Freitag, 29.04.2016

Nico Hülkenberg vor dem 100. Grand Prix

Dauerwarteschleife zum Meilenstein

Nico Hülkenberg steht beim Großen Preis von Russland (alle Sessions im LIVETICKER) vor seinem 100. Grand Prix als Einsatzfahrer. Seit jeher gilt der Deutsche als hochtalentiert, doch der Sprung zu einem Topteam ist ihm - trotz aller Spekulationen - bislang verwehrt geblieben. In dieser Saison muss er liefern, sonst könnte seine Formel-1-Karriere für immer unvollendet bleiben.

Hülkenberg hat in dieser Saison bisher sechs WM-Punkte gesammelt
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Hülkenberg hat in dieser Saison bisher sechs WM-Punkte gesammelt

"Es war ein langer und lustloser Nachmittag für mich. Es war ein hartes Wochenende, aber das Training und unsere Geschwindigkeit auf Longruns waren gut und darauf müssen wir aufbauen", resümierte Nico Hülkenberg den Saisonauftakt 2010 mit gemischten Gefühlen.

Gerade hatte der junge Williams-Pilot sein Debüt in der Formel 1 gegeben. Am Ende des Großen Preises von Bahrain hieß es für ihn Platz 14. Keine Punkte, dafür umso mehr Enttäuschung.

Seit diesem Tag im März vor sechs Jahren ist viel Zeit vergangen. Dazwischen liegen eine Pole Position, mehrere Teamwechsel, die einjährige Rückstufung zum Testfahrer bei Force India, 43 Führungsrunden, 296 WM-Zähler - und 99 Grands Prix.

"Ich kann gar nicht glauben, dass es mein 100. Rennwochenende in der Formel 1 wird", wundert sich Hülkenberg und fragt ungläubig: "Wo ist nur die Zeit geblieben?" Der gelernte Speditionskaufmann ist erst der 66. Fahrer der Formel-1-Geschichte, der in diesen elitären Kreis aufgenommen wird.

Hulk im Wartestand

Wenn Hülkenberg am Freitag in Russland in seinen Force India steigt, erreicht er damit also einen echten Meilenstein. Doch: Es ist ein Meilenstein, dem die letzte Krönung fehlt.

Seit Jahren gilt Hülkenberg als hochtalentierter Fahrer. Er ist stark im Qualifying, ein überragender Starter und ein Meister im Verteidigen seiner Position im Rennen. Doch auf einem Podium stand er nach seinen 97 Starts nie. Und: Ein Wechsel in ein Topteam blieb bislang aus - auch wenn er in der Vergangenheit mehrfach mit Ferrari in Verbindung gebracht wurde.

Die Formel-1-Autos der Saison 2016
Hallöchen! Welche erfreulicher Anblick: Ein Auto, das nicht hauptsächlich grau, schwarz, silber lackiert ist
© renault
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Hallöchen! Welche erfreulicher Anblick: Ein Auto, das nicht hauptsächlich grau, schwarz, silber lackiert ist
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Renault hat sein Auto nicht nur überarbeitet, sondern kurz vor dem Saisonauftakt nochmal komplett neugestaltet
© renault
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Renault hat sein Auto nicht nur überarbeitet, sondern kurz vor dem Saisonauftakt nochmal komplett neugestaltet
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Ein wirklich erfreulicher Farbtupfer, der neue RS16 - und eine Reminiszenz an die gloreichen Turbo-Pionierzeiten der 1970er
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Ein wirklich erfreulicher Farbtupfer, der neue RS16 - und eine Reminiszenz an die gloreichen Turbo-Pionierzeiten der 1970er
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Neue Kleidung gab's für Jolyon Palmer und Kevin Magnussen gleich dazu. Dufte!
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Neue Kleidung gab's für Jolyon Palmer und Kevin Magnussen gleich dazu. Dufte!
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Bei der ersten Präsentation sah das Auto noch etwas langweiliger aus. Das Design? Gleich - nur die Farben waren umgekehrt
© RenaultSportF1
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Bei der ersten Präsentation sah das Auto noch etwas langweiliger aus. Das Design? Gleich - nur die Farben waren umgekehrt
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Dieser RS16 ist aber eigentlich noch der alte Lotus E23. Schwarz dominiert die neue Lackierung, ein paar gelbe Elemente gibt's dazu, außerdem ist Ex-Red-Bull-Partner Infiniti dabei
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Dieser RS16 ist aber eigentlich noch der alte Lotus E23. Schwarz dominiert die neue Lackierung, ein paar gelbe Elemente gibt's dazu, außerdem ist Ex-Red-Bull-Partner Infiniti dabei
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Die Nissan-Marke Infiniti soll das neue Energierückgewinnungssystem entwickeln. Ob die neue Farbgebung bis zum Saisondebüt unverändert bleibt, weiß das Team noch nicht
© RenaultSportF1
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Die Nissan-Marke Infiniti soll das neue Energierückgewinnungssystem entwickeln. Ob die neue Farbgebung bis zum Saisondebüt unverändert bleibt, weiß das Team noch nicht
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Nachdem Pastor Maldonado wegen fehlender Sponsorengelder sein Cockpit verlor, übernimmt Ex-McLaren-Pilot Kevin Magnussen (r.). Dazu wird der Franzose Esteban Ocon (l.), bisher Mercedes-DTM-Testfahrer, künftig als Ersatzpilot fungieren
© renault
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Nachdem Pastor Maldonado wegen fehlender Sponsorengelder sein Cockpit verlor, übernimmt Ex-McLaren-Pilot Kevin Magnussen (r.). Dazu wird der Franzose Esteban Ocon (l.), bisher Mercedes-DTM-Testfahrer, künftig als Ersatzpilot fungieren
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Auch sportlich ist jetzt alles klar. "Mr. Motorsport" Frederic Vasseur (r.) wird Renndirektor, Cyril Abiteboul (M.) repräsentiert nach außen als Generaldirektor, dazu kommt Bob Bell als technischer Leiter
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Auch sportlich ist jetzt alles klar. "Mr. Motorsport" Frederic Vasseur (r.) wird Renndirektor, Cyril Abiteboul (M.) repräsentiert nach außen als Generaldirektor, dazu kommt Bob Bell als technischer Leiter
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Beim zweiten Barcelona-Test zeigte sich Toro Rosso mit dem komplett neuen Auto - neben der Lackierung gab es weitere Änderungen
© red bull
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Beim zweiten Barcelona-Test zeigte sich Toro Rosso mit dem komplett neuen Auto - neben der Lackierung gab es weitere Änderungen
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Der Flaschenhals im Heck ist beeindruckend, das Auto ist insgesamt flach wie eine Flunder
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Der Flaschenhals im Heck ist beeindruckend, das Auto ist insgesamt flach wie eine Flunder
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Interessant: Die Luftleitung durch den Frontflügel. Solche runden Elemente hat außer James Keys Team noch niemand ausprobiert
© red bull
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Interessant: Die Luftleitung durch den Frontflügel. Solche runden Elemente hat außer James Keys Team noch niemand ausprobiert
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Zum ersten Test war Toro Rosso noch nicht rechtzeitig fertig, um den STR11 ordentlich zu bekleben, außerdem fehlten noch Teile
© getty
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Zum ersten Test war Toro Rosso noch nicht rechtzeitig fertig, um den STR11 ordentlich zu bekleben, außerdem fehlten noch Teile
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Nach dem Wechsel zu Ferrari-Antrieben ging es für Toro Rosso darum, den Motor rechtzeitig ins Auto zu bekommen
© red bull
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Nach dem Wechsel zu Ferrari-Antrieben ging es für Toro Rosso darum, den Motor rechtzeitig ins Auto zu bekommen
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Das gelang. Der neue Toro Rosso könnte sogar besser als das Auto von Red Bull Racing abschneiden, weil das Mutterteam nur den schwachen Renault-Antrieb hat
© red bull
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Das gelang. Der neue Toro Rosso könnte sogar besser als das Auto von Red Bull Racing abschneiden, weil das Mutterteam nur den schwachen Renault-Antrieb hat
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Einen Tag vor Beginn der abschließenden Testfahrten zeigte auch Sauber sein neuen Wagen, der nur spät fertig wurde
© sauber f1 team
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Einen Tag vor Beginn der abschließenden Testfahrten zeigte auch Sauber sein neuen Wagen, der nur spät fertig wurde
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Teamchefin Monisha Kaltenborn ist zufreiden - will die Erwartungen allerdings nicht zu hoch schrauben
© sauber f1 team
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Teamchefin Monisha Kaltenborn ist zufreiden - will die Erwartungen allerdings nicht zu hoch schrauben
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Wirklich gefährlich sieht der C35 in seiner Mischung aus Blau und Gelb zwar nicht aus...
© sauber f1 team
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Wirklich gefährlich sieht der C35 in seiner Mischung aus Blau und Gelb zwar nicht aus...
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...dennoch soll ein Platz im Mittelfeld her
© sauber f1 team
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...dennoch soll ein Platz im Mittelfeld her
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Butter bei die Fische! Der RB12 von Red Bull ist nicht nur matt, er ist auch extrem
© red bull
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Butter bei die Fische! Der RB12 von Red Bull ist nicht nur matt, er ist auch extrem
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Die Nase endet für beste Luftführung seeeeeeehr weit hinten, nur der Crash-Rüssel ragt darüber hinaus
© red bull
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Die Nase endet für beste Luftführung seeeeeeehr weit hinten, nur der Crash-Rüssel ragt darüber hinaus
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Schräg von vorn wirkt die neue Nase besonders auffällig - wie auch die extrem kleinen Lufteinlässe. Reichen die wirklich?
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Schräg von vorn wirkt die neue Nase besonders auffällig - wie auch die extrem kleinen Lufteinlässe. Reichen die wirklich?
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Was beim RB12 auffällt, ist das Festhalten am Designgrundsatz der letzten Jahre: Arsch hoch! Das Auto ist steil angestellt
© red bull
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Was beim RB12 auffällt, ist das Festhalten am Designgrundsatz der letzten Jahre: Arsch hoch! Das Auto ist steil angestellt
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Bottleneck-Heck? Muss sein! Hinten zieht sich die Motorenabdeckung ganz eng zusammen
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Bottleneck-Heck? Muss sein! Hinten zieht sich die Motorenabdeckung ganz eng zusammen
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=24.html
Gleicher Antrieb, vollkommen unterschiedliche Autos: Renault setzt auf viel mehr Lufteinlass über dem Fahrerkopf
© getty
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Gleicher Antrieb, vollkommen unterschiedliche Autos: Renault setzt auf viel mehr Lufteinlass über dem Fahrerkopf
/de/sport/diashows/1602/formel-1/f1-2016-autos-praesentation,seite=25.html
Pascal Wehrleins erstes Formel-1-Auto: Der Manor MRT05 mit Mercedes-Power aber fast ohne Sponsoren
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Pascal Wehrleins erstes Formel-1-Auto: Der Manor MRT05 mit Mercedes-Power aber fast ohne Sponsoren
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Der Manor MRT05 wirkt ziemlich einfach konstruiert. Positiv ausgedrückt: Da haben die Ingenieure viel Spielraum für Verbesserungen
© xpb
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Der Manor MRT05 wirkt ziemlich einfach konstruiert. Positiv ausgedrückt: Da haben die Ingenieure viel Spielraum für Verbesserungen
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Force India wartete bis zum Barcelona-Test mit dem ersten Bild des VJM09 - gut so, Änderungen im Gegensatz zum Saisonende 2015 sind minimal
© sahara force india f1
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Force India wartete bis zum Barcelona-Test mit dem ersten Bild des VJM09 - gut so, Änderungen im Gegensatz zum Saisonende 2015 sind minimal
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Nasenschlitze, S-Schacht, Lackierung - alles bekannt. Selbst der Frontflügel sieht genauso aus wie in Abu Dhabi. Da muss noch was kommen!
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Nasenschlitze, S-Schacht, Lackierung - alles bekannt. Selbst der Frontflügel sieht genauso aus wie in Abu Dhabi. Da muss noch was kommen!
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Willkommen in der Formel 1! Haas zeigt seinen VF16. Ein echtes Schmuckstück!
© haas f1 team
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Willkommen in der Formel 1! Haas zeigt seinen VF16. Ein echtes Schmuckstück!
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Die Farbgebung des VF16 wirkt ungewohnt - ein Mischmasch aus Ferrari-Haas-Rot und McLaren-Silberpfeil
© haas f1 team
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Die Farbgebung des VF16 wirkt ungewohnt - ein Mischmasch aus Ferrari-Haas-Rot und McLaren-Silberpfeil
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Ist das erste Haas-F1-Auto eine B-Variante des Ferrari? Nicht so richtig. Besonders die Frontpartie sieht ganz anders aus
© haas f1 team
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Ist das erste Haas-F1-Auto eine B-Variante des Ferrari? Nicht so richtig. Besonders die Frontpartie sieht ganz anders aus
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Die Nase ist kurz und kommt doch ohne Stachel aus, der Frontflügel ist dafür ein wenig dem der Scuderia nachempfunden
© haas f1 team
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Die Nase ist kurz und kommt doch ohne Stachel aus, der Frontflügel ist dafür ein wenig dem der Scuderia nachempfunden
