Donnerstag, 05.12.2013

Streit um Immobiliendeal

Deisler mit Niederlage vor Gericht

Im Streit um einen Immobiliendeal hat der ehemalige Fußball-Nationalspieler Sebastian Deisler eine Niederlage vor Gericht erlitten. Das Landgericht Berlin wies die Schadensersatzklage des 33-Jährigen in Höhe von rund 355.000 Euro gegen einen früheren Berater ab.

Sebastian Deisler trat im Januar 2007 vom Profigeschäft zurück
© getty
Sebastian Deisler trat im Januar 2007 vom Profigeschäft zurück

Wie das Gericht am Donnerstag erklärte, könnten die Gründe der Klageabweisung erst nach der Zustellung des Urteils an die Parteien mitgeteilt werden.

Der 2007 zurückgetretene Profi hatte ein Jahr später - angeblich nach einer Idee des Beklagten und früheren Immobilienberaters - eine Wohnung im Berliner Stadtteil Zehlendorf gekauft.

Zusammen mit den Kosten für einen Umbau bezahlte er insgesamt 820.000 Euro für die 130 Quadratmeter große Wohnung.

Deisler plante Einstieg ins Sportmanagement

Die Immobilie sollte als Wohnung und Büro Deislers dienen, sollte dieser ins Sportmanagement einsteigen.

Doch die geschäftliche Beziehung zwischen Deisler und dem Beklagten zerbrach, der einstige Bayern-Spieler verkaufte die Wohnung 2009 mit einem Verlust von rund 355.000 Euro. Diese Summe wollte der ehemalige Fußballer zurückbekommen.

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