Transfer-Countdown: Was macht die Bundesliga?

Sparfüchse und Power-Shopper

Von SPOX
Montag, 24.01.2011 | 16:14 Uhr
Ulreich (r.) gegen Hunt: Während Stuttgart nachrüsten will, hält sich Bremen dezent zurück
© Imago
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Der Countdown läuft. Die Wintertransferperiode endet am kommenden Montag. Bleibt den Bundesligisten also noch eine Woche, um Planstellen zu schließen und ihre Kader zu verstärken. SPOX sagt, welcher Bundesligist in welchen Bereichen Bedarf hat, woran gerade gearbeitet wird und wie ein möglicher Plan B aussieht.

18. Borussia Mönchengladbach

Hier herrscht Bedarf: Die Borussia hat sich auf dem Papier verbessert. Ergänzungsspieler Jan-Ingwer Callsen-Bracker (FC Augsburg) und Raul Bobadilla (Ausleihe zu Aris Saloniki) sind weg. Die Neuen, Martin Stranzl, Havard Nordtveit und Mike Hanke, stellen Verstärkungen dar. Nicht nur Igor de Camargos Verletzung lässt aber noch auf einen weiteren Zugang schließen. Vor allem im Mittelfeld könnte man noch nachlegen.

Planspiel: Offiziell sind die Planungen der Borussia abgeschlossen. Insofern kursieren auch keine Namen.

Plan B: Die Defensive ist der wunde Punkt. Hier müssten mit drei Torhütern und 13 reinen Verteidigern zumindest rein quantitativ aber genügend Alternativen parat stehen. In Mittelfeld und Angriff sind die Alternativen schon deutlich überschaubarer.

 

17. VfB Stuttgart

Hier herrscht Bedarf: Die Position rechts in der Viererkette bereitet seit Jahren Kopfzerbrechen. In dieser Saison versuchten sich bereits fünf Spieler, keiner mit wirklich nachhaltigem Erfolg. Deshalb wird dafür auch gesichtet. Im Gespräch ist auch noch ein Kreativspieler fürs Mittelfeld, Coach Bruno Labbadia benötigt für das erwünschte schnelle Umschaltspiel noch einen Spieler, der den schnellen Pass in die Spitze spielen kann. Mauro Camoranesi kann bei einem entsprechenden Angebot sofort gehen.

Planspiele: Mikael Lustig (Rosenborg Trondheim) wurde zuletzt als möglicher neuer Rechtsverteidiger gehandelt, nachdem es von Zdenek Pospech (FC Kopenhagen) eine Absage setzte. Der erste Kandidat für die Stelle im offensiven Mittelfeld ist weiter Tamas Hajnal. Der Ungar käme im flachen 4-4-2 auf dem linken Flügel zum Einsatz oder bei einer möglichen Systemvariante auf 4-4-2 mit Raute als Spielgestalter hinter den Spitzen. Eine Verpflichtung des Dortmunder Reservisten ließe sich aber wohl nur stemmen, wenn ein Abnehmer für Camoranesi gefunden würde.

Plan B: Labbadia setzt offenbar wieder verstärkt auf die Jugend. Patrick Funk zeigte in der Rückrunde rechts in der Viererkette ansprechende Leistungen und könnte sich dort auf Dauer festspielen. Allerdings ist der Youngster ein gelernter Mittelfeldspieler. Ihm im Nacken sitzen bald wieder Khalid Boulahrouz und Philipp Degen. Stefano Celozzi ist derzeit lediglich Option Nummer vier. Hajnals Transfer wäre eigentlich auch nötig, Bedarf besteht im Mittelfeld nach Mamadou Bahs und Johan Audels Ausfällen und dem möglichen Abgang von Camoranesi durchaus.

 

16. FC St. Pauli

Hier herrscht Bedarf: Vor allem im Sturm drückt der Schuh, auch wenn in der Rückrunde schon vier Tore zu Buche stehen. Nur: St. Pauli hat kaum einen Cent, um sich Spieler leisten zu können.

Planspiele: Keine. Holger Stanislawski wird mit dem Kader der Vorrunde das Unternehmen Klassenerhalt angehen müssen.

Plan B: Bis auf taktische Umstellungen sind St. Pauli die Hände gebunden.

 

15. 1. FC Köln

Hier herrscht Bedarf: Der neue Sportdirektor Volker Finke hat quasi aus dem Off schon beeindruckend viel zu Wege gebracht. Insgesamt vier Zugänge hat Köln bisher verpflichtet, drei davon zeigten schon in den ersten Spielen, dass sie enorm weiterhelfen können. Es fehlt lediglich noch ein Stürmer, der Milivoje Novakovic endlich Feuer macht. Der Slowene ist bislang eine Enttäuschung.

Planspiele: Prince Tagoe steht offenbar schon kurz vor einem Wechsel, ein Leihgeschäft soll es werden. Eric Choupo-Moting ist kein Thema mehr.

Plan B: Alternativen gibt es nicht viele. Adel Chihi ist bei Trainer Frank Schaefer unten durch, Mannaseh Ishiaku belastet nur die Gehaltsliste, Sebastian Freis und Alexandru Ionita konnten der Mannschaft bis jetzt nicht weiterhelfen. Bleibt noch Nachwuchsspieler Simon Terodde, der aber behutsam aufgebaut werden soll. Lukas Podolski allein wird auf Dauer zu wenig sein...

 

14. Werder Bremen

Hier herrscht Bedarf: Die unendliche Geschichte vom passenden Linksverteidiger ist mittlerweile schon legendär. Trotzdem denkt Geschäftsführer Klaus Allofs nicht an eine Neuverpflichtung für die wunde Stelle in der Viererkette. Zu oft ist Werder zuletzt mit überstürzten Käufen auf die Nase gefallen. Und dennoch bleibt hier noch enorm viel Luft nach oben. Es mehren sich auch wieder die Stimmen, die nach einem frischen Spieler für die Kreativzone hinter den Spitzen rufen. Sandro Wagner spielt auf Bewährung, er hat seine Bundesligatauglichkeit noch nicht bewiesen. Ein Verkauf im Winter ist dennoch fast auszuschließen.

Planspiele: Ein großes Bremer Problem ist, dass es genau auf den Positionen hakt, die im europäischen oder sogar Welt-Fußball stark unterrepräsentiert an guten Spielern sind. Der Tausch vom gefährlichsten Angreifer Hugo Almeida (neun Saisontore, für zwei Mio. Euro zu Besiktas) hin zum nahezu unbekannten Denni Avdic (für 2,3 Mio. Euro von IF Elfsborg) ist sehr riskant. Trotzdem soll der Kader weiterhin so Bestand haben.

Plan B: Es gibt keinen. "Der derzeitige Kader ist gefordert", sagt Allofs und liegt damit auf einer Wellenlänge mit Trainer Thomas Schaaf. Personelle Veränderungen sind keine mehr geplant.

 

13. 1. FC Kaiserslautern

Hier herrscht Bedarf: FCK-Trainer Marco Kurz ist mit dem derzeitigen Kader zufrieden. Lediglich ein paar Spieler aus der Peripherie des Profi-Kaders könnten noch gehen, wie etwa Anel Dzaka oder Dario Damjanovic.

Planspiele: Angeblich wird über einen Defensivspieler nachgedacht. Wirklich konkret scheinen die Bemühungen aber nicht zu sein.

Plan B: Es gibt keinen Grund, am bisher erfolgreichen System oder an der Spielanlage etwas zu ändern.

Hier geht's zu Teil II: Von Nürnberg bis Freiburg

Hier geht's zu Teil III: Von Hamburg bis Dortmund

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