"Wir vergleichen uns nicht mit dem FC Bayern“

Von Mario Janosec
Donnerstag, 11.10.2012 | 09:46 Uhr
Michael Zorc kann die Vergleiche nicht mehr hören
© Getty
Advertisement
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
UEFA Champions League
Ajax -
Sturm Graz
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
UEFA Champions League
Sturm Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon
Copa Sudamericana
Sao Paulo -
Colon Santa Fe
Club Friendlies
West Ham -
Angers
Club Friendlies
Brighton -
Sporting
Championship
Reading -
Derby County
League One
Sunderland -
Charlton
Championship
Ipswich -
Blackburn
Club Friendlies
Everton -
Valencia
Club Friendlies
Wolverhampton -
Villarreal
Championship
Sheffield Utd -
Swansea
Club Friendlies
Liverpool -
Napoli
International Champions Cup
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Real Madrid -
Juventus
International Champions Cup
AC Mailand -
FC Barcelona
J1 League
FC Tokyo -
Kobe
Championship
Leeds -
Stoke

Nun sind es bereits neun Punkte, die Meister Borussia Dortmund auf den zurzeit groß aufspielenden FC Bayern München nach der Länderspielpause aufzuholen hat. Zuletzt gab es erneut nur eine Punkteteilung - das 1:1-Remis gegen Hannover 96 am vergangenen Wochenende war bereits das dritte Unentschieden der Schwarz-Gelben in der laufenden Spielzeit. Die Konzentration liegt aber weiterhin einzig und allein auf der "eigenen Saison".

Eine der Ursachen für den holprigen Start des BVB ist die schwache Punkteausbeute auf fremdem Platz. In vier Auswärtsspielen gelang der Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp bislang nicht ein einziger Sieg. In Hannover war man kurz davor, bis Mame Diouf vier Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit doch noch für den Ausgleich aus Sicht der 96er sorgte.

Auch Borussias Sportdirektor Michael Zorc ist dieses Manko nicht entgangen: "Wir spielen in meinen Augen besser Fußball als in der vergangenen Saison zum selben Zeitpunkt. Nur haben wir trotz unserer Überlegenheit und Chancen auswärts zu viele Zähler liegen lassen", wird der 50-Jährige von "Bild" zitiert.

"Spielen unsere eigene Saison"

Der Blick auf die aktuelle Tabellensituation inklusive des Neun-Punkte-Rückstands auf die Überflieger aus München lässt den Manager aber (noch) kalt. Genervt sei er nur von den ständigen medialen Vergleichen zwischen seiner Mannschaft und dem Team von der Säbener Straße: "Warum wird nicht endlich einmal akzeptiert, dass wir uns nicht permanent mit Bayern München vergleichen? Das haben wir in der vergangenen Saison nicht getan, als wir acht Punkte vor dem FC Bayern standen - und wir machen es auch jetzt in einer Situation nicht, in der wir neun Punkte Rückstand aufweisen. Wir spielen unsere eigene Saison", stellte Zorc klar, der sich zudem auch als fairer Sportsmann präsentierte: "Bayerns Punkteausbeute ist derzeit einfach optimal", sagte er anerkennend.

Klopp bleibt "mindestens bis 2016"

Zu der immer häufiger aufkommenden Diskussion über Borussias Trainer Jürgen Klopp und einem möglichen Engagement als Bundestrainer äußerte sich Zorc ebenfalls. Demnach komme ein Abschied vor Ablauf seines Vertrages nicht in Frage: "Jürgen wird mindestens bis 2016 bei uns bleiben und vielleicht noch darüber hinaus. Das ist im Fußball eine sehr lange Zeit."

Zorc, der als aktiver Spieler nur für den BVB kickte und es in seiner 18-jährigen Karriere insgesamt auf 463 Spiele brachte, zeigt sich zudem sehr erfreut über die bisherigen Leistungen des 17-Millionen-Neuzugangs Marco Reus: "Er ist unser bester Torschütze (7 Treffer, Anm. d. Red.). Wir sind unheimlich zufrieden mit Marco, denn er spielt bislang eine richtig gute Saison."

Dennoch kann es nicht immer eine One-Man-Show geben: "Wir können von dem Jungen aber nicht erwarten, dass er jedes Spiel für uns entscheidet", so Zorc abschließend.

Michael Zorc im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung