"Bin mit meiner Denkweise an Grenzen gestoßen"

SID
Donnerstag, 21.05.2009 | 12:05 Uhr
Klinsmann war im TV-Interview deutlich anzumerken, dass die Trennung nicht reibungslos ablief
© Getty
Advertisement
Primera División
Live
FC Barcelona -
La Coruna
Serie A
Live
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Live
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Man City
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai
Indian Super League
Mumbai -
Delhi
Serie A
Crotone -
Neapel
Championship
Cardiff -
Preston
Serie A
Florenz – AC Mailand
Premiership
Celtic -
Rangers
Serie A
Atalanta -
Cagliari
Serie A
Benevento -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Udinese
Serie A
AS Rom -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
SPAL
Serie A
FC Turin -
CFC Genua
Premier League
Liverpool -
Leicester
Championship
Barnsley -
Reading
Serie A
Inter Mailand – Lazio Rom
Premier League
Man Utd -
Southampton
Championship
Bristol City -
Wolverhampton
Serie A
Hellas Verona -
Juventus

Mit Vorwürfen gegen den FC Bayern, aber auch selbstkritisch hat sich Jürgen Klinsmann 23 Tage nach seinem Rauswurf in der Öffentlichkeit zurückgemeldet.

Er habe es in München mit den "Alphatieren" Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Franz Beckenbauer zu tun gehabt, "die natürlich auch ihren Platz haben möchten", sagte Klinsmann in der TV-Sendung "Stern TV" bei "RTL".

Ohne das Bayern-Dreigestirn beim Namen zu nennen, fügte der 44 Jahre alte Coach hinzu: "Ich bin mit meiner Denkweise hier und da an die Grenzen gestoßen, weil ich es oftmals mit Leuten zu tun hatte, die sich nicht weiterentwickeln wollen, die mehr auf Besitzdenken fixiert waren. Ich aber wollte immer den nächsten Schritt machen."

Das habe er in München wegen der drei Chefs nicht tun können. "Das sind alles Alphatiere, mit denen man sich zu reiben hat", sagte er.

Fixierung auf Champions League fahrlässig

Klinsmann bezichtigte Hoeneß und Co. indirekt gar der Lüge. Der Darstellung der Bosse, sein Nachfolger Jupp Heynckes habe bei seinem letzten Spiel auf der Bayern-Bank gegen Schalke 04 zufällig auf der Tribüne gesessen, könne man "natürlich nicht glauben", sagte er.

Und auch die Profis kritisierte Klinsmann. Diese hätten sich "zu sehr auf die Champions League fixiert und gedacht, die Bundesliga läuft schon irgendwie, wir haben ja einen guten Kader, und wir sind ja sehr gute Spieler. Die haben das unterschätzt."

Besser als Cristiano Ronaldo? Werde Fußball-Profi in Empire of Sports!

In einem Interview mit der Stern-TV-Redaktion legte Klinsmann bezüglich des Bayern-Stürmers Lukas Podolski noch nach. Poldi fehle es an "Willen und Entschlossenheit".

Der Nationalspieler sei "nicht der Typ, der sich im Haifischbecken FC Bayern durchsetzen kann und möchte - auch, weil er da mit Miro Klose und Luca Toni zwei große Namen vor sich hat. Und diesen Konkurrenzkampf wollte er und konnte er nicht annehmen. Er hat unter Felix Magath nicht gespielt, er hat unter Ottmar Hitzfeld nicht gespielt, er hat unter mir nicht gespielt, weil er ihnen nicht das Wasser reichen konnte."

Spieler angeblich geschockt über Klinsmann-Entlassung

Laut Vorstandschef Rummenigge sollen Bayern-Profis Klinsmanns Entlassung "neutral" aufgenommen haben - doch auch das stimmt laut Klinsmann nicht: "Am Tag der Beurlaubung haben sich viele Spieler gemeldet. Sie waren down und geschockt und haben gesagt, sie könnten das nicht verstehen."

Die Spieler und er als Trainer waren angeblich davon überzeugt, "dass wir am Ende noch Meister werden", denn: "Die Meisterschaft wäre absolut machbar gewesen."

Auch die Medien bekamen ihr Fett weg. In den zwei, drei Monaten vor seiner Entlassung hätten sie "eine Hetzjagd" veranstaltet, sagte Klinsmann, der diese Zeit "unwürdig" nannte.

"Fehler, dass ich Kompromisse gemacht habe"

Aber der FC Bayern sei eben "traditionell ein Klub, bei dem viel von außen einströmt, vor allem medial, was ich jetzt gelernt habe, schmerzlich gelernt habe".

Sein Fehler sei es gewesen, sich "auf Kompromisse eingelassen" zu haben, "was ich als Bundestrainer nie gemacht hätte", sagte er.

"Ein Kompromiss, den ich im Nachhinein bedauere, war, dass ich diesen Kader, so wie er mir vorgegeben wurde, übernommen habe. Ich hätte von Anfang an sagen müssen, ich will noch drei, vier Spieler, um diesen Kader zu ergänzen. Da habe ich mich überreden lassen. Das war ein Fehler von mir."

Klinsmann-Verpflichtung für Hopp kein Thema

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung