McClaren kämpft lautstark um seinen Job

SID
Samstag, 18.12.2010 | 19:56 Uhr
Steve McClaren auf der PK nach dem Hoffenheim-Spiel: Der Engländer bleibt Wölfe-Trainer - vorerst
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Emotionslos redete der umstrittene Steve McClaren über den Moment, der womöglich seinen Job als Trainer des VfL Wolfsburg vorerst gerettet hat. "Ich habe in der Halbzeit meinen Spielern gesagt, dass sie zwei Möglichkeiten haben: Entweder sie lassen die Köpfe hängen oder sie fangen an zu kämpfen", sagte McClaren nach der erfolgreichen Wolfsburger Aufholjagd zum 2:2 (0:2) gegen 1899 Hoffenheim: "Sie haben sich fürs Kämpfen entschieden. Das war gut für mich."

Denn nach 45 Minuten hatten die Wolfsburger in der von McClaren selbst als "Spiel des Jahres" titulierten Begegnung 0:2 zurückgelegen. Emotionslos, unkreativ und zweikampfschwach hatte sich der deutsche Meister von 2009 präsentiert und sich von den Gästen teilweise vorführen lassen.

Luiz Gustavo (34.) und Gylfi Sigurdsson (40.) hatten die Hoffenheimern bereits fast wie den sicheren Sieger aussehen lassen, ehe Diego (75.) und Edin Dzeko in der Nachspielzeit (90+1) den nicht mehr für möglich gehaltenen Punkt erkämpften.

Die Fans hatten bereits nach dem 0:1 lautstark die Entlassung des englischen Trainers gefordert und die Mannschaft mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Pause verabschiedet - in der McClaren lautstark auf seine Spieler einredete und so die Wende herbeiführte.

Hoeneß hegt Zweifel

"Ich habe keinen Zweifel, dass Steve McClaren auch am Mittwoch im DFB-Pokal bei uns auf der Trainerbank sitzt", sagte VfL-Manager Dieter Hoeneß nach einem Wechselbad der Gefühle: "Dass das Team nicht aufgegeben hat, ist auch ein Kriterium. Die Reaktion war eindeutig." Dennoch gab Hoeneß zu, dass ihm aufgrund des schwachen Auftreten der Wolfsburger in der ersten Halbzeit "insgesamt Zweifel" gekommen seien.

So verschaffte Dzeko mit seinem zehnten Saisontor McClaren zumindest bis Mittwoch etwas Luft, doch bei einer Niederlage im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Energie Cottbus könnte es dennoch eng werden für den 49-Jährigen. Immerhin warten die Wolfsburger mittlerweile seit sieben Spielen auf einen Sieg.

Unter der Woche hatte sich selbst der eher öffentlichkeitsscheue Aufsichtsrats-Chef Francisco Garcia Sanz kritisch zu Wort gemeldet. "Wir sind selbstverständlich mit der sportlichen Situation nicht zufrieden", sagte der VW-Manager. Anlass für Spekulationen bot Garcia Sanz auch, indem er der Geschäftsführung um Hoeneß "großes Vertrauen" zusicherte, dem Coach jedoch nicht explizit.

Mannschaft stärkt McClaren

Den Rückhalt in der Mannschaft unterdessen scheint McClaren zu haben, dass er die Mannschaft noch erreicht, bewies er am Samstag. "Er hat die richtigen Worte gefunden", sagte Marcel Schäfer: "Dass es dabei mal laut wird, ist doch klar. Wir werden da zusammen rauskommen."

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Die Hinrundenbilanz ist auf jeden Fall ernüchternd. 19 Punkte nach 17 Spielen - die mit internationalen Ambitionen in die Saison gestarteten Wolfsburger sind weit näher an den Abstiegsrängen als an den Topteams.

Hoeneß: "Es macht keinen Sinn, jetzt zu spekulieren"

"Die Vorrunde ist nicht befriedigend", sagte Hoeneß, der Namen von möglichen Neuzugängen wie den Münchener Mark van Bommel nicht kommentieren wollte. "Wir werden sehen. Es macht keinen Sinn, jetzt zu spekulieren. Die Pause ist jetzt ganz gut. Wir können mal durchschnaufen und die Mannschaft kann sich finden."

Wie Verlierer fühlten sich dagegen die Hoffenheimer. "Wir können noch gar nicht so richtig glauben wie das Spiel ausgegangen ist. Wenn man ein Spiel so klar beherrscht, ist ein Punkt zu wenig", sagte Trainer Ralf Rangnick. Bereits zum vierten Mal in Folge musste sich sein Team mit einem Punkt zufrieden geben und verspielte erneut leichtfertig einen Sieg.

Trotzdem stehen 25 Punkte und ein Platz im oberen Mittelfeld für die Hoffenheimer nach der Hinrunde zu Buche.

Wolfsburg - Hoffenheim: Daten zum Spiel

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