Mittwoch, 04.03.2015

Dopingdebatte im deutschen Fußball

Dutt will "lückenlose Aufklärung"

Robin Dutt, Sportvorstand des VfB Stuttgart, will eine "lückenlose Aufklärung" der Doping-Vorwürfe gegen die Schwaben aus den 1970er- bzw. 1980er-Jahren. "Für uns ist es schwer eine Auskunft dazu zu geben, weil wir überhaupt keine Fakten an die Hand bekommen haben und es weit vor unserer Zeit lag. Nichtsdestotrotz sind wir natürlich an einer lückenlosen Aufklärung interessiert, weil wir alle an einem sauberen Sport interessiert sind", sagte Dutt Sky Sport News HD.

Eine Freiburger Untersuchungskommission hat kürzlich systematisches Doping in den 80ern aufgedeckt
© getty
Eine Freiburger Untersuchungskommission hat kürzlich systematisches Doping in den 80ern aufgedeckt

Weiter führte der ehemalige DFB-Sportdirektor aus: "Im Profi-Fußball gibt es regelmäßig Doping-Kontrollen und es taucht kein regelmäßiger Befund auf. Deshalb glaube ich fest daran, dass wir im Fußball flächendeckend einen sauberen Sport haben."

Am Montag hatte sich die Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin über Anabolika-Doping beim Bundesligisten VfB Stuttgart und dem damaligen Zweitligisten SC Freiburg in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren geäußert.

Eine zentrale Figur der Affäre soll der ehemalige Freiburger Sportmediziner Professor Armin Klümper (79) gewesen sein. Dieser lebt inzwischen in Südafrika und hat zu den Anschuldigungen bislang keine Stellung bezogen.

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