Inside Bundesliga: 5 Klubs - 5 Personalien

Ist das der Hamburger Weg?

Von SPOX
Mittwoch, 20.02.2013 | 18:00 Uhr
Niklas Kreuzer (l.) absolviert beim Hamburger SV derzeit ein Probetraining
© Getty
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Beim HSV ist ein junger Außenverteiiger aus der Schweiz im Probetraining - offenbar ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg zur Verjüngung des Kaders. Zwei Winter-Neuzugänge kommen noch nicht so richtig in Form. Bei der Eintracht denkt man über eine Vertragsverlängerung mit dem ewigen Oka nach.

Eintracht Frankfurt: Die Eintracht und der ewige Oka. Seit 1993 gehört der Keeper nun schon zum Kader der Frankfurter. Im Mai wird er 39 und sein Vertrag läuft im Sommer aus. Klingt schwer nach Karriereende? Denkste! Trainer Armin Veh möchte mit dem Torwart gerne noch ein Jahr verlängern. Voraussetzung dafür sei die Bereitschaft von Nikolov, seine Karriere noch weiter fortzusetzen zu wollen und weiterhin so engagiert im Training zu sein. "Wenn das so ist, spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, dass wir den Vertrag verlängern", sagte Veh der "Frankfurter Neuen Presse".

Im Sommer letzten Jahres kam Kevin Trapp an den Main. Er war der erste, der nach einer gefühlten Ewigkeit den Kampf gegen Nikolov um die Nummer eins im Tor für sich entscheiden konnte. Nun profitiert der 22-Jährige von den Erfahrungen des Altmeisters: "Ich würde mich freuen, wenn Oka weitermacht." Auch Veh sähe es positiv: "Für Kevin wäre es gut, wenn Oka bleibt." Und somit scheint die Sache eigentlich schon geklärt...

Für einen anderen Eintracht-Spieler lief es in letzter Zeit nicht ganz so gut, auch wenn er ähnlich wenig spielte: Martin Amedick. Seit über zwei Jahren hat Amedick kein Bundesligaspiel mehr bestritten. Nach dem Wechsel zur Eintracht im Sommer 2012 erkrankte der Innenverteidiger am Burnout-Syndrom. Zum Auftakt in die Rückrunde meldete sich der 30-Jährige aber wieder fit. Das Problem: Mit Anderson, Zambrano, Russ und Butscher hat die Eintracht vier Innenverteidiger und somit keinen Platz mehr für Amedick. Nun soll er in der U 23 Spielpraxis sammeln und der Mannschaft helfen, den Abstieg aus der Regionalliga Südwest zu verhindern.

Hamburger SV: Am Dienstag durften die Zuschauer beim HSV-Training ein neues Gesicht begutachten. Es war kein fixer Neuzugang, aber ein potenzieller: Der 20-jährige Niklas Kreuzer trainierte zur Probe mit. Kreuzer ist aktueller deutscher U-20-Nationalspieler und steht derzeit beim FC Basel unter Vertrag, wo er in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommt.

Der rechte Außenverteidiger bestritt bisher acht Spiele in der dritten Schweizer Liga und feierte im vergangenen Herbst gegen Italien sein Debüt unter Trainer Frank Wormuth in der U 20. Kreuzers Vertrag läuft zum Saisonende aus und natürlich möchte der Sohn des Ex-Profis Oliver Kreuzer den Sprung in die Bundesliga schaffen. Bereits mit 13 ging er zum FC Basel und durchlief alle Jugendmannschaften.

Der HSV gibt ihm nun die Chance, sich zu beweisen. Am Dienstag und Mittwoch trainierte er bei den Profis, die nächsten Tage wird er noch in der U 23 des HSV getestet. Kreuzer kann auch in der Innenverteidigung und im rechten Mittelfeld eingesetzt werden.

VfL Wolfsburg: Ivan Perisic war neben Dieter Hecking der einzige Winterzugang der Wolfsburger, 7,5 Millionen Euro Ablöse sollen für den Kroaten mit der brillianten Schusstechnik nach Dortmund geflossen sein. Allein, der Ertrag ist bisher überschaubar. Perisic' Bilanz: Vier Mal von Beginn an auf dem Platz, gegen die Bayern nur eingewechselt. Assists oder Tore? Null.

"Es ist fast eineinhalb Jahre her, dass ich mehrere Spiele hintereinander absolviert habe. Deswegen bin ich noch nicht bei einhundert Prozent, das ist aber normal. Es wird von Woche zu Woche besser, aber ich brauche noch etwas Zeit", berichtet der ehemalige Dortmunder von Umstellungsproblemen. "Ich arbeite in jedem Training hart, nur so kann ich meine Form weiter verbessern."

Immerhin: Seine Zahnprobleme, die ihm in den letzten Wochen zusetzten, wurden in einer OP am Samstag erfolgreich gelöst.

Mainz 05: Er war und ist nicht immer unumstritten, aber zurzeit bewegt er sich auf konstant hohem Niveau. In der Rückrunde zeigte sich Andreas Ivanschitz bisher von seiner besten Seite. Nach dem letzten Spiel der Mainzer gegen Schalke, wo er einen Treffer selbst erzielte und einen weiteren auflegte, war er in die SPOX-11 des Spieltags vertreten.

Nun läuft der Vertrag des Österreichers im Sommer aber aus. Bisher konnte man sich noch nicht auf eine Verlängerung einigen. Immer wieder gibt es Gerüchte um ein mögliches Engagement in der MLS. Doch die wischte Ivanschitz nun beiseite: "Meine Ziele sind in der MLS sicher schwerer zu verwirklichen. Dafür bin ich noch viel zu ehrgeizig", sagte der 29-Jährige dem "ORF". "Der Zeitpunkt wäre jetzt der falsche", sagte Ivanschitz, "ich fühle mich noch viel zu jung und zu gut in Form."

Die unsichere Vertragslage ruft natürlich andere Vereine auf den Plan. Doch der FSV Mainz bleibe der erste Ansprechpartner, so Ivanschitz. In den kommenden Wochen sollen weitere Verhandlungen anstehen. Vor allem das "Gesamtpaket und die Perspektive" müssten stimmen - und mit dem derzeitigen 7. Platz und der Tuchfühlung zu den Europapokalplätzen hat Mainz mit Sicherheit gute Argumente.

1899 Hoffenheim: Die Kraichgauer haben im Winter noch einmal ordentlich zugelangt auf dem Transfermarkt. Mit Gomes, de Camargo, Polanski, Abraham, Advicula und Afriyie Acquah kamen gleich sechs Neuzugänge nach Hoffenheim.

Abgesehen von Luis Advincula, der allerdings vor knapp zwei Wochen einen Autounfall hatte, wurden alle Neuzugänge von Marco Kurz auch weitestgehend eingesetzt. Außer Afriyie Acquah.

Der Ghanaer, der für 2,5 Millionen Euro vom US Palermo kam, spielte bisher noch keine Minute in der Bundesliga. Und das, obwohl durch die Verletzungen von Sead Salihovic und Sebastian Rudy die Position im defensiven Mittelfeld zwei vermeintliche Stammspieler ausfallen. Eugen Polanski scheint derzeit gesetzt. Daneben kämpfen Tobias Weis und Daniel Williams um den Platz.

Acquah, der bis zum Winter an den FC Parma ausgeliehen war, kam in der Serie A regelmäßig zum Einsatz, doch für 1899 scheint er bisher noch keine große Hilfe zu sein.

Lediglich im Spiel gegen Eintracht Frankfurt vor drei Wochen stand Acquah im Kader, wurde aber nicht eingewechselt. Auch für das Spiel in Augsburg am Wochenende scheint er keine ernsthafte Alternative zu sein. Momentan lohnt sich die stattliche Investition für Hoffenheim noch nicht.

Bundesliga: Der 23. Spieltag

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