Bayern und Dzeko: Passt das überhaupt?

Von Thomas Gaber/Andreas Lehner
Donnerstag, 31.05.2012 | 18:26 Uhr
Nächste Saison gemeinsam bei Bayern? Die FCB-Kapitäne Lahm und Schweinsteiger und Edin Dzeko
© Getty
Advertisement
NFL
Sa21.01.
US-Kommentar gesucht? DAZN lässt dir die Wahl!
Championship
Live
Aston Villa -
Barnsley
Primera División
Live
Atletico Madrid -
Girona
Ligue 1
Nantes -
Bordeaux
Premier League
Man City -
Newcastle
Primera División
Villarreal -
Levante
Championship
Sheffield Wed -
Cardiff
Ligue 1
Amiens -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Toulouse
Ligue 1
Rennes -
Angers
Ligue 1
Straßburg -
Dijon
Ligue 1
Troyes -
Lille
Premier League
Arsenal -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Las Palmas -
Valencia
Premier League
West Ham -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Man United (DELAYED)
Premier League
Stoke -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Watford (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Bromwich (DELAYED)
A-League
Melbourne City -
Adelaide Utd
Primera División
Alaves -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Neapel
Eredivisie
Ajax -
Feyenoord
Ligue 1
Nizza -
St. Etienne
Serie A
Bologna -
Benevento
Serie A
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Udinese -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
FC Turin
Primera División
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Heracles -
PSV
Ligue 1
Monaco -
Metz
Premier League
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur

Der Wechsel von Edin Dzeko von Manchester City zum FC Bayern München nimmt allmählich Formen an. Ist der Bosnier die "Bombe", die sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß wünscht? Würde eine Doppelspitze Gomez/Dzeko funktionieren? SPOX beantwortet fünf Fragen zum möglichen Dzeko-Transfer nach München.

Wie ist der aktuelle Stand?

Mehrere deutsche und englische Medien berichten am Donnerstag, dass der FC Bayern Kontakt zu Manchester City aufgenommen hat. Laut "Bild" will der englische Meister mindestens 30 Millionen Euro für Dzeko, der im Januar 2011 für 37 Millionen Euro aus Wolfsburg auf die Insel kam.

Eine angebliche Einigung zwischen dem FC Bayern und dem Spieler dementierte Dzekos Berater. "Es hat noch keine Einigung gegeben. Es ist verrückt, das alles zu kommentieren", sagte Irfan Redzepagic der bosnischen Zeitung "SportSport".

Beim FC Bayern wird die Personalie Edin Dzeko nicht kommentiert. Sportdirektor Christian Nerlinger sagte auf den Bosnier angesprochen immerhin: "Wir haben überhaupt keinen Druck." Präsident Uli Hoeneß erneuerte in der "Welt" derweil seinen Wunsch, den Kader qualitativ deutlich zu verstärken und kündigte weitere Transfers an: "Es wird noch etwas passieren."

Dzeko weilt derzeit mit der bosnischen Nationalmanschaft auf einer Promo-Tour in den USA. Von City hat er angeblich die Freigabe bei einem entsprechenden Angebot erhalten.

Was verspricht Edin Dzeko?

Die Zahlen sprechen für sich: Selbst in einer mäßigen Saison wie der abgelaufenen erzielte Dzeko in 30 Premier-League-Spielen (14 Mal ein-, 6 Mal ausgewechselt) 14 Treffer. Darunter das wichtige 2:2 am letzten Spieltag, als City in einem Thriller-Fernduell mit Manchester United die Meisterschaft holte. In der Champions League blieb er dagegen ohne Treffer und bereitete nur zwei Tore vor - beide im Rückspiel gegen die B-Elf des FC Bayern in Manchester.

Trotzdem ist Dzeko eine Tormaschine. Das bewies er vor allem während seiner Zeit in Wolfsburg. In seinen dreieinhalb Jahren erzielte er in 111 Bundesligaspielen 66 Tore für den VfL. Bevor er im Januar 2011 nach Manchester wechselte schoss er in der Hinrunde noch zehn Tore für Wolfsburg und war damit am Ende der Saison noch immer der beste Torschütze der Wölfe.

Dabei ist Dzeko extrem schwierig auszurechnen: Knapp die Hälfte seiner Tore erzielt er mit rechts, jeweils ein Viertel mit dem Kopf oder mit links. Seine Abschlussqualitäten stehen außer Frage, allerdings fiel er in den vergangenen Jahren auch durch streitbare Aktionen abseits des Platzes auf.

Vor seinem Transfer zu City klagte er mehrfach über seine Unzufriedenheit in Wolfsburg und setzte den Verein öffentlich unter Druck. Auch mit City-Trainer Roberto Mancini gab es zwischenzeitlich Probleme. Besonders in Erinnerung blieb seine Reaktion auf die Auswechslung im Champions-League-Gruppenspiel in München, als er Mancinis Entscheidung mit einer abfälligen Handbewegung kommentierte und zornig am Trainer vormarschierte. Die Disziplinlosigkeit ging im Trubel um Carlos Tevez' Arbeitsverweigerung aber unter.

Systemfrage: Passen Dzeko und Gomez zusammen?

Auf den ersten Blick wirken Mario Gomez und Dzeko wie gleiche Spielertypen: 1,89 bzw. 1,92 Meter groß, körperlich robust und abschlussstark. Bei näherer Betrachtung ergeben sich aber deutliche Unterschiede. Während Gomez in erster Linie der klassische Torjäger ist, seine Tore fast ausschließlich im Strafraum erzielt und genau da steht, wo ein Mittelstürmer stehen muss, bringt Dzeko auch noch andere Qualitäten mit.

Der Bosnier ist in der Ballan- und -mitnahme sowie der Ballbehauptung deutlich stärker und auch mit dem Rücken zum Tor anspielbar. Selbst im Dribbling und bei Abstechern auf die Flügel ist Dzeko gefährlich. Ein Sturmduo Gomez/Dzeko schließt sich also nicht von vornherein aus, zumal der Bosnier auch in der Wolfsburger Meistersaison bewiesen hat, dass er mit einem Stoßstürmer wie Grafite an seiner Seite nicht an Torgefahr verliert (Dzeko 26 Tore, Grafite 28).

Allerdings spielte der VfL damals mit einer Raute im Mittelfeld und Zvjezdan Misimovic als Zehner hinter den Spitzen. Ein System, das für Bayern in der aktuellen Besetzung undenkbar ist. Zwar wird den Münchner immer wieder vorgeworfen, im 4-2-3-1 zu berechenbar zu sein, eine echte Alternative gibt es aber nicht. Denn nur in dieser Grundformation können die beiden Flügelspieler Franck Ribery und Arjen Robben ihre Stärken ausspielen und sich Auszeiten in der Defensivarbeit nehmen.

In einem System mit zwei Stürmern, müsste mindestens einer von beiden auf die Bank. Aufgrund der Sensibilität beider Dribbler und des Echos in der Öffentlichkeit undenkbar. Da auch Toni Kroos und Thomas Müller einen Platz in der Startelf beanspruchen, wäre die Konkurrenzsituation enorm.

Unabhängig von Personaldebatten ist auffällig, dass die Bayern bei einer Verpflichtung Dzekos mindestens drei klare Mittelstürmer im Kader hätten (Petersen wird wohl noch gehen), während die deutsche Nationalmannschaft mit nur zwei echten Stürmern zur EM fährt. Ein erstaunliches Detail in einer Zeit, in der viel über Systeme ohne Stürmer und die sogenannte "falsche Neun" diskutiert wird.

Teil 2: Was wird aus Pizarro/Petersen und wäre der Dzeko-Transfer erst der Anfang?

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung