17. Spieltag: Sixpack zu den Samstagsspielen

Krisengipfel: Fressen oder gefressen werden

Von SPOX
Freitag, 14.12.2012 | 22:37 Uhr
Der Schwächste fliegt: Markus Weinzierl kämpft in Fürth auch um seinen eigenen Job
© Getty
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In der Trolli-Arena kommt es am 17. Spieltag zum absoluten Krisengipfel zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem FC Augsburg. Zeitgleich erlebt Rene Adler eine Reise in die Vergangenheit, und der FC Schalke 04 versucht seine Negativserie gegen den SC Freibrug zu stoppen.

SpVgg Greuther Fürth - FC Augsburg (Sa., 15.15 Uhr im LIVE-TICKER)

Die Situation: Letzter gegen Vorletzter, die schlechteste Offensive gegen die zweitschlechteste oder einfach nur Not gegen Elend. Sowohl für Fürth, als auch für Augsburg geht es beim absoluten Krisengipfel schon fast um alles. Beide Mannschaften stecken seit Wochen im Tabellenkeller fest und haben bereits zehn Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Selbst der Relegationsplatz ist schon vier Punkte entfernt. Der Sieger könnte im Bestfall den Anschluss zu Hoffenheim und Platz 16 wieder herstellen. Für den Verlierer sieht es dagegen ganz düster aus. Ein Unentschieden würde wohl letztlich zwei Verlierer hervorbringen.

Die Franken werden gegen den FCA auf Thomas Kleine verzichten müssen. Für den 34-Jährigen dürfte voraussichtlich Lasse Sobiech in die Innenverteidigung rücken.

Die Stimmen: "Wir wissen natürlich um die Bedeutung dieser Partie. Wir wollen mit einem Sieg in die kurze Winterpause gehen. Aber man darf auch nicht vergessen, dass danach weitere 17 Spiele folgen und dann immer noch 51 Punkte zu holen sind." (Zoltan Stieber, SpVgg Greuther Fürth)

"Endspiel, Schicksalsspiel, Not gegen Elend. Wie auch immer dieses Spiel im Vorfeld in der Öffentlichkeit dargestellt wird, das interessiert uns nicht: Wir wollen und werden alles daran setzen, diese Partie für uns zu entscheiden." (Markus Weinzierl, Trainer FC Augsburg)

Bayer Leverkusen - Hamburger SV (Sa., 15.15 Uhr im LIVE-TICKER)

Die Situation: Wenn der HSV auf Leverkusen trifft, dann ist kein gewöhnliches Spiel zu erwarten - zumindest nicht für Rene Adler. 138 Bundesligaspiele absolvierte der HSV-Keeper in zwölf Jahren im Bayer-Trikot, bevor er im Sommer an die Elbe wechselte. Nun steht für den 27-Jährigen eine Reise in die Vergangenheit an. "Selbstverständlich ist die Partie für mich etwas ganz Besonderes", gesteht Adler. Etwas ganz Besonders ist die Partie aber auch dahingehend, dass beide Teams in der Tabelle besser dastehen als erwartet. Trotz der 2:3-Pleite vergangene Woche in Hannover stehen die Rheinländer noch vor Borussia Dortmund auf Platz zwei. Auch in Hamburg wird man gerne einen Blick aufs Tableau riskieren. Nur ein Punkt trennt die Hanseaten, denen nach schwachem Saisonstart ein harter Kampf um den Klassenerhalt prophezeit wurde, von Platz sechs, der für die Europa League berechtigen würde.

Bitter für Leverkusen: Sowohl Daniel Carvajal, als auch Stefan Reinartz sind mit der jeweils fünften Gelben Karte gesperrt. Auch Sidney Sam wird wegen Rückenproblemen nur zuschauen können. Der HSV wird erneut ohne Mittelfeldregisseur Rafael van der Vaart auskommen müssen. Der Niederländer wolle "kein Risiko eingehen", sondern "fit in den Urlaub" gehen.

Die Stimmen: "Wir wollen an unsere starke Heimbilanz anknüpfen und auch in diesem Spiel als Gewinner vom Platz gehen. Wir wollen eine Reaktion zeigen nach dem Hannover-Spiel, wo wir uns letztlich selber um unseren Verdienst gebracht haben." (Lars Bender, Bayer Leverkusen)

"Wir sind schlecht in die Saison gestartet, haben uns stabilisiert und zuletzt gut gespielt. Wir können die Hinrunde aber noch positiver gestalten. Es ist der Anreiz, die Herausforderung und das Ziel, am Samstag auf 25 beziehungsweise 27 Punkte zu kommen." (Thorsten Fink, Trainer Hamburger SV)

VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt (Sa., 15.15 Uhr im LIVE-TICKER)

Die Situation: Die einen wollen in der Tabelle weiter nach oben klettern, die anderen ihre herausragende Hinrunde krönen. Mit dem diskutablen Sieg in Dortmund im Rücken wollen die Niedersachsen nun auch der Eintracht drei Punkte abtrotzen. Auch wenn das ursprüngliche Ziel Europa League noch immer in weiter Ferne liegt, gelang den Wölfen gegen den Meister immerhin der endgültige Befreiungsschlag aus dem Abstiegssumpf. Probleme, die die Frankfurter nur vom Hörensagen kennen. Denn die Hessen stehen nach dem 4:1-Sieg gegen Bremen immer noch auf CL-Qualiplatz vier. Einem Absturz in der Rückrunde wie in der Abstiegssaison 2010/1011 soll schon am letzten Hinrunden-Spieltag Einhalt geboten werden.

Trotz aller Superlative herrscht bei den Hessen Not in der Innenverteidigung, so dass wohl wieder Carlos Zambrano und Heiko Butscher innen verteidigen werden. Bei den Wölfen wird der momentan bärenstarke Mittelfeldmotor Diego trotz einer Kapselverletzung auf die Zähne beißen.

Die Stimmen: "Wir müssen den Kampf vorgeben und vorleben, es reicht nicht einfach nur dagegen zu halten, wir müssen uns zeigen. Und dann bin ich davon überzeugt, dass wir gewinnen können." (Lorenz-Günther Köstner, Trainer VfL Wolfsburg)

"Ich habe noch nie einen Trainer erlebt, der vor einem Spiel gesagt hat, mit einem Unentschieden wäre ich zufrieden. Natürlich fahren wir da hin und wollen gewinnen, das ist nie anders, auch wenn es das letzte Spiel in diesem Jahr ist." (Armin Veh, Trainer Eintracht Frankfurt)

1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart (Sa., 15.15 Uhr im LIVE-TICKER)

Die Situation: Erst war er der kämpferische Knipser, dann der Elfer-Depp und jetzt entwickelt er sich zur Lebensversicherung des VfB: Vedad Ibisevic. Der Bosnier steuerte beim Heimsieg gegen Schalke gleich drei Treffer bei und gehört jetzt zu den Top-Torjägern der Liga. Die Schwaben liegen nicht zuletzt durch seine Tore im Soll. Selbst die CL-Plätze sind nur zwei Punkte entfernt. Eine ähnlich erfolgreiche Saison ist am Bruchweg zu beobachten. Mainz liegt im gesicherten Mittelfeld und hat Sichtkontakt zu den EL-Plätzen.

Probleme könnten die Rheinland-Pfälzer gegen den VfB dennoch bekommen, denn mit Nikolce Noveski fehlt der Fels in der Brandung im Defensiv-Verbund. Im Kasten wird der gesperrte Christian Wetklo erneut von Heinz Müller vertreten. Bei den Schwaben fehlen Gotoku Sakai und Serdar Tasci rotgesperrt.

Die Stimmen: "Wenn wir unser maximales Leistungsniveau abrufen, dann sind wir sehr schwer zu schlagen. Wir sollten unser ganzes Engagement einbringen. Außerdem werden uns die Trainer gut auf den Gegner einstellen und dann bin ich mir sicher, dass es was wird." (Vedad Ibisevic, VfB Stuttgart)

"Wir haben es in der Hand, aus einer guten Vorrunde eine sehr gute zu machen. Wir haben Lust darauf, uns völlig zu verausgaben. Wir müssen aber mehr Gier ausstrahlen als vergangenes Wochenende. Aktuell stehen wir mit unserem kleinen Kader schon am Anschlag, aber noch nicht drüber." (Thomas Tuchel, Trainer Mainz 05)

Fortuna Düsseldorf - Hannover 96 (Sa., 15.15 Uhr im LIVE-TICKER)

Die Situation: Mirko Slomka hat seinen Vertrag verlängert, das Spiel gegen Leverkusen wurde gewonnen und gegen Düsseldorf ist Karim Haggui nach seiner Gelbsperre wieder spielberechtigt. 96 fehlt gegen den Aufsteiger eigentlich nur noch ein Sieg, um sich zufrieden gen Winterpause verabschieden zu können. Mit einem Dreier könnten die Niedersachsen nämlich wieder auf einen einstelligen Tabellenplatz vorrücken und möglicherwiese sogar auf einem EL-Platz überwintern. Auch in Düsseldorf kann man mit der Hinserie hochzufrieden sein. Zwar steht der Aufsteiger "nur" auf Position 15, doch hat man auf einen direkten Abstiegsplatz schon zehn Punkte Vorsprung.

Für Fortunas Jens Langeneke wird es aber wohl nicht reichen, weshalb voraussichtlich Adam Bodzek neben Juanan verteidigen wird. Den gesperrten Robbie Kruse könnte Dani Schahin im Sturmzentrum ersetzen.

Die Stimmen: "Wir müssen von der ersten bis zur letzten Sekunde sehr achtsam sein und mal wieder viel Arbeit verrichten. Wir müssen immer wieder Erfahrungswerte sammeln. In jedem Spiel lernen wir dazu. Wichtig ist, dass wir unserer Spielweise treu bleiben." (Norbert Meier, Trainer Fortuna Düsseldorf)

"Wir haben die Chance, die Hinrunde positiv abzuschließen und da setzen wir alles rein. Wir wollen an unsere gute Leistung aus dem Spiel gegen Leverkusen anknüpfen. Unsere volle Konzentration gilt ausschließlich dem kommenden Spiel gegen Düsseldorf, da wir in der Bundesliga noch viel bewegen können. Das Pokalspiel in Dortmund steckt dabei null in unseren Köpfen." (Mirko Slomka, Trainer Hannover 96)

FC Schalke 04 - SC Freiburg (Sa., 18.15 Uhr im LIVE-TICKER)

Die Situation: Noch vor wenigen Wochen galt Schalke nach dem 2:1-Derby-Sieg gegen den BVB als erster Bayern-Jäger. Die Fans der Königsblauen träumten bereits von mehr. Nach fünf sieglosen Spielen und dem Absturz auf Platz fünf verflüchtigte sich die Euphorie jedoch und wich einer waschechten Krisenstimmung - egal wie vehement die Verantwortlichen dies auch abzuwiegeln versuchen. Die Breisgauer reisen dagegen mit viel Selbstvertrauen nach Gelsenkirchen, wurden doch drei der letzten fünf Spiele gewonnen. Mit etwas Glück könnten die Süddeutschen gar auf einem EL-Platz überwintern.

Dabei werden die Freiburger aber wohl auf Mensur Mujdza verzichten müssen. Der Außenverteidiger plagt sich mit Rückenproblemen herum. Wieder mit an Bord werden dagegen Fallou Diagne und Julian Schuster nach Rot- bzw- Gelbsperre sein.

Die Stimmen: "Eine schwierige Aufgabe. Freiburg hat eine gute Mannschaft, tritt kompakt auf und alle Spieler sind stets in Bewegung. Unser Gegner spielt gut gegen den Ball und kann sehr schnell umschalten. Das ist uns in den vergangenen Wochen leider nicht immer gelungen." (Huub Stevens, Trainer FC Schalke 04)

"Es wird wahnsinnig wichtig sein, dass wir mutig und offensiv spielen und gleichzeitig auf vielen Positionen gut stehen. Dann gibt es die Möglichkeit, dass wir bei Schalke gut spielen und ich hoffe, dass wir so gut spielen, wie in Hannover oder gegen Stuttgart." (Christian Streich, Trainer SC Freiburg)

Bundesliga: Der 17. Spieltag im Überblick

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