Mittwoch, 08.12.2010

Edin Dzeko spendet 5000 Euro

Wolfsburgs Dzeko entschuldigt sich

Edin Dzeko vom VfL Wolfsburg hat sich für sein Fehlverhalten offiziell entschuldigt und 5000 Euro gespendet. Trainer McClaren spielt den Vorfall herunter.

VfL-Stürmer Edin Dzeko spielt seit 2007 in Wolfsburg
© Getty
VfL-Stürmer Edin Dzeko spielt seit 2007 in Wolfsburg
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Stürmer Edin Dzeko vom VfL Wolfsburg hat sich für sein Fehlverhalten im Spiel gegen Werder Bremen offiziell entschuldigt und 5000 Euro für einen karitativen Zweck gespendet.

Dzeko: "Ich war enttäuscht über meine Leistung"

"Was ich da gemacht habe, war nicht richtig. Es hatte auch überhaupt nichts mit dem Trainer zu tun, zu dem ich immer ein gutes Verhältnis hatte und weiterhin habe", sagte der Stürmer auf der Internetseite des Klubs.

Der 24 Jahre alte Angreifer hatte am Samstag im Spiel gegen Werder Bremen (0:0) nach einem verschossenen Elfmeter und seiner Auswechselung wutentbrannt das Spielfeld verlassen und Trainer Steve McClaren den Handschlag verweigert.

"Ich war enttäuscht über meine Leistung und über meinen verschossenen Elfmeter. Außerdem haben wir eine gute Chance nicht genutzt, ein wichtiges Spiel zu gewinnen", sagte der Bosnier.

Dzeko spendet für karitative Einrichtung

Wie Dzeko bestätigte, habe er den Zwischenfall mit McClaren persönlich ausgeräumt. Er habe ein paar Tage gebraucht, um nun an die Öffentlichkeit zu gehen.

"Ich musste mir erst einmal ein paar Gedanken über die Situation machen. Manchmal dauert das etwas länger", sagte der Stürmer. Die 5000 Euro soll "Das goldene Herz" erhalten. Die Aktion des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes kümmert sich in der Wolfsburger Region um Kinder, die in Not geraten sind. "So hat mein Verhalten am Ende doch noch etwas Gutes", sagte Dzeko.

Zuvor hatte schon Trainer McClaren Verständnis für das Verhalten von Dzeko nach dessen Auswechslung in der 88. Minute gezeigt. "Edin war frustriert und sicher auch enttäuscht, dass er den Elfmeter nicht verwandeln konnte, weil dieser vermutlich die drei Punkte eingefahren hätte. Aber das ist nachvollziehbar und verständlich", meinte McClaren.

Wolfsburg-Trainer McClaren zieht negative Bilanz

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