Montag, 22.02.2010

Bundesliga: News & Gerüchte

Nürnberg möchte Breno halten

Mohamadou Idrissou sorgt beim SC Freiburg für Unruhe. Nürnberg möchte Breno und Andreas Ottl halten, Cicero scheint zu teuer für die Hertha, Gerhard Tremmel wird als möglicher Nikolov-Ersatz gehandelt und Köln muss auf eine wichtige Offensivkraft verzichten.

Breno kam im Januar 2008 asu Sao Paulo zu Bayern München
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Breno kam im Januar 2008 asu Sao Paulo zu Bayern München

Bleibt Breno ein Nürnberger? Bei den Bayern auf der Bank, bei Nürnberg schon nach wenigen Spielen ein Leistungsträger. Der 20-jährige Breno brillierte gegen die Münchner als Mannschaftsbester und ließ Mario Gomez kaum Platz zum Atmen. Die Identifikation mit seinem neuen Arbeitgeber auf Leihbasis ist schon vollzogen: "Gott sei Dank haben wir einen Punkt geholt, das war sehr wichtig für uns."

Auch die zweite bajuwarische Leihabe Andreas Ottl findet lobende Worte: "Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Breno ist ein sehr ruhiger Spieler, der Souveränität ausstrahlt. Seine Leistung spricht für sich und überrascht mich nicht."

Kein Wunder also, dass der FCN beide gerne längerfristig an sich binden will. Louis van Gaal möchte sich noch nicht festlegen: "Er hat gegen uns gut gespielt, aber für ein abschließendes Urteil muss ich die ganze Rückrunde abwarten."

Auch Martin Bader hält aktuelle Spekulationen für "Kaffeesatzleserei und Zukunftsmusik".

Ciceros Abschied naht: Nach anfänglichen Schwierigkeiten zwischen Hertha-Trainer Friedhelm Funkel und Ciceroscheint dieser nun endlich die erwünschte Form erlangt zu haben. Seine Einwechslung gegen Mainz brachte den nötigen Offensivschub, gegen den SC Freiburg konnte der Brasilianer sogar mit zwei Toren zeigen, dass er keine Söldnermentalität besitzt, sondern den Berlinern entscheidend im Abstiegskampf helfen kann.

Auch Funkel findet lobende Worte: "Er hat schon nach der Einwechslung gegen Mainz eine gute Reaktion gezeigt und jetzt ein richtig gutes Spiel gemacht. Jetzt ist er auf dem richtigen Weg, davon darf er keinen Millimeter abweichen.

Die Hertha besitzt eine bis zum 30. April befristete Kauf-Optionen für den von Fluminense ausgeliehenen Kreativspieler. Das Problem: Der Mittelfeldspieler kostet 3,5 Millionen Euro und eine solche Summe wäre für die Berliner nur bei einem sicheren Klassenerhalt zu verantworten. Die Zeichen stehen auf Abschied.

Berühmte Brasilianer der Bundesliga
Raoul Tagliari war der erste Brasilianer in der Bundesliga. Er war von 1964-66 beim Meidericher SV und erzielte vier Treffer in neun Spielen
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Raoul Tagliari war der erste Brasilianer in der Bundesliga. Er war von 1964-66 beim Meidericher SV und erzielte vier Treffer in neun Spielen
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Tita kam 1987 für eine Saison nach Leverkusen. Seine starke Bilanz: 21 Spiele, zehn Tore und der Gewinn des UEFA-Cups 1988
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Tita kam 1987 für eine Saison nach Leverkusen. Seine starke Bilanz: 21 Spiele, zehn Tore und der Gewinn des UEFA-Cups 1988
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Jorginho trug von 1989 bis 1992 das Bayer-Trikot. Danach zog es ihn für drei Jahre zu den Bayern. In 154 Bundesligaspielen erzielte er 15 Treffer
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Jorginho trug von 1989 bis 1992 das Bayer-Trikot. Danach zog es ihn für drei Jahre zu den Bayern. In 154 Bundesligaspielen erzielte er 15 Treffer
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Mazinho und Bernardo gehörten Anfang der 90er Jahre trotz passender Lederhose zu den erfolgloseren Brasilianern der Liga
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Mazinho und Bernardo gehörten Anfang der 90er Jahre trotz passender Lederhose zu den erfolgloseren Brasilianern der Liga
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Von 1993-95 bestritt Carlos Dunga (r.) 54 Spiele für den VfB Stuttgart. Der heutige Nationaltrainer der Selecao steuerte sieben Treffer für die Schwaben bei
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Von 1993-95 bestritt Carlos Dunga (r.) 54 Spiele für den VfB Stuttgart. Der heutige Nationaltrainer der Selecao steuerte sieben Treffer für die Schwaben bei
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Mitten im Getümmel war Julio Cesar von 1994 bis 1999 beim BVB. Danach ging es nach Bremen. Bei 92 Einsätzen brachte er es auf sieben Tore
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Mitten im Getümmel war Julio Cesar von 1994 bis 1999 beim BVB. Danach ging es nach Bremen. Bei 92 Einsätzen brachte er es auf sieben Tore
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1997 wagte Emerson den Sprung nach Europa und spielte bis 2000 sehr erfolgreich für die Bayer-Elf. 82 Spiele und 11 Tore standen auf seinem Konto
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1997 wagte Emerson den Sprung nach Europa und spielte bis 2000 sehr erfolgreich für die Bayer-Elf. 82 Spiele und 11 Tore standen auf seinem Konto
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Ballkünstler Ratinho war von 1996 bis 2003 auf dem Betzenberg aktiv. In 147 Spielen brachte es "das Mäuschen" lediglich auf zehn Treffer
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Ballkünstler Ratinho war von 1996 bis 2003 auf dem Betzenberg aktiv. In 147 Spielen brachte es "das Mäuschen" lediglich auf zehn Treffer
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Von 1997 bis 2002 schnürte Paulo Rink die Leverkusen-Schuhe. Stationen in Nürnberg und Cottbus folgten. Insgesamt machte er 119 Spiele und 35 Tore
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Von 1997 bis 2002 schnürte Paulo Rink die Leverkusen-Schuhe. Stationen in Nürnberg und Cottbus folgten. Insgesamt machte er 119 Spiele und 35 Tore
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Paulo Sergio zauberte von 1993 bis 1997 in Leverkusen und von 1999 bis 2002 in München. Mit 68 Toren in 198 Spielen blieb er der Liga in guter Erinnerung
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Von 1994-97 ging Giovane Elber im Ländle auf Torejagd, danach ging es bis 2004 nach Bayern. Seine Bilanz: 256 Spiele und 133 Tore
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Von 1994-97 ging Giovane Elber im Ländle auf Torejagd, danach ging es bis 2004 nach Bayern. Seine Bilanz: 256 Spiele und 133 Tore
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Der spätere Bayer und Hamburger Ze Roberto kam 1998 nach Leverkusen, wo er bis 2002 17 Tore in 113 Spielen schoss
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Leonardo de Deus Santos kam 1998 als 20-Jähriger aus Brasilien nach Dortmund: "Ich dachte, ich erfülle meinen Dreijahres-Vertrag und gehe dann wieder weg"
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Leonardo de Deus Santos kam 1998 als 20-Jähriger aus Brasilien nach Dortmund: "Ich dachte, ich erfülle meinen Dreijahres-Vertrag und gehe dann wieder weg"
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Von 2001 bis 2004 trug Marcio Amoroso zum Erfolg des BVB bei. 28 Tore in 59 Spielen konnten sich sehen lassen
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Von 2001 bis 2004 trug Marcio Amoroso zum Erfolg des BVB bei. 28 Tore in 59 Spielen konnten sich sehen lassen
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Alex Alves ging von 1999 bis 2003 für die Hertha auf Torejagd. In 81 Spielen brachte er es immerhin auf 25 Treffer
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Alex Alves ging von 1999 bis 2003 für die Hertha auf Torejagd. In 81 Spielen brachte er es immerhin auf 25 Treffer
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Paradiesvogel in Berlin: Von 2001-06 war Marcelinho der Star der Hauptstadt. 70 Tore in 173 Spielen lautet seine Erfolgsbilanz
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Paradiesvogel in Berlin: Von 2001-06 war Marcelinho der Star der Hauptstadt. 70 Tore in 173 Spielen lautet seine Erfolgsbilanz
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In Bremen ging sein Stern auf. Von 1998 bis 2004 spielte Ailton an der Weser. Mit 169 Spielen und 88 Toren wurde er zum Publikumsliebling
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In Bremen ging sein Stern auf. Von 1998 bis 2004 spielte Ailton an der Weser. Mit 169 Spielen und 88 Toren wurde er zum Publikumsliebling
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Vor seinem Wechsel nach München spielte Lucio von 2000 bis 2004 in Leverkusen. Der Abwehrspieler erzielte 15 Treffer für die Werkself
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Vor seinem Wechsel nach München spielte Lucio von 2000 bis 2004 in Leverkusen. Der Abwehrspieler erzielte 15 Treffer für die Werkself
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Chihi fällt aus: Der 1. FC Köln muss auf seine beste Rückrunden-Offensivkraft verzichten. Adil Chihi zog sich im Spiel gegen den VfB Stuttgart einen Syndesmoseriss zu. Zvonomir Soldo rechnet mit "zehn bis zwölf Wochen" Pause.

