Fussball

FC Schalke 04 - Domenico Tedesco trotzt der Krise: "Hinterfrage alles - auch mich"

Von SPOX
Domenico Tedesco vom FC Schalke 04 spürt Rückendeckung von Christian Heidel.
© getty

Domenico Tedesco glaubt weiter daran, den FC Schalke 04 aus der Krise führen zu können. Die Spielweise der Königsblauen möchte er dabei aber nicht grundlegend verändern.

"Ich hinterfrage alles - auch mich. Wir lassen nichts unversucht", sagte Tedesco der Bild. Auf die Frage, ob er sich noch als den richtigen Trainer sehe, antwortete der 33-Jährige entschieden: "Davon bin ich überzeugt!." Das Trainerteam würde "klare Matchpläne" ausgeben und die Spieler würden noch immer "durchs Feuer gehen".

Entsprechend will S04 trotz bislang enttäuschendem Saisonverlauf nicht in Panik verfallen: "Wir wissen um die Situation und nehmen sie auch ernst. Aber wir schauen - wie schon in der Vorsaison - nicht ständig auf die Tabelle. Dass wir Punkte brauchen, ist klar." Das Team müsse so oder so "immer an die Leistungsgrenze" gehen.

Domenico Tedesco will Spielweise nicht verändern

Dass Tedesco einen Wandel der Spielweise vollzieht, scheint unwahrscheinlich: "Generell bleibt meine Herangehensweise gleich. Dass ich mich dem Kader anpasse. Es geht nicht darum, mich selbst zu verwirklichen - sondern darum, zu schauen, was das Beste für die Mannschaft, für den Verein ist."

Der Trainer gab an, einen vertikalen, offensiven Fußball zu bevorzugen, diesen allerdings mit S04 nur bedingt als umsetzbar anzusehen. "Auf Schalke haben wir wuchtige Spieler wie Embolo und Burgstaller, deren Qualitäten weniger im Ballbesitz-Fußball liegen", erklärte er.

S04-Trainer dankt Christian Heidel für Vertrauen

Um seinen Job bangen muss Tedesco derweil nicht. Sportvorstand Christian Heidel hat sich bereits klar positioniert und hält seinem Trainer den Rücken frei. Dafür ist dieser dankbar: "Mehr Rückendeckung als ich bekomme, kann man nicht verlangen. Zweifel kann ich niemandem vorwerfen."

Wohl aber könnte es zu personellen Veränderungen kommen. Das Winter-Transferfenster bleibt eine Möglichkeit: "Wir haben noch acht Spiele. Da müssen wir alles raus hauen. In der Pause müssen wir dann ein Fazit ziehen und die Stellschrauben identifizieren."

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