Bundesliga

Robben wird vom WM-Finale verfolgt

SID
Dienstag, 03.08.2010 | 12:18 Uhr
Die Szene, die Arjen Robben nicht mehr loslässt: Im WM-Finale scheitert er alleine vor Iker Casillas
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Primera División
So21:15
Boca Juniors -
Unión Santa Fe
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta

Noch immer plagen Bayerns Arjen Robben Schuldgefühle aufgrund des verlorenen WM-Finales gegen Spanien. "Ich habe die beste Chance in diesem Spiel gehabt", sagte der Niederländer.

Arjen Robben lächelt tapfer, aber der WM-Albtraum kommt immer wieder hoch. Mehr als drei Wochen ist die Niederlage im Finale gegen Spanien her - und eine Szene lässt den Niederländer nicht los.

"Man denkt sehr viel daran. Ich habe die beste Chance in diesem Spiel gehabt. Der Ball muss rein, daran bin ich schuld", sagte der wieder einmal angeschlagene Superstar, der am Dienstag seinen ersten Auftritt bei Bayern München nach seinem dreiwöchigen Urlaub hatte.

Der Frust ist immer noch enorm: "So eine große Chance, ein WM-Finale zu gewinnen, kommt nicht so oft - vielleicht nie wieder." Die Niederlande hatten nach Verlängerung 0:1 verloren. Und Robben fragt sich immer wieder, was er falsch gemacht hat.

Robben scheiterte alleine vor Casillas

Vor allem, weil er ständig darauf angesprochen wird und die Szene immer wieder über den Bildschirm flimmert. Er war in der 62. Minute allein aufs Tor zugestürmt, doch der spanische Torwart Iker Casillas klärte per Fußabwehr. "Der Ball geht gegen seinen großen Zeh. Da muss man halt auch Glück haben", sagte Robben.

Auch unter den Bayern-Profis wird in den ersten gemeinsamen Trainingstagen über die Titelkämpfe in Südafrika diskutiert, was die ganze Sache noch komplizierter macht.

Zumal die WM auch in Robbens anfälligem Körper ihren Tribut fordert. Der Superstar kann nach Rücksprache mit dem Arzt erst später ins Mannschaftstraining des FC Bayern einsteigen.

Robbens "aggressive Behandlung"

"Ich hatte eine aggressive Behandlung, um wieder fit zu werden", sagt Robben, der vor der WM einen Muskelfaserriss erlitten hatte und danach von einem "Wunderheiler" kuriert wurde: "Das war nicht normal, und deshalb machen wir einen anderen Plan." Wie der genau aussieht, weiß er noch nicht, aber er hofft, beim Bundesliga-Auftakt gegen den VfL Wolfsburg am 20. August dabei zu sein.

Schließlich will er es all den Schwarzmalern zeigen, die daran glauben, dass Robben an dieser vergebenen Chance zerbricht. "Das Positive ist - viel schlimmer kann es nicht kommen", sagte der 26-Jährige: "Das Schöne ist, dass jetzt wieder alles neu anfängt. Wir haben eine noch bessere Mannschaft als letztes Jahr. Und wir wollen zeigen, dass wir noch mehr erreichen können."

WM-Niederlage wiegt schwer

Zum Beispiel in der Champions League. Dort gab es ein 0:2 gegen Inter Mailand, diese Niederlage wiegt aber nicht so schwer wie jene bei der WM.

"Wir haben viel Selbstvertrauen und wollen diesmal gleich unseren besten Fußball spielen", sagt Robben: "Viele Spieler können noch besser spielen." Auch der "fliegende Holländer", der nach seiner überragenden letzten Saison von den Kollegen zum besten Bundesliga-Spieler gewählt wurde, sieht bei sich noch Steigerungspotenzial.

"Ich bin zufrieden mit der letzten Saison, aber ich kann es noch besser", sagt Robben. Er sei bei 85 Prozent gewesen, wolle aber konstant mindestens 95 Prozent seines Leistungsvermögens abrufen. Immer 100 Prozent seien unmöglich - nicht nur wegen des WM-Albtraums: "Ich bin nicht Superman."

Bayerns WM-Fahrer zurück im Training

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung