Hertha BSC bald auf Trainersuche

Medien: Babbel-Abgang steht fest

Von SPOX
Montag, 12.12.2011 | 12:35 Uhr
Die Zeit von Markus Babbel bei Hertha BSC neigt sich anscheinend dem Ende zu
© Getty
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Hertha BSC und Markus Babbel, es scheint nicht mehr zu passen. Der Trainer verweigert das Treuebekenntnis und Manager Michael Preetz pocht auf sein Ultimatum. Mit einem Happy End ist nicht mehr zu rechnen. Allein der Wechsel zu Schalke 04 scheint ausgeschlossen.

Die Kritik an Hertha-Trainer Markus Babbel wird mit der Zeit immer lauter. Fünf Spiele ohne Sieg, große Sorgen in der Abwehr und erste Pfiffe stehen als Resultat der letzten Wochen zu Buche. Aber das ist es nichtmal, was den Berliner Fans und auch den Verantwortlichen von Hertha BSC übel aufstößt.

Vielmehr ist es das Theater, das in den letzten Wochen um den Trainer und seinen Verbleib beim Hauptstadtklub gemacht wird. Babbel will kein Treuebekenntnis abgeben und gibt sich vielsagend zurückhaltend.

Zwei potenzielle Nachfolger im Gespräch

Die "Bild" schreibt nun, dass sein Abgang bereits beschlossene Sache ist - jeder wüsste es, keiner spräche darüber. Markus Babbel werde seinen im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern, seine Entscheidung sei gefallen.

Hertha-Manager Michael Preetz beharrt auf seinem Ultimatum: "Bis spätestens 21. Januar wird es eine Entscheidung geben." Eine Entlassung noch vor der Winterpause soll laut "B.Z." jedoch kein Thema sein.

Als Nachfolger werden bereits zwei Kandidaten ins Spiel gebracht: Mike Büskens von der SpVgg Greuther Fürth und Franco Foda von Sturm Graz. Foda soll dabei die Nase vorn haben, sein Vertrag läuft - genau wie der von Babbel - am Saisonende aus, ein versuchte Vertragsverlängerung scheiterte.

Babbel nicht zu Schalke

Über Babbels Zukunft war in jüngster Vergangenheit natürlicherweise ebenfalls diskutiert worden. Immer wieder fiel der Name Schalke 04. Insofern naheliegend, da Sportdirektor Horst Heldt und Markus Babbel seit ihrer gemeinsamen Zeit beim VfB Stuttgart als Busenfreunde gelten.

Doch das Dementi kam umgehend: "Da ist nichts dran. Wir haben in Huub Stevens einen Top-Trainer, der hervorragende Arbeit leistet", sagte Heldt bei "Sport1". Speziell aufgrund der enormen Rivalität beider Klubs würde sich neben dem Hertha-Tattoo das Emblem der Königsblauen nicht gerade gut machen.

So bleibt zumindest seine nächste Trainerstation bzw. das nächste Motiv seines Tätowierers vorerst unbekannt.

Preetz bittet zum Rapport

In der Debatte um den Verbleib von Babbel soll nun offenbar ein klärendes Gespräch gehalten werden. Der Trainer soll am Dienstag zum Gespräch bei Manager Michael Preetz einbestellt werden. Das berichtet die "Berliner Morgenpost". Eine Bestätigung des Treffens von Vereinsseite gab es indes nicht.

Nach der 1:2-Niederlage am Freitag gegen Schalke 04 war Babbel am Wochenende zunächst nach München zu seiner Familie geflogen. Am Montag war trainingsfrei. Am Dienstag soll es nach dem Training (14.30 Uhr) zu dem Gespräch kommen.

Markus Babbel im Steckbrief

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