Bayer-Sportdirektor Rudi Völler im Interview

"Anderen Spitzenteams geht es schlechter"

Von Für SPOX in Leverkusen: Markus Hoffmann
Montag, 30.08.2010 | 09:55 Uhr
Rudi Völler ist seit Anfang 2005 Sportdirektor bei Bayer Leverkusen
© Getty
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Mit 3:6 wurde Bayer Leverkusen zuhause von Borussia Mönchengladbach abgeschossen. Aber Rudi Völler warnt vor Schwarzmalerei. Und wegen Michael Ballack bittet er um Geduld. Der 50-jährige Bayer-Sportdirektor im Interview.

Frage: Herr Völler, was war das denn für ein Spiel?

Rudi Völler: Wir hatten uns das mit Sicherheit anders vorgestellt. Das Ergebnis ist für uns ein echter Schuss vor den Bug. Gerade nach dem Sieg in Dortmund so eine Niederlage zu kassieren, ist schon bitter.

Frage: Was ist schief gelaufen?

Völler: Wir haben versucht, mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen, aber versäumt, unser Spiel umzustellen und auch mal mit Kampf in den Zweikampfsituationen dagegenzuhalten. Bei aller fußballerischen Qualität müssen wir auch mal dazwischen hauen und den Spielfluss des Gegners stören. Erst am Ende haben wir noch einmal etwas versucht, aber da hatte Gladbach uns schon abgeschossen.

Frage: Mit klassischen Kontern.

Völler: Wobei man dazu sagen muss, dass nahezu jeder Schuss ein Treffer war. Die Dinger gingen ja reihenweise in den Winkel, das kam dann auch noch dazu. Aber Kompliment an die Borussia, die sich den Sieg mit ihrer Leistung verdient hat.

Frage: Müssen Sie Ihre Ansprüche nun überdenken?

Völler: Vielleicht sind wir auch schon wieder zu hoch gelobt worden. Gladbach hat uns heute die Grenzen aufgezeigt.

Frage: Ein Dämpfer zur rechten Zeit?

Völler: Es sind gerade einmal zwei Spieltage vorbei. Da können wir am Torverhältnis noch arbeiten.

Frage: Michael Ballack scheint nach seiner Verletzung noch nicht richtig in Schwung zu kommen.

Völler: Er braucht auch noch etwas Zeit. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass unsere gesamte Mannschaft drei Monate verletzt war. Aber es gibt so Tage im Fußball.

Frage: Wie geht es jetzt weiter?

Völler: Wir müssen die Dinge nun analysieren und aufarbeiten und dann geht es nach der Länderspielpause weiter. Aber immerhin geht es anderen Spitzenteams ja noch schlechter als uns.

Bittere Niederlage bei Heim-Debüt von Michael Ballack

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