"Poldi braucht einen Tritt in den Hintern"

Von SPOX
Samstag, 01.05.2010 | 14:08 Uhr
Beim Abschiedsspiel von Thomas Hässler spielten Toni Polster (l.) und Lukas Podolski zusammen
© Getty
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Er schoss 79 Tore 150 Ligaspielen für den 1. FC Köln und wurde damit zum Publikumsliebling in der Domstadt. Mittlerweile trainiert Toni Polster die Amateure des LASK Linz. Im "Express" meldet er sich nun zu Wort und verrät, wieso Lukas Podolski einen Tritt in den Hintern braucht und wann Köln wieder Chancen auf das internationale Geschäft hat. Zudem traut er Deutschland das WM-Finale zu, er selbst fährt jedoch nicht nach Südafrika - aus Angst.

Toni Polster über...

...das Potenzial des 1. FC Köln: "Die Mannschaft hat das Minimalziel erreicht. Aber sie weiß gar nicht, wie gut sie sein kann. Mit all den Klasse-Leuten in der Truppe. Ich sage: Es war in dieser Saison viel mehr drin! Die Mannschaft hat viel mehr Potenzial."

...Lukas Podolski und dessen Weg aus der Krise: "Es ist wichtig, dass man ihn nicht nur streichelt. Das wird mir in Köln zuviel gemacht. Poldi braucht auch mal einen Tritt in den Hintern, um sich wieder zu erden! Das tut ihm gut."

...das Sturmduo Podolski / Novakovic: "Poldi muss wieder mehr hingehen, wo es weh tut. Er muss mehr den Torabschluss suchen. Dann trifft auch Novakovic automatisch öfter. Ich bin sicher, dass beide in der nächsten Saison öfter treffen. Sie haben die Klasse wie früher das Duo Polster/Labbadia! 25 gemeinsame Tore sind drin. Und mit so einer Bilanz könnte der FC auch langsam wieder international denken."

...die Chancen der Kölner WM-Teilnehmer: "Für Novakovic und Miso Brecko wird es mit Slowenien eine kurze WM werden. Das wäre ja eine Weltsensation, wenn die die Gruppenphase überstünden. Für Poldi geht es mit Deutschland dagegen ins Finale!"

...den Grund seiner WM-Absage: "Ich gestehe: Ich fahre nicht nach Südafrika, weil ich Angst habe. Mein Freund Peter Burgstaller wurde dort vor zwei Jahren erschossen, als er mit Franz Beckenbauer dort war. Ich kannte ihn seit der Jugend. Das ist mir zu gefährlich und zu weit."

...seine persönlichen Ziele: "Ich will zurück in den Fußball. Als Trainer. Am liebsten in die Bundesliga - zum FC. Das ist nicht aufzuhalten, dass zusammenwächst was zusammengehört. Köln vermisse ich sehr!"

Köln - Freiburg: Die voraussichtlichen Aufstellungen

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