96-Coach geht nicht mit in die zweite Liga

Schaaf verlässt Hannover bei Abstieg

SID
Mittwoch, 30.03.2016 | 18:39 Uhr
Thomas Schaaf befindet sich mit Hannover weiter im freien Fall
© getty
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Keine Bundesliga, kein Thomas Schaaf: Im fast aussichtslosen Kampf um den Klassenerhalt haben Hannover 96 und sein angezählter Trainer Fakten geschaffen. Bei einem Abstieg wird Schaaf die Niedersachsen zum Saisonende verlassen - darauf einigten sich Klub und Coach am Mittwoch.

Ein noch früheres Aus des einstigen Bremer Meistermachers ist damit aber nicht ausgeschlossen.

"Wir sind gemeinsam mit Thomas Schaaf in die Analyse gegangen und sind zum Entschluss gekommen, dass wir bei einem nicht erfolgten Klassenerhalt den Vertrag nicht verlängern werden", sagte 96-Geschäftsführer Martin Bader: "Beide Parteien sind der Überzeugung, dass ein personeller Neuanfang auf der Trainerposition die beste Lösung ist."

Schaaf selbst zeigte sich am Mittwoch mit Bader auf einer Linie: "Wir haben immer offen und professionell alle Möglichkeiten diskutiert und ich bin ebenfalls der Meinung, dass dies die richtige Lösung ist", sagte der 54 Jahre alte Fußballlehrer: "Meine volle Konzentration liegt nun auf der Vorbereitung der Mannschaft auf die nächsten Spiele."

Neun von zehn Spielen verloren

Schaaf hatte zur Rückrunde die Nachfolge des zurückgetretenen Michael Frontzeck angetreten, die Bilanz des vermeintlichen Retters ist allerdings eine mittlere Katastrophe: Neun von zehn Spielen verlor Hannover unter dem Bremer Urgestein, zehn Punkte liegt der Klub mit dem - laut Präsident Martin Kind - teuersten Kader seiner Geschichte hinter dem Relegationsplatz zurück.

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Nur vier Jahre nach dem Viertelfinal-Einzug in der Europa League scheint der Sturz in die Zweitklassigkeit kaum mehr abzuwenden, nach 14 Oberhaus-Jahren in Serie droht nicht nur wegen Schaafs Abgang die große Zäsur an der Leine.

Zu Wochenanfang waren die Spekulationen um Schaafs Zukunft zunehmend wild geworden, die Medien in der niedersächsischen Landeshauptstadt berichteten gar von einem freiwilligen Rücktritt noch vor dem Heimspiel gegen den Hamburger SV am Samstag. "Vieles deutet darauf hin, dass der Trainer die 100 Tage nicht mehr voll kriegt", schrieb die Bild am Dienstag. Als Notlösung stünde Hannovers U19-Trainer Daniel Stendel ("Ich kann mir den nächsten Schritt gut vorstellen.") schon bereit. Schaaf wiederum hatte einen vorzeitigen Rückzug zuletzt ausgeschlossen.

Thomas Schaaf im Steckbrief

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