Donnerstag, 23.10.2014

Bayern-Neuzugang mahnt

Benatia: "Mit Kritik sollte man warten"

Nach durchwachsenen Leistungen in der Bundesliga konnte Mehdi Benatia im Champions League-Spiel gegen den AS Rom erstmals vollständig überzeugen. Der Neuzugang des FC Bayern München nimmt langsam Fahrt auf, auch verbal.

Mehdi Benatia lässt sich Kritik an seiner Person nicht gefallen
© getty
Mehdi Benatia lässt sich Kritik an seiner Person nicht gefallen

Dass es kein einfaches Spiel für den Marokkaner bei seiner Rückkehr ins Stadio Olimpico werden würde, war klar. Benatia selbst ging jedoch mit Vorfreude in die Partie: "Ich komme zurück im Bayern-Trikot, das macht mich unglaublich stolz. Dort aufzulaufen wird ein Höhepunkt in meiner Karriere, auch wenn es sehr heiß zugehen wird."

Hinterher bewertete er die Reaktionen der Zuschauer ganz nüchtern und zeigte sich loyal: "Die Pfiffe gehören dazu, das ist normal. Ich hoffe, dass Bayern und Rom gemeinsam das Achtelfinale erreichen."

Kurz vor Ende der Transferperiode war Benatia für rund 26 Millionen Euro exklusive Bonuszahlungen nach München gewechselt. Zuletzt wurde bereits Kritik am Abwehrspieler laut.

Deshalb schickte er auch mahnende Worte in Richtung der Medien. "Mein Spiel war auch eine Nachricht an die deutsche Presse", sagte der 27-Jährige zu "Sport1". Sein Wunsch künftig: "Sie sollten erst abwarten, ehe sie mich kritisieren."

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Mehdi Benatia im Steckbrief

Adrian Franke

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