Torwartwechsel bei der Eintracht? Red Bull New York will Oka Nikolov. Nur was will der? Nachdem er einen neuen Zweijahresvertrag in Frankfurt abgelehnt hat, scheint eine Annäherung stattzufinden. Trainer Michael Skibbe bezieht klar Position: "Die Eintracht muss in der Lage sein, ihre Nummer 1 zu halten."

Sollte Nikolov wider aller Erwartungen beim New Yorker MLS-Klub unterzeichnen, so gilt Gerhard Tremmel als möglicher Nachfolger. Sein Vertrag in Cottbus endet im Sommer.

Pitroipa auf dem Abstellgleis: Nach einer starken Hinrunde ist der Hamburger Jonathan Pitroipa aktuell nur noch ein Schatten seiner selbst und damit nur durch Verletzungspech ein Kandidat für die Stamm-Elf.

Sein Agent deutet schon einen eventuellen Wechsel an: "Wir setzen uns Mitte der Rückrunde zusammen, so ist es mit dem HSV verabredet. Wenn er beim HSV nicht spielen kann, muss er woanders hin. Geld ist dabei nicht entscheidend. Er will Fußball spielen" Der 1. FC Köln hatte bereits im Winter Interesse bekundet.

Idrissou vor dem Rauswurf? Beim SC Freiburg hängt derzeit der Haussegen schief. Grund dafür ist das arrogante Auftreten des kamerunischen Nationalspielers Mohamadou Idrissou. Dieser soll vor der Partie gegen Hertha Berlin in der Kabine seine Mitspieler aufs Übelste beleidigt haben: "Ich hab eh' keine Lust mehr, mit euch Absteigern zu spielen. Ich spiele nächstes Jahr in der Champions League."

Das Zitat will Trainer Robin Dutt zwar nicht bestätigen, aber auch er berichtet von Unstimmigkeiten mit Idrissou: "Es sind von Freitag bis Sonntag Dinge vorgefallen, die nicht akzeptabel sind. Sie können eine Mannschaft entzweien." Dutt erteilte sogar einen offiziellen Maulkorb an alle Freiburger, zu deren eigenen Schutz.

Wie der "Kicker" berichtet, soll Idrissou schon die ganze Woche über lustlos trainiert haben. Ob er mit dieser Arbeitseinstellung seinen Weg in die Champions League findet, darf angezweifelt werden.

Inzwischen scheinen sich die Wogen aber geglättet zu haben.

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Christian Baldermann

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