Metzelder: Sündenbock wird Führungsspieler

SID
Dienstag, 02.11.2010 | 11:51 Uhr
Christoph Metzelder wechselte zu Beginn dieser Saison von Real Madrid zu Schalke 04
© Getty
Advertisement
Primera División
Live
Alaves -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Neapel
Eredivisie
Ajax -
Feyenoord
Ligue 1
Nizza -
St. Etienne
Serie A
Bologna -
Benevento
Serie A
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Udinese -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
FC Turin
Primera División
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Heracles -
PSV
Ligue 1
Monaco -
Metz
Premier League
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Premier League
Man United -
Huddersfield
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)

Vor wenigen Wochen war Christoph Metzelder noch der Sündenbock für den Fehlstart von Schalke 04. Mittlerweile fühlt sich der Ex-Dortmunder akzeptiert und hat eine Führungsrolle übernommen.

Der Unterschied ist frappierend. Vor ein paar Wochen war Christoph Metzelder noch mit sich selbst beschäftigt, musste erklären, warum er bei seiner Bundesliga-Rückkehr nur hinterherlief.

Jetzt analysiert der Abwehrchef die prekäre Situation beim abgestürzten Vizemeister Schalke 04. Aus dem Sündenbock ist in der Krise ein Führungsspieler geworden.

"Es hat natürlich damit zu tun, was ich anbiete", sagt der 29-Jährige, der zum Saisonstart von den Schalker Fans nicht nur wegen seiner Dortmunder Vergangenheit, sondern auch wegen extrem schwacher Leistungen gnadenlos ausgepfiffen wurde. "Ich denke, ich habe mich stabilisiert. Um meine Person ist es ruhiger geworden. Die Akzeptanz ist größer."

Metzelder spricht von "unfairer Hysterie"

Geholfen hat dem Vizeweltmeister von 2002 in der persönlichen Krise ein Mentaltrainer. Dadurch habe er gelernt, "mit dem Druck besser umzugehen". Er habe sich zuvor zu viele Gedanken gemacht, "so habe ich mir den Instinkt geraubt, das schnelle Handeln", begründete der Innenverteidiger seine Maßnahme. Die "unfaire Hysterie", die um seine Person ausgebrochen sei, habe er so besser verarbeiten können.

Es hat gewirkt: Nach einer zweiwöchigen Pause wegen Leistungsproblemen, die ihm auch mental half, kehrte Metzelder gestärkt zurück.

Nicht nur auf dem Spielfeld, wo er - wie von Trainer Felix Magath schon vorher erwartet - Verantwortung als Abwehrchef übernahm und mit seiner Routine die fehlende Schnelligkeit wettmachte. Auch außerhalb trat er selbstbewusster und souveräner auf.

Ex-Madrilene bemängelt fehlende Kämpfermentalität

Als erster sprach er vom "Abstiegskampf", verweigerte schon vor Wochen die offizielle Interpretation, dass die Mannschaft nach dem radikalen Umbruch langsam zusammenwachse und Fortschritte erkennbar seien.

Schon nach dem 2:2 gegen den VfB Stuttgart vor zweieinhalb Wochen erinnerte er an den Absturz von Hertha BSC Berlin in der vergangenen Saison. "Das zeigt, wie Mannschaften unter ihrer Qualität spielen und dann in einen Abwärtsstrudel geraten. Dann wird es Woche für Woche prekärer."

Nach dem 0:1 gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Samstag wurde Metzelder noch deutlicher. Die Kämpfer fehlten in dieser "dramatischen Situation", stellte der Ex-Dortmunder fest.

Im Abstiegskampf müsse man "auf alles gehen, was sich bewegt. Da muss man mit Zähnen und Klauen um jeden einzelnen Punkt kämpfen. Das muss man jetzt langsam mal begreifen."

Metzelder bereut nichts

Dass die eigene Leistung mittlerweile stimmt, sich dadurch die gesamte Schalker Abwehr stabilisiert hat und in den vier Pflichtspielen vor dem Champions-League-Auftritt bei Hapoel Tel Aviv nur zwei Gegentore kassierte, kann Metzelder derzeit deshalb nicht freuen.

Dafür ist die Lage beim Vizemeister zu ernst. "Es geht darum, die Leistung weiter auszubauen", sagt er und ergänzt mit Blick auf seine Mitspieler: "Wir haben noch immer nicht das ausgeschöpft, was wir können."

Die Rückkehr in die Bundesliga nach drei Jahren bei Real Madrid hat Metzelder trotz des Schalker Fehlstarts nicht bereut. "Madrid war eine lehrreiche Erfahrung, aber es waren sportlich unbefriedigende Jahre", sagt er mit Blick auf nur 23 Ligaspiele in drei Spielzeiten.

"Mir war klar, dass ich einen Neuanfang brauchte, und ich wollte ihn in der Bundesliga. Ich wollte auch körperlich an mein altes Niveau herankommen." Auf dem Weg dahin ist er - als Führungsspieler in der Krise.

Europapokal: Leute, jetzt wird's ernst!

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung