In der Zwickmühle

Von Stefan Rommel
Sonntag, 28.09.2008 | 23:23 Uhr
Bayern, Hamburg
© Imago
Advertisement
Fed Cup Women National Team
Sa21.04.
Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
Ligue 1
Nantes -
Rennes
Championship
Millwall -
Fulham
Ligue 1
Dijon -
Lyon
Primera División
Leganes -
La Coruna
J1 League
Kobe -
Nagoya
Primera División
Eibar -
Getafe
Premiership
Hibernian -
Celtic
Premier League
West Bromwich -
Liverpool
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Serie A
SPAL -
AS Rom
Championship
Ipswich -
Aston Villa
Premier League
Watford -
Crystal Palace
Primera División
Celta Vigo -
Valencia
Ligue 1
Marseille -
Lille
Serie A
Sassuolo -
Florenz
Super Liga
Radnicki Nis -
Roter Stern
Ligue 1
Amiens -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Monaco
Ligue 1
Metz -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Angers
Championship
Cardiff -
Nottingham
Serie A
AC Mailand -
Benevento
Copa del Rey
FC Sevilla -
FC Barcelona
Primeira Liga
Estoril -
Benfica
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo

Bixente Lizarazu hat einst einen Satz geprägt, der für den FC Bayern München in seiner jüngeren Vergangenheit sehr zutreffend war.

"Das beste System im Fußball ist, wenn man mindestens sechs Spieler mit defensivem Denken auf dem Platz hat."

Lizarazu muss es wissen, schließlich war der Franzose zu seiner aktiven Zeit der Inbegriff von Erfolg. Den Gipfel, beim Champions-League-Sieg 2001, erklomm der FC Bayern auf dem konservativen Weg.

Mit einer klaren Hierarchie innerhalb der Mannschaft und dem damals schon als Nostalgie-Objekt erklärten Libero. Mit mindestens sechs defensiv denkenden Spielern eben.

Die Tabelle nervt

Davon ist der FC Bayern nach sechs Spieltagen der aktuellen Saison sehr weit entfernt. So durchgekaut die Zahl seit dem 0:1 von Hannover auch ist: Am schlechtesten Saisonstart seit 31 Jahren kommt man nicht vorbei.

Auch Uli Hoeneß nicht. Der Bayern-Manager hielt sich kurz nach dem Spiel merklich zurück, nur ein kurzes "der Blick auf die Tabelle nervt mich" ließ erahnen, wie es in ihm brodelte.

Die große Panik bricht bei den Bayern nicht aus. Aber ähnlich wie die CSU schwer angeschlagen durch die Landtagswahl taumelte, ist auch das stabile Gebilde an der Säbener Straße angeschlagen.

Entwicklung stagniert

Jürgen Klinsmann steht nach zwei Niederlagen in Folge und keinerlei registrierbarer Entwicklung der Mannschaft in der öffentlichen Kritik. Wann und ob überhaupt auch innerhalb des Klubs ernsthafte Gespräche stattfinden, sickerte bisher noch nicht durch.

Klar ist aber auch, dass sich etwas ändern muss. Und zwar relativ schnell. Denn anders als in vielen Jahren zuvor scheint die Konkurrenz diese Saison zahlreicher und vor allen Dingen auch entschlossener, Ausrutscher des großen Favoriten auszunutzen.

Konkurrenz holt auf

In dem Maße, in dem die Bayern nämlich bestenfalls stagnieren, holen Klubs wie der Hamburger SV oder Bayer Leverkusen auf und verringern die Lücke.

Neben den üblichen Verdächtigen Schalke 04 und Werder Bremen erweitert sich der Kreis der potenziellen Titelanwärter in dieser Saison ganz offenbar auf fünf Kandidaten - aus Spannungsgründen im Vergleich zum Alleingang der Bayern in der Vorsaison eine geradezu paradiesische Vorstellung.

Der HSV gewinnt ein so genanntes "Schweine-Spiel" gegen Borussia Mönchengladbach in bestem Bayern-Stil, Werder dreht in Unterzahl gegen einen überlegenen Gegner ein Remis in einen Sieg - in bestem Bayern-Stil. Und Leverkusen hat im Moment schon das, was die neuen Bayern gerne auch schon hätten - einen neuen Stil.

Klinsi braucht mehr Zeit

Klinsmann benötigt noch mehr Zeit, um seine Vorstellungen zu einhundert Prozent in die Tat umzusetzen. Die Bayern-Führung will und wird ihm diese Zeit wohl auch einräumen. Aber auch den Verantwortlichen ist klar, dass die Konkurrenz in dieser Saison nicht so leicht abzuschütteln sein wird.

Dafür ist die Bundesliga in der Spitze zu eng zusammen gerückt. "Wir brauchen Zeit, um seine Philosophie umzusetzen. Wenn wir so weit sind, wird es besser laufen, und wir werden versuchen, wieder Deutscher Meister zu werden", sagte Franck Ribery. Nur wann wird das sein?

"Das darf doch nicht wahr sein!"

In der Zwischenzeit müssen trotz aller Experimente und der Suche nach dem goldenen Weg aber auch noch die nötigen Punkte her. Die Bayern stecken in der Zwickmühle. Ansonsten wird die Kritik auch weiterhin von allen Seiten auf sie einprasseln.

Vor allem jene Kritik, die sich mit der Systemumstellung innerhalb der Mannschaft befasst. "Als ich die Bayern kürzlich in einem 3-5-2 sah, dachte ich: Das kann doch nicht wahr sein! Das ist der verkehrte Weg", sagt Lizarazu gegenüber SPOX.

Der Franzose weiß auch hier, wo von er spricht. Schließlich gab es die Systemdiskussion schon zu seiner Zeit unter Hitzfeld. "Schon zu Beginn seiner Ära hatten wir das 3-5-2 versucht - ohne großen Erfolg", gibt Lizarazu zu bedenken.

Bayern im Tief

So lange der FC Bayern also noch so sehr mit sich selbst beschäftigt ist, besteht für die Konkurrenz die Chance, das Punktepolster weiter anwachsen zu lassen.

Denn: "Zur Zeit steckt der FC Bayern eindeutig in einem Tief", so Lizarazu. Und dass Hamburger, Schalker, Bremer und Leverkusener in dieser Saison alle mal ernstzunehmen sind, hat die noch junge Saison schon gezeigt.

Ergebnisse und Tabelle der Bundesliga!

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung