"Dardai war eine Schlüsselentscheidung"

Dienstag, 29.11.2016 | 10:50 Uhr
Michael Preetz hat mit Pal Dardai einen ehemaligen Teamkollegen zum Trainer gemacht
Advertisement
PDC World Championship
Do14.12.
Wahnsinn im Ally Pally:
Die Darts-WM auf DAZN
Bundesliga
DiJetzt
M05 - BVB: Die Highlights des Stöger-Debüts
Coppa Italia
Live
Inter Mailand -
Pordenone
Premier League
Live
Huddersfield -
Chelsea
Coupe de la Ligue
Live
Monaco -
Caen
Premier League
Live
Crystal Palace -
Watford (DELAYED)
Premier League
Live
Burnley -
Stoke (DELAYED)
Super Liga
Partizan -
Roter Stern
FIFA Club World Cup
Al Jazira -
Real Madrid
Eredivisie
Groningen -
PSV
Coupe de la Ligue
Rennes -
Marseille
Coppa Italia
AC Mailand -
Hellas Verona
Eredivisie
Feyenoord -
Heerenveen
Premiership
Hibernian -
Rangers
Premier League
West Ham -
Arsenal
Coupe de la Ligue
Straßburg -
PSG
Premier League
Liverpool -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Everton (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Man United -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Man City (DELAYED)
Premier League
Tottenham -
Brighton (DELAYED)
Copa Sudamericana
Flamengo -
Independiente
Indian Super League
Pune -
Bengaluru
Coppa Italia
Lazio -
Cittadella
A-League
FC Sydney -
Melbourne City
Indian Super League
Kerala -
NorthEast Utd
Ligue 1
St. Etienne -
Monaco
Championship
Sheffield Wed -
Wolverhampton
Primera División
Sevilla -
Levante
Premier League
Leicester -
Crystal Palace
Premiership
Aberdeen -
Hibernian
Serie A
Inter Mailand -
Udinese
Premier League
Arsenal -
Newcastle
Championship
Sunderland -
Fulham
Primera División
Bilbao -
Real Sociedad
Ligue 1
Rennes -
PSG
Serie A
FC Turin -
Neapel
Premier League
Man City -
Tottenham
Primera División
Eibar -
Valencia
Championship
Cardiff -
Hull
Ligue 1
Caen -
Guingamp
Ligue 1
Dijon -
Lille
Ligue 1
Montpellier -
Metz
Ligue 1
Straßburg -
Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Amiens
Premier League
Chelsea -
Southampton (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Cagliari
Premier League
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II

Michael Preetz erlebt seine sportlich erfolgreichste Zeit als Geschäftsführer von Hertha BSC. Im Interview spricht der 49-Jährige über die Wichtigkeit der Personalie Pal Dardai, die Pläne eines neuen Stadions, den Imagewechsel von der großmäuligen Hauptstadt zum innovativen Klub und die Zusammenarbeit mit Investor KKR.

SPOX: Herr Preetz, ist die aktuelle Phase die angenehmste, seitdem Sie bei der Hertha im operativen Geschäft arbeiten?

Michael Preetz: Das ist sie ohne Frage. Wenn der sportliche Erfolg da ist, ist das Arbeiten angenehmer. Die letzte Saison und auch die laufende sind sehr erfolgreich. Insofern haben wir gerade eine gute Zeit.

SPOX: Was macht Sie optimistisch, dass die Mannschaft nicht wieder einen Einbruch in der Rückrunde erleidet?

Preetz: Zunächst müssen wir alles investieren, um unter dem Weihnachtsbaum so viele Punkte wie möglich liegen zu haben. Natürlich haben wir uns mit der letzten Rückrunde auseinandergesetzt. Wir haben unsere Schlüsse daraus gezogen und sind darauf vorbereitet, wenn es soweit sein sollte. Im Moment liegt der Fokus aber klar auf dem Rest der Hinrunde.

SPOX: Durch das Verpassen der Europa League hatten Sie im Sommer nicht das erhoffte Budget zur Verfügung. Entsprechend gab es nicht die größten Sprünge auf dem Transfermarkt. Ist die Tatsache, dass der Kern der Mannschaft sehr eingespielt ist, eine Stärke?

Preetz: Auf jeden Fall. Im Sommer hatte höchste Priorität für uns, dass wir den Kern unserer Mannschaft zusammenhalten. Es gab Anfragen für den einen oder anderen Leistungsträger. Uns war aber übrigens auch ohne die Europa League klar, dass wir die Mannschaft nur punktuell verstärken können. Die Rahmenbedingungen hätten die Einnahmen aus der Europa League leider auch nicht dramatisch vergrößert. Insofern haben wir einen klaren Plan verfolgt, uns gezielt in bestimmten Bereichen zu verbessern. Wir haben lange geschaut, da es für einen Verein wie Hertha darum geht, die überschaubar vorhandenen Mittel so effizient wie möglich einzusetzen.

SPOX: Kontinuität ist auch auf der Trainerposition wichtig. Wie sehen Sie die Entwicklung von Pal Dardai seit seinem Amtsantritt?

