"Das ist ein Meilenstein für mich"

Freitag, 28.07.2017 | 14:39 Uhr
Julian Weigl gewann mit dem BVB den DFB-Pokal
Advertisement
Premier League
Leicester -
Crystal Palace
Premiership
Aberdeen -
Hibernian
Serie A
Inter Mailand -
Udinese
FIFA Club World Cup
Al Jazira -
Pachuca
Premier League
Arsenal -
Newcastle
Championship
Sunderland -
Fulham
Primera División
Bilbao -
Real Sociedad
Ligue 1
Rennes -
PSG
FIFA Club World Cup
Real Madrid -
Gremio
Serie A
FC Turin -
Neapel
Premier League
Man City -
Tottenham
Primera División
Eibar -
Valencia
Championship
Cardiff -
Hull
Ligue 1
Caen -
Guingamp
Ligue 1
Dijon -
Lille
Ligue 1
Montpellier -
Metz
Ligue 1
Straßburg -
Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Amiens
Premier League
Chelsea -
Southampton (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Cagliari
Premier League
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
CFC Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
FC Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Man City
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai
Indian Super League
Mumbai -
Delhi
Serie A
Crotone -
Neapel
Championship
Cardiff -
Preston

Julian Weigl ist seit zweieinhalb Monaten verletzt, dennoch aber mit ins BVB-Trainingslager nach Bad Ragaz gereist. In der Schweiz stieg der Nationalspieler am Freitag erstmals wieder ins Lauftraining ein. In einer Medienrunde sprach Weigl über die Zeit in der Reha, seine aktuellen Fortschritte und die Philosophie des neuen Trainers Peter Bosz.

Frage: Herr Weigl, Mitte Mai haben Sie sich beim Spiel in Augsburg das rechte Sprunggelenk gebrochen. Nun sind Sie mit im BVB-Trainingslager in Bad Ragaz. Wie verläuft der Heilungsprozess?

Julian Weigl: Heute geht es mir besonders gut, denn ich durfte zum ersten Mal laufen. Das ist ein Meilenstein für mich, wenn man nach so langer Verletzungszeit aus der Reha kommt. Darauf habe ich hingearbeitet, denn man macht die größten Fortschritte, wenn man wieder richtig laufen kann. Die Muskulatur baut sich so einfach am besten auf.

Frage: Wie verlief denn die Zeit in der Reha?

Weigl: Überwiegend positiv. Ich musste keine Rückschläge erleiden, das Bein ist nie dicker geworden oder warm gewesen. Von daher bin ich voll im Plan. Nach der Länderspielpause, die nach dem 2. Bundesliga-Spieltag folgt, sollte ich in etwa wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können und voll belastbar sein. Einen genauen Zeitpunkt kann ich aber nicht nennen. Da müssen wir noch abwarten, wie der Fuß auf die unterschiedlichen Belastungen reagieren wird.

Frage: Es dürfte Sie schwer geärgert haben, nach einer langen und anstrengenden Saison keinen richtigen Urlaub genossen zu haben.

Weigl: Ich hatte mir schon gewünscht, einen ausgiebigen Urlaub zu haben. Jetzt sind es insgesamt drei Wochen gewesen - zwar nicht am Stück, aber ich konnte immer mal wieder ein paar Tage weg. Ich hatte leider noch meinen dicken Spezialschuh an, das war in den wärmeren Gefilden natürlich relativ unangenehm. Man muss eben das Beste daraus machen. Ich habe die Ruhe genossen, für den Kopf war das klasse.

Frage: Es war Ihre erste schwere Verletzung in Ihrer Karriere. Wie sind Sie mit dieser Tatsache umgegangen?

Weigl: Es war schon schwer, gerade weil das Pokalfinale und der Confed Cup vor der Tür standen. Da fiel mir erst einmal die Decke auf den Kopf. Ich habe in dem Moment in Augsburg sofort gemerkt, dass mehr kaputt gegangen ist. Ich konnte es allerdings nicht richtig einschätzen, da mir ja sozusagen die Vorerfahrung fehlte. Bevor wir zum Röntgen gefahren sind, habe ich gehofft, dass es nur ein Bänderriss ist. Die Ärzte haben dann aber schnell den Kopf geschüttelt. Da ist man erst einmal niedergeschlagen und es kommen einem negative Gedanken. Ich bin aber ein positiver Mensch und habe in dieser Zeit auch gemerkt, wie wichtig mein Umfeld für mich ist.

Frage: Wie hat sich das bemerkbar gemacht?

Weigl: Ich habe einen Teil der Reha in München absolviert, daher konnte ich viel Zeit mit meiner Familie verbringen. Mein Vater war auch ständig bei mir im Krankenhaus in den vier Tagen. Auch meine engsten Mannschaftskollegen haben mich besucht. Das gab mir viele positive Schübe, die zahlreichen Besuche haben mich schon überwältigt. Ich war nie todtraurig. Der Zeitpunkt der Verletzung hatte seine Vor- und Nachteile. Ich verpasse nicht besonders viele Spiele, andererseits konnte ich beim Endspiel und dem Turnier in Russland nicht dabei sein. Ich habe mich dann aber einfach mehr an den positiven Dingen erfreut, als den Kopf in den Sand zu stecken.

Frage: Haben Sie sich die Szene, als es passiert ist, noch einmal angeschaut?

Weigl: Ja, aber nicht oft. (lacht) Meine Freunde haben mir immer wieder gesagt, dass sie sich das nicht angucken können. Es war schon ziemlich schlimm. Wenn man das dann selbst noch einmal sieht, wird einem schon etwas schlecht.

Frage: Wie sehr schmerzt es aktuell, Ihren Teamkollegen dabei zusehen zu müssen, wie sie sich für den Pflichtspielstart vorbereiten?

Weigl: Ich bin auf jeden Fall sehr froh, hier im Trainingslager dabei zu sein. Da fühlt man sich gleich wieder als Teil der Mannschaft, wenn man gemeinsam isst oder auf dem Zimmer an der Playstation zockt. Zudem ist es wichtig, die Philosophie des Trainers zu verinnerlichen und in den Sitzungen mit dabei zu sein, um zu sehen, wie er spielen lassen möchte. Natürlich würde ich gerne mit den anderen trainieren, aber mein eigener Fortschritt zeigt mir, dass so langsam wieder ein Rädchen ins nächste greift.

Frage: Gab es schon ein Einzelgespräch mit dem neuen Trainer Peter Bosz?

Weigl: Wir haben miteinander gesprochen und er hat mir gesagt, dass es ihm sehr wichtig sei, mich bei den Sitzungen dabei zu haben. Wir quatschen immer mal wieder, das verlief bisher immer sehr positiv.

Frage: Wie wird sich das BVB-Spiel unter Bosz verändern?

Weigl: Seine Philosophie ist es, sehr hoch und offensiv zu pressen, dem Gegner keine Ruhe zu lassen und nach Ballverlust sofort mit allen Spielern aggressiv ins Gegenpressing gehen. Bisher sieht das alles ganz gut aus.

Frage: Was bedeutet das für Ihre Position?

Weigl: Ihm ist wichtig, den Ball zu haben. Das war in den letzten Jahren auch schon so bei uns. In den Sitzungen habe ich gesehen, dass der zentrale Mittelfeldspieler ein Stückchen weiter vorne positioniert ist, um das Gegenpressing tiefer auszuüben. Daher denke ich, dass ich vielleicht auch einmal die Möglichkeit haben werde, den entscheidenden Pass zu spielen oder sogar ein Tor zu erzielen. Ich gucke es mir an, welche Aufgabe der Sechser bei ihm hat, aber genauer werde ich das erst sehen, wenn ich wieder mit dabei bin.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung