Bundesliga - 11. Spieltag

Kein Lamentieren: Klopp "wirklich zufrieden"

SID
Samstag, 29.10.2011 | 21:24 Uhr
So in etwa. Der deutsche Meister aus Dortmund ist nicht wirklich zufrieden mit dem Ergebnis
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
FrJetzt
Bayern-Bayer: Die Highlights des Eröffnungsspiels
J1 League
Gamba Osaka -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Der deutsche Meister Borussia Dortmund hat beim VfB Stuttgart nur 1:1 gespielt und Punkte auf Bayern München eingebüßt. Aber nach einem der besten Spiele dieser Saison sorgte nicht einmal der nicht gegebene Elfmeter nach einem Foul an Mario Götze für große Debatten.

Kein Klagen, kein Lamentieren, nur ein bisschen Unzufriedenheit. Der Sieg beim VfB Stuttgart glitt Borussia Dortmund zwar durch die Hände und der Abstand auf Bayern München wuchs, doch nicht einmal der nicht gegebene Elfmeter nach einem klaren Foul an Mario Götze brachte den deutschen Meister so richtig in Rage. "In solchen Situationen ist in der Geschichte des Fußballs schon sehr, sehr oft gepfiffen worden", sagte Trainer Jürgen Klopp nach dem 1:1 (1:1) und 90 aufregenden Minuten mit einem Lächeln.

Überhaupt hatte Klopp gute Laune nach einem der besten Spiele, das die Bundesliga in dieser Saison erlebt hat. Seine Elf hat die gute Form bestätigt, ist sozusagen in der Spur geblieben. Obwohl der BVB eine Reihe an Chancen ausließ und seinen Status als erster Jäger der Bayern verspielt hatte, resümierte der Coach: "Man horcht ja nach dem Spiel in sich hinein und diesmal muss ich sagen, dass ich wirklich zufrieden bin".

Seitenhieb für den Schiri

Einen Seitenhieb zum Umgang der Schiedsrichter mit Supertalent Götze konnte er sich aber doch nicht ganz verkneifen. Er werde ungerecht behandelt, so der Tenor seines Trainers. "Gegen Götze kannst du fast machen, was du willst", sagte Klopp. Zu wenige Situationen würden für den Nationalspieler entschieden, der Elfmeter bildete da nach seiner Ansicht keine Ausnahme. Götze selbst sagte dazu nichts.

Dagegen war zwar BVB-Boss Hans-Joachim Watzke etwas drastischer in seiner Wortwahl, doch auch seine Stimme bebte nicht, als er Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisierte. "Er ist in meinen Augen einer der besten deutschen Schiedsrichter, aber heute war er eine Katastrophe. Das war ein unfassbar klarer Elfmeter", sagte Watzke.

"Ich bin nass geschwitzt"

Vielmehr war er ebenso angesteckt von der Leistung beider Teams. "Das war anstrengend und unheimlich intensiv. Ich bin nass geschwitzt, Kompliment an beide Mannschaften", sagte Watzke. Und trotz des Remis hatten auch die Spieler großen Spaß. "Das war das geilste Spiel bisher", sagte Neven Subotic, der selbst kurz vor Schluss das Siegtor hätte erzielen können.

Ebenso wie der wiedererstarkte Shinji Kagawa, der allein vor dem Tor versagte. "Ich persönlich muss den Treffer machen, das hat mich gewurmt. Diese Chance muss man nutzen", sagte er. Stattdessen blieb es bei den Treffern von Serdar Tasci (22.), der die gegentorlose Zeit des BVB nach 348 Minuten beendete, und dem Ausgleich von Lukasz Piszczek in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit.

Intensität, Leidenschaft und Siegeswille

Was aber Klopp außerdem positiv stimmte, war die Intensität, Leidenschaft und der Siegeswille, mit dem seine Spieler agierten. Manchmal übertrieben sie es fast schon. "Man muss nicht in der 87. Minute mit sechs Mann nach vorne", sagte der 44-Jährige und fügte an: "Es ist schön, dass wir immer gewinnen wollen, aber wenn wir verloren hätten, hätten wir uns in den Arsch gebissen".

Dem "Endspiel" in der Champions League am Dienstag gegen Olympiakos Piräus blickt Klopp durchaus mit Zuversicht entgegen. Es ist klar, dass der BVB gewinnen muss, um noch eine Chance auf das Weiterkommen zu haben. "Wir haben unsere Lehren aus den drei Spielen gezogen. Wir wissen, dass wir eigentlich draußen sind. Aber aus der Konstellation wollen wir die Gruppe noch mal spannend machen". Ob Sven Bender dann dabei sein kann, ist offen. Der Nationalspieler musste mit Fußproblemen zur Pause ausgewechselt werden.

Das schwere Los eines deutschen Meisters

Neben der Chancenauswertung muss gegen Piräus aber die Defensive besser werden, das deckte ein laut Klopp "brutal starker VfB" auf. Die Mannschaft von Bruno Labbadia unterstrich, warum der Platz in der Spitzengruppe der Bundesliga kein Zufall ist. "Fußballerisch war das in der ersten Halbzeit die beste Saisonleistung", sagte denn auch der VfB-Trainer ohne zu übertreiben.

Klopp entgegnete schmunzelnd: "Es freut mich total, dass die Mannschaften gegen uns immer so gut spielen". Das aber ist wohl das Los des deutschen Meisters.

Stuttgart - Dortmund: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung