Bayerns Kader wieder komplett

WM-Helden wieder "geil auf Fußball"

Von Für SPOX an der Säbener Straße: Thomas Gaber
Montag, 02.08.2010 | 18:35 Uhr
Die WM-Fahrer Edson Braafheid (l.) und Bastian Schweinsteiger im direkten Duell
© Getty
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Nach drei Wochen Urlaub haben elf WM-Teilnehmer des FC Bayern München das Training wieder aufgenommen und Louis van Gaal gleich mächtig beeindruckt. Die Kapitäne richteten umgehend eine erste Kampfansage an die Konkurrenz.

Philipp Lahm hat einen aufregenden Sommer hinter sich. Zwei Titel, Champions-League-Finale, Platz drei bei der WM in Südafrika und obendrein die eigene Hochzeit. Verständlich, dass der 26-Jährige im Griechenland-Urlaub, gleichzeitig Lahms Flitterwochen, in erster Linie den Grundbedürfnissen des Menschen nachging.

"Die ersten zwei Wochen habe ich nichts anderes gemacht außer schlafen und essen", sagte Lahm am Montag in München, seinem ersten Arbeitstag vor der neuen Saison.

Vollkommen abschalten ging dann aber doch nicht. "Es ist schwierig, vom Kopf her die Ruhe zu finden nach einer Saison mit über 60 Pflichtspielen. Natürlich habe ich auch ab und zu mal an die WM und den FC Bayern gedacht. Ich bin Fußballer durch und durch. Ich habe mich auch mit Tennisspielen fit gehalten."

"Die Basis ist gelegt"

Das Feuer ist wieder da, die Lust auf Fußball bereits wieder vorhanden. "Ich freue mich, die Jungs wieder zu sehen. Wir haben nicht viel Zeit bis zum ersten Pflichtspiel. Wir müssen Gas geben und ich mache mir trotz der sehr kurzen Vorbereitungsphase keine Sorgen, dass wir einen guten Start hinlegen werden", sagte Lahm.

Anders als im letzten Jahr, muss sich Lahm nicht auf neue Mitspieler und ein neues Trainerteam einstellen. Der FC Bayern hat noch keinen Cent für Verstärkungen ausgegeben und lediglich ausgeliehene Spieler zurückgeholt.

"Letzte Saison war viel neu bei uns. Jetzt ist alles bekannt. Wir haben bereits ein Jahr zusammen trainiert und gespielt. Die Basis ist gelegt. Jetzt müssen wir das weiterentwickeln. Jeder Spieler weiß, was der Trainer von ihm erwartet. Jeder weiß, was er zu tun hat", so Lahm.

Auch Mark van Bommel sieht den Kader bestens gerüstet für die kommenden Aufgaben. "Wir waren letzte Saison schon sehr stark. Ich hätte gerne Gregory van der Wiel gehabt,  das ist ein super Spieler. Aber der Verein gibt kein Geld aus, wenn er nicht will. Wenn er keine vernünftige Lösung findet, dann eben nicht", sagte der Bayern-Kapitän.

Van Bommel hat gelitten

Van Bommel hat anders als Lahm im Urlaub "ein bisschen gelitten". "Wir standen im WM-Finale und haben eine große Chance verpasst, auch wenn wir gegen Spanien nicht die bessere Mannschaft waren. Aber wir hätten gewinnen können."

Im Gegensatz zu Trainer Louis van Gaal, der kaum eine Gelegenheit auslässt, seinen Unmut über die schwierige Vorbereitung öffentlich zu äußern, kann van Bommel damit leben.

"Es ist sicher ein Problem, wenn elf Spieler so spät einsteigen. Andere Vereine haben nur zwei oder drei WM-Fahrer. Aber man darf das auch nicht dramatisieren. Das ist auch eine große Herausforderung. Ich mag das. Ich war zehn Wochen weg, aber es ist schön, alte Bekannte wiederzusehen. Ich freue mich sehr, wieder beim FC Bayern Fußball zu spielen. Ich bin fit, habe im Urlaub nur 0,3 kg zugenommen. Das passiert auch während der Saison mal."

Robben nicht bei der Mannschaft

Seinen körperlichen Zustand durfte van Bommel nach einer einstündigen Kabinenbesprechung mit van Gaal auf dem Platz überprüfen. Nur der Superstar fehlte auf dem Rasen. Arjen Robben ging allein in den Kraftraum und beobachtete die Kollegen später aus dem ersten Stock hinter der Glasscheibe. Zudem unterzog er sich einem Medizincheck bei Doc Müller-Wohlfahrt - der später eine ernüchternde Diagnose bereithalten sollte: Muskelbündelriss im linken Oberschenkel.

In ihrer ersten Einheit trainierten die Nachzügler separat. Während sich der Rest des Kaders die Zeit am Montag mit Fußballtennis vertrieb, bolzten Lahm, Schweinsteiger und Co. Kondition unter den Fittichen von Fitnesscoach Marcelo Martins. Kurze Sprints, Steigerungsläufe, aber auch erste zaghafte Zweikämpfe in der Luft standen auf dem Programm.

"Kroos, du hast Kraft trainiert", unterstellte van Bommel dem Rückkehrer aus Leverkusen, nachdem er Kroos bei einem Sprungduell hoffnungslos unterlegen war.

Sonderlob für Toni Kroos

Nicht nur van Bommel war von Kroos angetan. Beim anschließenden Spiel mit dem Ball wurde der 20-Jährige permament von van Gaal gelobt. "Sehr gut, Toni Kroos, das ist ein guter Ball", schrie der Chef mit gewohntem Enthusiasmus über das Gelände.

Nach 75 Minuten war das erste Training beendet. Außer ein paar Konzentrationsschwächen bei der Ballannahme hatte van Gaal nichts zu kritisieren. "Sie haben sehr gut gearbeitet, fantastisch", sagte der Coach.

Sportdirektor Christian Nerlinger gewann ebenfalls gleich "hervorragenden Eindruck". "Ich denke, dass wir, wenn wir die Zeit gut nutzen, pünktlich zum Bundesligastart voll auf der Höhe sein werden und auch einen guten Start hinlegen werden."

Die Bayern sind wieder heiß, besser gesagt "geil auf Fußball", wie Thomas Müller betonte. Der Torschützenkönig der WM hat seine Blinddarmreizung problemlos auskuriert.

Entwarnung bei van Buyten

Auch von Daniel van Buyten gibt es gute Nachrichten. Die Verletzung, die sich der Belgier im Drittligaspiel der zweiten Mannschaft gegen Wacker Burghausen (1:1) zugezogen hatte, entpuppte sich nicht als Bänderriss, sondern nur als Zerrung. In zehn Tagen will van Buyten wieder trainieren.

Nach dem Supercup gegen Schalke (Samstag in Augsburg) und dem Testspiel gegen Real Madrid (13. August) wird es am 16. August mit dem DFB-Pokalspiel bei Germania Windeck ernst für die Bayern. Lahm und van Bommel richteten umgehend erste Kampfansagen an die Konkurrenz.

"Wir sind immer der Topfavorit. Es wird schwer, die letzte Saison zu bestätigen, aber unsere Ziele sind klar definiert: Die Titel in der Bundesliga und im DFB-Pokal", sagte Lahm. Und der Weg in der Champions League soll erneut erst im Finale enden. Laut van Bommel 2011 dann aber nicht "mit so einem komischen Ende".

FC Bayern München: Kader, News, Termine

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