Magath: "Können mit 2. Platz sehr gut leben"

SID
Sonntag, 02.05.2010 | 12:00 Uhr
Felix Magath wurde nach Spielende trotz verpasster Meisterschaft von den Fans gefeiert
© Getty
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Nach der 0:2-Heimniederlage gegen Werder Bremen spricht Schalkes Cheftrainer Felix Magath über die geplatzten Meisterträume und fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen.

Nach dem 0:2 gegen Werder Bremen auf eigenem Platz musste Schalke 04 seine Hoffnungen auf die Meisterschale endgültig begraben. Die Schuld dafür sah Trainer Felix Magath unter anderem beim Schiedsrichter. Insgesamt zeigt sich der Erfolgscoach im Interview mit seiner Premieren-Saison auf Schalke allerdings zufrieden.

Frage: "Herr Magath, Schalke hat mit dem 0:2 gegen Werder Bremen die letzte Chance auf die Meisterschaft verspielt. Wie ist es dazu gekommen?"

Felix Magath: "Es war in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel, in der wir die bessere Mannschaft waren. Da fiel die Entscheidung - ein klares Foulspiel im Strafraum. Es ist für mich unverständlich, dass Schiedsrichter und Linienrichter die Situation anders bewertet haben. Das hat uns um das mögliche Führungstor gebracht und die Mannschaft vielleicht durcheinandergebracht. In der zweiten Hälfte war Bremen besser und hat nach 90 Minuten verdient gewonnen."

Frage: "Die Fans haben Platz zwei gefeiert. Können Sie sich auch darüber freuen?"

Magath: "Wir können mit dem zweiten Platz sehr gut leben. Dass wir die Saison als Vizemeister beenden, hat niemand gedacht, auch ich nicht. An den Fans und der Atmosphäre hat man gesehen, dass wir völlig glücklich sein können. Wir haben eine fantastische Saison hingelegt."

Frage: "Überwiegt im Moment dennoch die Enttäuschung?"

Magath: "Ich bedaure es, dass ich diese sensationelle Stimmung nicht genießen konnte. Ich habe mich leider zu sehr geärgert. Ich muss erst mal verdauen, dass die Meisterschaft durch eine Schiedsrichterentscheidung entschieden wurde. Es ärgert mich, dass die Schiedsrichter die Meisterschaft maßgeblich beeinflussen. Gegen die Bayern gab es auch eine Elfmetersituation, aber wir haben uns nicht öffentlich beklagt. Wenn man es einfach hinnimmt, wird man bei den Schiedsrichtern nicht respektiert. Man hat den Eindruck, die Schiedsrichter können dann machen, was sie wollen."

Frage: "Die Fans haben Sie und die Mannschaft trotz der Niederlage euphorisch gefeiert. Ist dieser zweite Platz sogar ein größerer Erfolg als die Meisterschaft mit dem VfL Wolfsburg?"

Magath: "So etwas habe ich noch nicht erlebt, die Fans hier sind wirklich außergewöhnlich. Vor Saisonbeginn waren alle der Meinung, wir könnten froh sein, wenn wir nicht im Mittelfeld oder noch weiter unten landen. Dann haben wir mit der Europa League geliebäugelt, aber die Champions-League-Teilnahme war nicht vorherzusehen. Darüber freue ich mich genauso wie über die Meisterschaft mit Wolfsburg."

Frage: "Wird es in den nächsten Jahren nicht viel schwieriger, Meister zu werden, wenn man sieht, welche finanziellen Möglichkeiten die Bayern im Vergleich zu Schalke haben?"

Magath: "Das Ziel gilt weiterhin. Ich habe nicht gesagt, dass wir die Bayern einholen oder auf Augenhöhe sein werden. Das ist sicher nicht möglich, dafür waren die Bayern in den letzten Jahrzehnten zu erfolgreich. Es gibt eine gehörige Lücke zwischen Bayern und Schalke, die es zu schließen gilt. Das heißt aber nicht, dass keine Meisterschaft möglich ist. Es kann so kommen, wenn Bayern schwächelt. Jede Saison wird auch nicht so laufen wie diese."

Frage: "Können Sie den Bayern zum Titel gratulieren?"

Magath: "Natürlich kann ich Bayern München gratulieren. Es war recht eng, und man musste damit rechnen, dass sie Meister werden. Wer am Ende der Saison vorne steht, hat es immer verdient - auch der FC Bayern."

Schalke feiert, Magath schimpft

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