Preetz: Er war ein blutjunger Trainer, der aus dem U-Bereich kam. Natürlich hatte er die Erfahrung von der ungarischen Nationalmannschaft, aber mit den täglichen Abläufen als Trainer im Profibereich bei einem Verein war er noch nicht so vertraut. Er hat sich über die Wochen, Monate und Jahre in allen Bereichen weiterentwickelt und kann bereits jetzt auf den Erfahrungsschatz der letzten zwei Jahre zurückgreifen. Vom ersten Tag an hat er seine Arbeit bei uns erfolgreich gestaltet. Für uns war das eine Schlüsselentscheidung auf einer der wichtigsten Positionen in einem Verein. Wir sehen uns absolut darin bestätigt, dass unsere Wahl die richtige war.

SPOX: Wie eng ist Ihr Verhältnis?

Preetz: Wir kennen uns seit 20 Jahren und haben lange Zeit als gute Kameraden gemeinsam auf dem Fußballplatz gestanden. Wir hatten nie eine Freundschaft in dem Sinne, dass wir mit unseren Familien gemeinsame Dinge unternommen haben. Aber unser Verhältnis war immer sehr gut und respektvoll. Das sorgt für eine Verlässlichkeit und für eine hohe Berechenbarkeit.

SPOX: Wenn wir beim Thema Kontinuität bleiben, kommen wir auf Ihre Person. Sie sind mittlerweile seit 20 Jahren bei der Hertha, Rekordtorschütze und seit Ihrem Karriereende in verantwortlicher Position. Können Sie sich ein Leben ohne Hertha BSC überhaupt noch vorstellen?

Preetz: Ich war in der vergangenen Woche auf dem 65. Geburtstag unseres Teammanagers Nello di Martino. Er ist seit über 40 Jahren hier tätig. Das ist ein Hertha-Leben. (lacht) Bei mir hat es sich so entwickelt. Bevor ich zu Hertha gekommen bin, hatte ich eher eine wechselhafte Laufbahn mit einigen Stationen. Ich kam 1996 und ich bin 2016 immer noch da. In so einer langen Zeit entsteht natürlich etwas ganz Besonderes.

SPOX: Und zwar?

Preetz: Eine sehr hohe Identifikation mit dem Klub und eine große Liebe zu dieser Stadt. Da werden jetzt die meisten sagen: Das ist nicht so schwer, es ist ja auch Berlin. Aber es gibt auch Menschen, die sich mit dieser Stadt schwer tun, vor allem mit ihrer Größe. Ich war vom ersten Tag an fasziniert von dieser Stadt und erlebe seit 20 Jahren ihren Wandel. Als ich gekommen bin, war der Potsdamer Platz Europas größte Baustelle. Bis heute ist nicht nur dort eine Menge passiert. Hertha und Berlin nehmen einen großen Platz in meinem Leben ein.

SPOX: Im September haben Sie Ihren Vertrag bis 2019 verlängert. Was sind Ihre Ziele für die nächsten Jahre?

Preetz: Wichtig ist, dass wir uns sportlich weiter stabilisieren. Die letzte und die aktuelle Saison sind vielleicht noch unter Überraschung zu verbuchen. Wir wollen uns aber weiter in der oberen Tabellenhälfte etablieren und mit Blickrichtung auf die nächsten Jahre die Rahmenbedingungen schaffen, dass wir konstant um diese Plätze kämpfen können, in denen wir uns im Moment bewegen.

Erlebe die Bundesliga-Highlights auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat

SPOX: Sie haben schon desöfteren den Traum von einem Zuschauerschnitt um die 60.000 ausgesprochen. Was macht es im Standort Berlin so schwierig, die Leute ins Stadion zu locken?

Preetz: Vor allem das enorme Angebot in dieser Stadt. In Berlin finden an jedem Wochenende über 1000 Veranstaltungen statt. Es gibt Regionen in Deutschland, an denen es am Wochenende nur den Bundesliga-Fußball gibt. Da ist es nur logisch, dass die Menschen dort massenhaft hinpilgern. Wir sind mit unseren 50.000 Zuschauern im Schnitt glücklich, liegen damit auf Platz sechs der Zuschauertabelle, aber...

SPOX: ...Sie sehen noch Potenziale.

Preetz: Wir haben ein Drittel Kapazität unseres Stadions frei. Unser Anspruch muss sein, diese Lücke zu schließen. Das ist eine große Aufgabe. Zumal auch sportlich in dieser Stadt ein großer Konkurrenzkampf um die Zuschauergunst existiert. Berlin ist in allen anderen Sportarten in den jeweils ersten Bundesligen vertreten. Darüber hinaus gibt es im kulturellen Bereich unzählige Veranstaltungen. Das macht es zumindest nicht einfacher. Wir werden zwei Dinge tun müssen, um unserem Ziel von 60.000 Zuschauern näher zu kommen: Wir müssen uns sportlich idealerweise auf einem Level, wie wir es im Moment abrufen, konsolidieren. Andererseits müssen wir uns auch darum bemühen, neue Fanpotenziale und Zuschauergruppen zu gewinnen.

Seite 1: Preetz über Dardai, den Standort Berlin und den Zuschauerschnitt

Seite 2: Preetz über Imagewandel, Stadionpläne und den Investor KKR

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung