wird geladen

Zeitweise unabhängig

Samstag, 17.10.2015 | 22:54 Uhr
Thiago agierte in Bremen als Linksaußen und zeigte sich auch kämpferisch stark
Advertisement
International Champions Cup
Do26.07.
Topspiele pur: FCB - Juve, BVB - Benfica & City - Reds
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
UEFA Champions League
Ajax -
Sturm Graz
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
UEFA Champions League
Sturm Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon
CSL
Beijing Guoan -
Hebei CFFC
Copa Sudamericana
Sao Paulo -
Colon Santa Fe
Club Friendlies
West Ham -
Angers
Club Friendlies
Brighton -
Sporting
Championship
Reading -
Derby County
League One
Sunderland -
Charlton
Championship
Ipswich -
Blackburn
Club Friendlies
Everton -
Valencia
Club Friendlies
Wolverhampton -
Villarreal
Championship
Sheffield Utd -
Swansea
Club Friendlies
Liverpool -
Napoli
International Champions Cup
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Real Madrid -
Juventus
International Champions Cup
AC Mailand -
FC Barcelona
J1 League
FC Tokyo -
Kobe
Allsvenskan
Hammarby -
Trelleborg
Championship
Leeds -
Stoke

Der FC Bayern gewinnt auch sein neuntes Bundesligaspiel in dieser Saison. Die Münchner lassen dabei ihre großen Personalsorgen vergessen und zeigen ihr enorm großes Repertoire. Für Unmut sorgt nur das brutale Foul von Felix Wiedwald an Robert Lewandowski.

Neun, neun, neun. Der ganze Tag stand im Zeichen dieser Zahl. Dabei ging es aber nicht um echte oder falsche Neuner. Diese Diskussion hat die Nationalmannschaft in Deutschland im Moment exklusiv. Nein, es ging um den möglichen Startrekord des FC Bayern München.

Neun Siege hatte noch nie eine Bundesligamannschaft zu Beginn einer Saison aneinander gereiht. Selbst in der Triple-Saison 2012/13 war nach acht Erfolgen Schluss. Eine 1:2-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen stoppte die Heynckes-Bayern.

Die Guardiola-Bayern ließen sich von Werder Bremen nicht aufhalten und holten sich Sieg neun. Und weil die Zahl schon mal im Mittelpunkt stand, nutzte sie die günstige Gelegenheit für noch mehr statistische Auffälligkeiten.

Im 99. Nord-Süd-Duell feierten die Bayern ihren 999. Bundesligasieg und schenkten Werder das 999. Heimgegentor in der Bundesliga ein. Dass der 17.10 in der Quersumme ebenfalls neun ergibt, ist da sicher nur Zufall.

Keine Schwäche trotz Personalsorgen

Den Startrekord nahmen die Münchner recht beiläufig mit. "Die drei Punkte gibt es mit oder ohne Rekord", sagte Thomas Müller. "Aber es ist eine schöne Nebengeschichte. Das muss man erstmal nachmachen."

Viel wichtiger war, den im Spitzenspiel vor zwei Wochen errungenen Sieben-Punkte-Vorsprung auf Borussia Dortmund nach der Länderspielpause verteidigt zu haben. Und auch in der durch die Personallage angespannten Situation keine Schwäche offenbart zu haben.

13 Feldspieler zählte Pep Guardiola auf der Pressekonferenz vor der Partie noch. Am Ende hatte er doch 16 im Aufgebot und konnte es sich leisten, Javi Martinez und Douglas Costa komplett zu schonen, während Milos Pantovic kurz vor Schluss sein Bundesligadebüt feiern durfte.

Lewandowski trifft nicht immer

Trotz des knappen Ergebnisses war der Sieg der Münchner hochverdient. Daran ändert auch die Chance von Anthony Ujah auf den Ausgleich und die etwas unruhige Schlussphase nichts. Bis dahin hatten die Bayern Werder an deren Strafraum festgesetzt und die Partie unter Kontrolle.

Dass nicht früher Klarheit herrschte, lag auch an der dieses Mal nicht optimalen Chancenverwertung. Die seit Wochen überragenden Müller und Robert Lewandowski ließen in Bremen tatsächlich auch mal gute Möglichkeiten aus.

Die gute Nachricht aber für die Bayern: sie hatten Chancen. Denn ohne die verletzten Flügelspieler Arjen Robben, Franck Ribery und Kingsley Coman und den ebenfalls angeschlagenen Brasilianer Douglas Costa veränderten die Bayern ihr Spiel.

Bayern Münchens Topelf 15/16? Jetzt auf LigaInsider checken!

Guardiola: "Diesmal hat die Leistung gereicht"

"Es war nicht leicht, gegen die Bremer den nötigen Raum zu finden. Da hat man gemerkt, dass wir im Moment zu wenige Außenspieler haben", sagte Guardiola. Dafür hatte Bayern eine sehr hohe Spielkontrolle und war nicht anfällig für Konter.

Analyse: Bayern mit der Glocke - Werder mit Libero

Die Geschwindigkeit Costas hätte sicherlich einige Situationen aufgelöst, aber so ließ der FCB das Leder zirkulieren und spielte immer wieder den hohen Ball über die Bremer Abwehr.

Die Partie zeigte, dass die Münchner zumindest zeitweise unabhängig sind von ihren Tempodribblern auf außen und mehrere Pläne in der Tasche haben, um gefährlich zum Abschluss zu kommen. Aber dauerhaft würden sie ungern auf diese Varianten beschränkt bleiben. "Diesmal hat die Leistung gereicht, aber in den nächsten Wochen brauchen wir mehr", sagte Guardiola.

Sammer sauer über Wiedwald-Foul

Alles in allem aber war es ein gelungener Nachmittag aus Münchner Sicht. Drei Punkte, Rekord aufgestellt und keine weiteren Verletzten. Letzteres lag aber auch an einer großen Portion Glück. Robert Lewandowski hätte nach der Fluggrätsche in Kniehöhe von Werders Torhüter Felix Wiedwald auch auf der Trage das Feld verlassen können.

Wie der schwache Schiedsrichter Christian Dingert auf die Idee kam, die Szene als fair zu bewerten und nicht auf Strafstoß und rote Karte zu entscheiden, wird wohl sein Geheimnis bleiben.

"Wir haben Riesenglück, dass Robert Lewandowski nicht verletzt ist", sagte Matthias Sammer. "Ich bin jetzt nur gespannt, ob es das gleiche Gejaule gibt wie in der umgedrehten Richtung. Das interessiert mich in den nächsten Tagen."

Zumindest bis Dienstag, dann tritt der FC Bayern in der Champions League beim FC Arsenal an. Das wird dann auch den Sportvorstand wieder interessieren.

Bremen - Bayern: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung