Der 34. Spieltag in Zahlen

Der lässigste Torschützenkönig ever

Von SPOX
Montag, 25.05.2015 | 12:44 Uhr
Alex Meier bekommt die Torjägerkanone, obwohl sein letztes Tor 10 Wochen zurückliegt
© getty
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Im OP-Saal zur Torjägerkanone, ein Wieselträger mit Legendenstatus und - natürlich: Nikolce Noveski und sein verlorener Kompass. Der Spieltag in Zahlen widmet sich in seiner letzten Saisonausgabe den Helden des Spieltags.

Der lässigste Torschützenkönig aller Zeiten: 32 Jahre alt, nie Nationalspieler gewesen (Immerhin: Team 2006!), mehrmals vermeintlich weg vom Fenster und heute: der lässigste Torschützenkönig aller Zeiten. Die Rede ist von Alex Meier. Lässig weshalb? Weil er 25 Spieltage lang munter drauflos ballerte, in zwei weiteren Partien nicht traf und anschließend unters Messer musste - und trotzdem Torschützenkönig wurde! Es ist das erste Mal in der Bundesliga-Geschichte, dass der beste Torschütze der Saison an den letzten neun Spieltagen überhaupt nicht traf. Und zumindest ein bisschen peinlich für die Konkurrenz, die ihn nicht mehr einholte.

Rekordkloppo vs. Gottmar: Der 34. Spieltag ist stets ein Zeitpunkt für Abschiede, hier und da sogar mit einer legendenhaften Note. Deshalb wird an dieser Stelle auch willkürlich hommagiert. Zum Beispiel Jürgen Klopp. Der immerbärtige und nimmermüde Kloppo holte am Samstag seinen 133. Bundesligasieg mit dem BVB. Mehr hat keiner seiner Vorgänger. Und wenn er am kommenden Wochenende in seinem 319. Pflichtspiel als BVB-Coach im Pokalfinale auch noch Wolfsburg wegfieselt, hätte er mit insgesamt sechs Titeln einen mehr als Ottmar Hitzfeld zu seiner Dortmunder Zeit. Man wird Klopp vermissen. Zurecht.

Es war einmal ein Wiesel: "Du gehst jetzt zum Frisör und lässt dir vernünftig die Haare schneiden", hat ihn Uli Hoeneß anno 2004 angeblafft. Damals sah es so aus, als würde Bastian Schweinsteiger ein überfahrenes, posthum blondiertes Wiesel auf dem Kopf spazieren tragen. Elf Jahre und haufenweise Titelgewinne später verdient der einstige Frisurenverbrecher nicht weniger als den Zusatz "Legende". Am Samstag spulte er sein 500. Pflichtspiel für den FC Bayern ab und kassierte damit mal ebenso den Kaiser (499). Nächste Saison dürften dann die Herren Augenthaler (509), Schwarzenbeck (512) und Gerd Müller (523) fällig sein. Dazu gab's das 45. Bundesliga-Tor, womit er ebenfalls Beckenbauer (44) in den Schatten stellte. Wer solche Zahlen aufweist, darf jede Frisur tragen.

Rekordmeister in Rekordlaune: Während sich der FC Bayern laut zahlreicher Experten Richtung Saisonende hauptberuflich der Wettbewerbsverzerrung widmete, ging so manch beachtenswerte Leistung unter. Zum Beispiel: 22 Mal stand hinten nicht nur ein meist gelangweilter, weil unbeschäftigter Manuel Neuer, sondern auch die Null. Logo - Rekord! Insgesamt klingelte es ohnehin nur 18 Mal im eigenen Kasten. Überraschung: Rekord! Die einstige Bestmarke hatte übrigens auch schon Manuel Neuer in der Saison 2012/2013 aufgestellt...

Nikolce und der verlorene Kompass: Wo Legenden aufgelistet werden, darf Nikolce Noveski nicht fehlen. Zugegeben: Ein Hauch von Antithese füllt die Luft im Raum. Aber: Noveski hat tatsächlich in der Bundesliga Legendäres vollbracht. Er ist nicht nur Rekordspieler der Mainzer (256 Bundesliga-Partien), sondern auch Rekordeigentorschütze der Bundesliga. Den Titel teilt er sich zwar mit Manni Kaltz, der ebenfalls sechsmal in seiner Bundesliga-Karriere den Kompass verlor, aber: Noveski brauchte für seine Leistung nur halb so viele Spiele. Mach's gut, Nikolce!

Huub, Huub - Hurra! Was Alex Meier nicht kann, kann der VfB Stuttgart. Auch wenn es auch an dieser Stelle massiv nach Antithese mieft: kein Scherz! Stuttgarts bemerkenswerter Schlussspurt lässt sich auch in Zahlen wiedergeben. Der VfB ist das einzige Team, das an jedem der letzten neun Spieltage traf. Der Klassenerhalt trägt dabei vor allem einen Namen: Daniel Ginczek. Der Stürmer war in seinen letzten neun Spielen an neun Toren direkt beteiligt. Huub, Huub - Hurra!

Jimmy Hartwig im Interview: "Der HSV ist von oben kaputt"

Effizienz der Aussortierten: Auch der HSV kann aus unerfindlichen Gründen noch vom Klassenerhalt träumen. Obwohl man es vermochte, über weite Strecken der Saison auf zahlreichen Ebenen nahezu gar nichts richtig zu machen, tickt die Uhr noch mindestens eine Woche weiter - bis zum Relegationsrückspiel. Unter anderem dank einer ebenso frechen wie beeindruckenden Effizienz bei Standards, schließlich fielen so die letzten fünf Saisontore. Auch auf diese Weise lässt sich spielerische Mittellosigkeit elegant kaschieren. Ebenfalls charmant kommt die Tatsache daher, dass mit Gojko Kacar (erzielte 3 der letzten 5 Treffer) und Slobodan Rajkovic (immerhin einen) zwei Leute einen wichtigen Anteil am Klassenerhalt haben, die beim HSV längst auf dem Abstellgleis zu stehen schienen. Auch im 1764. Bundesliga-Spiel hat dieser Klub noch Pointen übrig.

Der 34. Spieltag im Überblick

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