Seifert kündigt Umsatzrekorde an

SID
Montag, 01.06.2015 | 13:22 Uhr
Seifert hat sein Amt seit 2005 inne
© getty
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Die beiden Profi-Ligen im deutschen Fußball scheffeln immer mehr Geld. "Die Bundesliga und die 2. Liga steuern auf neue Rekordumsätze zu", kündigte Geschäftsführer Christian Seifert von der Deutschen Fußball Liga (DFL) in einem Interview mit dem Kicker an.

Eine Größenordnung für das Plus in der ausgeklungenen Saison im Jahr eins nach dem WM-Triumph der deutschen Nationalmannschaft in Brasilien nannte der 46-Jährige allerdings nicht.

Erst zu Jahresbeginn hatte die DFL beim Umsatz ihrer beiden Spielklassen Rekordwerte vermeldet. Das Oberhaus verbuchte bei seiner zehnten Steigerung einen Zuwachs von 12,9 Prozent auf 2,45 Milliarden Euro. Für die 2. Liga bedeutete der Rekord von 458 Millionen Umsatz ein Plus von 9,2 Prozent.

Eine zuletzt immer wieder diskutierte Umverteilung der TV-Gelder, die den Löwenanteil der Vereinseinnahmen ausmachen, findet lau Seifert frühestens mit Beginn des neuen TV-Vertrages ab der Saison 2017/18 statt.

Mit Blick auf internationale Themen machte Seifert aus seinen Erwartungen an die künftigen Europacup-Teilnehmer kein Hehl. Außerdem deutete der Manager das Bedürfnis auch von Top-Ligen im Ausland nach mehr Einfluss auf Entscheidungen der internationalen Dachverbände FIFA (Welt) und UEFA (Europa) an.

"Bundesliga unter Möglichkeiten zurückgeblieben"

Auch wenn Seifert den Einzug von Meister Bayern München ins Champions-League-Halbfinale als "großen Erfolg" bezeichnete, wünscht sich der DFL-Boss sowohl in Europas Königsklasse als auch vor allem in der Europa League in der Breite ausdrücklich bessere Ergebnisse als in der abgelaufenen Saison:

"Es sollte der Anspruch der zweitstärksten Liga in Europa sein, mal wieder zwei Teilnehmer im Viertelfinale der Champions League zu stellen. Klar ist, dass die Bundesliga in den vergangenen Jahren in der Europa League unter ihren Möglichkeiten und hinter den Ergebnissen geblieben ist, die für die Fünfjahreswertung der UEFA wichtig sind."

Vereine sollen mehr Mitspracherecht haben

Diesbezüglich treibt die DFL vorrangig die mäßige Bilanz ihrer Vereine in den vergangenen Jahren im "kleinen Europacup" um. Seifert: "Wir wünschen uns vor allem ein besseres Abschneiden in der Europa League. Mehrere Spielzeiten wie die aktuelle dürfen wir uns nicht leisten. Wenn wir den Anspruch haben, bis Platz sieben der Bundesliga-Tabelle europäisch spielen zu wollen, müssen natürlich auch die Ergebnisse in der Europa League stimmen."

Wie andere Spitzen-Ligen erhofft sich Seifert künftig mehr Einbindung durch die Dachverbände in Beschlüsse mit Bezug zu Vereinsbelangen: "Ich verspüre die deutliche Tendenz, dass immer mehr Ligen unzufrieden sind, dass internationale Verbände Entscheidungen treffen, die zu Lasten der Ligen gehen."

Als Beispiele für die Kritik nannte Seifert internationale Turniere, Abstellungszeiträume oder die Einführung neuer Wettbewerbe.

Die Bundesliga im Überblick

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