spulte ein hohes Laufpensum ab. Schoss im Team der Hoffenheimer am häufigsten auf das Tor (fünfmal). Markierte seine Saisontore zwei und drei und hatte Pech bei einem Lattenkracher (77.).
Der 8. Spieltag in der Übersicht









