Fussball

Videobeweis: Simulation erfolgreich

SID
Der Videobeweis wird wohl auch in der Bundesliga bald Alltag

Auf dem Weg zur Einführung des Videobeweises in der Bundesliga ist der "Assistent" zum ersten Mal erfolgreich unter simulierten Wettkampfbedingungen eingesetzt worden. Bei zwölf eigens für diese Testzwecke organisierten Spielen von Junioren-Mannschaften standen die Schiedsrichter in Funkkontakt mit einem Video-Assistenten.

Dies teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Mittwoch mit.

"Nach den Pre-Live-Tests der vergangenen drei Tage können wir ein positives Zwischenfazit ziehen. Die Unterstützung des Schiedsrichters durch den Video-Assistenten hat in der Praxis funktioniert", sagte Ansgar Schwenken.

Das DFL- und DFB-Präsidiumsmitglied kündigte an, dass die Tests nun "noch konkreter" fortgeführt werden. "In Richtung des Einsatzes von Video-Assistenten zur kommenden Bundesliga-Saison liegen wir absolut im Zeitplan", fügte Schwenken an.

Der sogenannte "Pre-Live-Test" stellte den nächsten Schritt auf dem Weg zum Einsatz des Video-Assistenten im Rahmen der insgesamt zweijährigen Testphase dar.

Weitere Tests geplant

Weitere dieser Proben, die von dem für das weltweite Regelwerk zuständigen International Football Association Board (IFAB) vorgegeben werden, sind im März und im April geplant. In der neuen Saison soll der Assistent in den Bundesligaspielen zum Einsatz kommen.

Mit seiner Hilfe soll die Zahl der offensichtlichen Fehlentscheidungen deutlich reduziert werden. Wie die DFL mitteilte, hätten in der laufenden Runde bis einschließlich des 21. Spieltags von 59 solcher Fehler 45 durch den Video-Assistenten vermieden werden können.

"Wir haben gesehen, dass die Schiedsrichter bereits auf sehr hohem Niveau mit dem Video-Assistenten zusammenarbeiten", sagte Ronny Zimmermann, DFB-Vizepräsident für Schiedsrichter und Qualifizierung.

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