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Weitere Betroffene im "Fall Manfred Amerell"

SID
Freitag, 19.02.2010 | 18:05 Uhr
Manfred Amerell (r.) und Michael Kempter bei einer Schiedsrichter-Sitzung im Januar 2010
© Getty
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Laut Theo Zwanziger sind mehr Schiedsrichter als bisher bekannt vom "Fall Amerell" betroffen. "Die kolportierte Zahl von vier Betroffenen ist falsch", so der DFB-Präsident.

Die Zahl der im "Fall Manfred Amerell" betroffenen Schiedsrichter liegt höher als bisher bekannt. "Die kolportierte Zahl von vier Betroffenen ist falsch. Es sind mehr", sagte Theo Zwanziger, der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), in Interviews mit den Tageszeitungen "Welt" und "Hamburger Abendblatt" (Samstag-Ausgaben).

Laut Zwanziger seien außerdem "noch ein paar Briefe eingegangen, teilweise anonym, teilweise auch nicht, die uns weitere Hinweise gegeben haben und denen wir nun auch nachgehen." Amerell soll Schiedsrichter belästigt haben.

Zwanziger sagte, dass es bei den Vorwürfen gegen Amerell "im Kern um den Missbrauch eines Amtes" gehe. "Das Problem ist doch, wenn ein Abhängigkeitsverhältnis entsteht, dass zu Vor- oder Nachteilen für junge Schiedsrichter führt. Das ist für ein objektives Beurteilungsverfahren nicht akzeptabel", sagte der DFB-Boss weiter.

Von Kempter ins Rollen gebracht

Schiedsrichter Michael Kempter hatte die Affäre ins Rollen gebracht, als er sich an Schiedsrichter-Boss Volker Roth wandte. Der Referee, der derzeit nicht eingesetzt wird, soll nach dem Willen von Zwanziger nun auch so schnell wie möglich wieder in den Spielbetrieb eingegliedert werden. "Er hat sich nicht als homosexuell bezeichnet und es spielt auch keine Rolle. Die Fans können zeigen, ob sie so sind, wie sie beim Tod von Robert Enke waren, oder doch ganz anders."

Gedanken mache sich der Verbands-Präsident aber auch um Amerell selbst, weil dieser bereits Suizidgedanken geäußert habe. "Darüber mache ich mir Sorgen", sagte er, blieb allerdings hart dahingehend, dass die Affäre restlos aufgeklärt werden müsse: "Es kann nicht jeder, der Suizidgedanken äußert, plötzlich als Opfer gelten, und wir stellen dann unsere Ermittlungen ein. Für ihn wären jetzt gute Freunde wichtig, die ihn richtig beraten und ihn zur Einsicht und zur Bereitschaft bringen, die Wahrheit einzuräumen."

Fandel soll Neuerungen einleiten

Der ehemalige Referee Herbert Fandel (Kyllburg) soll dem scheidenden Schiedsrichter-Boss Volker Roth im Herbst nachfolgen und entsprechende Neuerungen einleiten.

Von der angedachten Ausgliederung der Unparteiischen zum Beispiel unter die Obhut der Deutschen Fußball Liga (DFL) hält Zwanziger hingegen nichts: "Wer gibt mir denn die Garantie, dass alles besser läuft, nur weil jetzt die DFL zuständig sein sollte? Auch der beispielsweise von Herrn Magath geforderte Profi-Schiedsrichter bliebe ein Mensch, der Fehler machen kann. Dennoch arbeiten wir bei den Reformen eng mit der DFL zusammen."

DFB will Lehren aus "Fall Amerell" ziehen

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