Fussball

Martins-Wechsel vor dem Abschluss

Von SPOX
Obafemi Martins beim Torjubel - vielleicht können das bald die Wolfsburger Fans bewundern
© Getty

Der VfL Wolfsburg steht kurz vor der Verpflichtung von Obafemi Martins, die Schalker haben ein Problem namens Streit und legen deshalb den Pantelic-Deal auf Eis. Zudem spricht Köln im Fall Tanase scheinbar nicht mit dem richtigen Mann.

Martins kurz vor Wechsel nach Wolfsburg Der nigerianische Stürmer Obafemi Martins wird seit einigen Tagen beim deutschen Meister VfL Wolfsburg gehandelt.

Nun scheint wirklich nicht mehr viel gegen einen Wechsel von Premier-League-Absteiger Newcastle United zu Wolfsburg zu sprechen. Am Donnerstag soll der Nationalstürmer, der für sein Land 10 Tore in 15 Spielen erzielte, zu letzten Verhandlungen in die Auto-Stadt reisen.

Der 24-Jährige soll bei den Wölfen einen Drei-Jahres-Vertrag unterschreiben und jährlich zwei Millionen netto verdienen. Als Ablösesumme für den ehemaligen Inter-Stürmer stehen 12 Millionen Euro im Raum.

Streit will bei Schalke die Tribüne zieren Albert Streit ist spätestens seit der Ankunft von Trainer Felix Magath bei den Knappen endgültig außen vor. Der 29-jährige Mittelfeldspieler ist aussortiert und wird in dieser Saison bestenfalls auf der Bank, eher aber nur auf der Tribüne, Platz nehmen.

Doch Streit will trotzdem nicht weg. Verständlich, verdient er in Gelsenkirchen doch 2,2 Millionen Euro pro Jahr. Sein Berater Klaus Gerstner bezieht klar Stellung: "Für Albert gibt es innerhalb Deutschlands überhaupt keine Alternativen. Er ist nicht ambitioniert, Schalke zu verlassen. Er trainiert dort, wird sein Ding machen. Fertig, aus." Der Vertrag läuft noch bis 2013 - eine Menge Geld, auf das er wohl nicht verzichten will.

Für Schalke bringt diese Haltung erhebliche Probleme mit sich. Streit blockiert einen großen Haufen Kohle, den die Schalker gerne in Marko Pantelic investieren würden. Der arbeitslose Stürmer fordert aber 2,5 Millionen Gehalt pro Jahr.

Geld, das der Verein nicht aufbringen kann, solange Streit auf der Gehaltsliste steht. Ein Dilemma, für das die Knappen derzeit händeringend eine Lösung suchen.

Tanase und Köln: Verhärtete Fronten Der 1. FC Köln arbeitet weiter an seinem Kader. Schon seit Tagen geistert der Name Cristian Tanase durch die rheinische Presse. Der rumänische Offensiv-Allrounder spielte vier Mal für sein Land und erzielte dabei einen Treffer.

Tanase steht derzeit beim FC Arges Pitesti in Rumänien unter Vertrag. Dem FC steht bei den Verhandlungen Dorinel Munteanu zur Seite, doch derzeit gibt es keine Fortschritte.

Der ehemalige Kölner Publikumsliebling ist sauer: "Cristian weiß nicht, was gut für seine Karriere ist und hört auf die falschen Leute. Wir wissen gar nicht, wer alles eine Vollmacht hat, ihn anderen Vereinen anzubieten."

Das sieht einer ganz anders - der rumänische Berater Ioan Becali. Der sagt: "Cristi tut das, was ich sage. Wenn ich ihm sage: Du wechselt nach Köln, tut er das auch. Aber die Kölner müssen dafür mit mir sprechen. Und das haben sie bislang nicht getan."

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