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Und so sieht der Haas VF-16 dann in der Realität und mit Romain Grosjeans Startnummer 8 aus
© getty
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Und so sieht der Haas VF-16 dann in der Realität und mit Romain Grosjeans Startnummer 8 aus
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Nein, das ist nicht normal. Ja, da fehlt was. Romain Grosjean zersplitterte bei der ersten Ausfahrt der Haas-Frontflügel auf der Startgeraden. Fehlkonstruktion
© xpb
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Nein, das ist nicht normal. Ja, da fehlt was. Romain Grosjean zersplitterte bei der ersten Ausfahrt der Haas-Frontflügel auf der Startgeraden. Fehlkonstruktion
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Der Weltmeister enthüllte sein neues Auto eher unspektakulär via Twitter. Der W07 ist eindeutig die Evolution des W06
© mercedes amg petronas f1 team
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Der Weltmeister enthüllte sein neues Auto eher unspektakulär via Twitter. Der W07 ist eindeutig die Evolution des W06
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Trotzdem gibt es einige veränderte Details. Beispielsweise ist die Luftführung in der Airbox über dem Fahrerkopf neu
© mercedes amg petronas f1 team
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Trotzdem gibt es einige veränderte Details. Beispielsweise ist die Luftführung in der Airbox über dem Fahrerkopf neu
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Die unterschiedlichste Veränderung in der Farbgebung: Die Heckflügelendplatten war 2015 noch silber. Ist da was versteckt?
© mercedes amg petronas f1 team
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Die unterschiedlichste Veränderung in der Farbgebung: Die Heckflügelendplatten war 2015 noch silber. Ist da was versteckt?
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So richtig begeistert sahen Nico Rosberg und Weltmeister Lewis Hamilton bei der offiziellen Vorstellung in Barcelona irgendwie nicht aus
© getty
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So richtig begeistert sahen Nico Rosberg und Weltmeister Lewis Hamilton bei der offiziellen Vorstellung in Barcelona irgendwie nicht aus
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Wie groß Mercedes' Airbox ist, zeigte sich in Barcelona: Kopfbreite. Dafür konnten die Seitenkästen merklich verkleinert werden
© mercedes amg petronas f1 team
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Wie groß Mercedes' Airbox ist, zeigte sich in Barcelona: Kopfbreite. Dafür konnten die Seitenkästen merklich verkleinert werden
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Hui, was ist das? Ein McLaren-Honda, eindeutig. Aber was sollen diese Luftleitbleche auf der Nase. Und warum ist die so radikal kurz?
© mclaren
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Hui, was ist das? Ein McLaren-Honda, eindeutig. Aber was sollen diese Luftleitbleche auf der Nase. Und warum ist die so radikal kurz?
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Die Draufsicht zeigt: Da ist ein S-Schacht. Die Luft wird unter der Stümmel-Nase gesammelt und dann darüber geleitet. Kennt man von Red Bull
© mclaren
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Die Draufsicht zeigt: Da ist ein S-Schacht. Die Luft wird unter der Stümmel-Nase gesammelt und dann darüber geleitet. Kennt man von Red Bull
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In der Seitenansicht fallen zwei neue Premium-Sponsoren auf: es gibt Champagner und Luxusuhren
© mclaren
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In der Seitenansicht fallen zwei neue Premium-Sponsoren auf: es gibt Champagner und Luxusuhren
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Ausschlag an der Nase? Nein, ein Messintrument. Während der McLaren vorne ultrabreit ist, verjüngt sich das Heck so stark wie bei keinem anderen Auto
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Ausschlag an der Nase? Nein, ein Messintrument. Während der McLaren vorne ultrabreit ist, verjüngt sich das Heck so stark wie bei keinem anderen Auto
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Da ist sie: die neue Göttin! In rot.. und verdammt viel weiß! Oder?
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Da ist sie: die neue Göttin! In rot.. und verdammt viel weiß! Oder?
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Um das Cockpit herum haben die Italiener diesmal vermehrt in den weißen Farbtopf gegriffen
© ferrari
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Um das Cockpit herum haben die Italiener diesmal vermehrt in den weißen Farbtopf gegriffen
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Von der Seite nochmal ein besserer Blick auf das Ganze
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Von der Seite nochmal ein besserer Blick auf das Ganze
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Aber ob mehr weiß oder weniger: "Wir hoffen, dass es ein Siegerauto ist", so Chef MAurizio Arrivabene. Wenn's so einfach wäre
© ferrari
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Aber ob mehr weiß oder weniger: "Wir hoffen, dass es ein Siegerauto ist", so Chef MAurizio Arrivabene. Wenn's so einfach wäre
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Ferrari sammelte in Barcelona gleich Daten. Schließlich haben die Italiener bei der Vorderradaufhängung von Zug- auf Druckstreben umgestellt
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Ferrari sammelte in Barcelona gleich Daten. Schließlich haben die Italiener bei der Vorderradaufhängung von Zug- auf Druckstreben umgestellt
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Williams setzt bei der Lackierung auf das altbekannte Martini-Farbdesgin: Der FW38 von Felipe Massa und Valtteri Bottas stahlt in weiß, geziert von blau-roten Streifen
© williams f1 team
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Williams setzt bei der Lackierung auf das altbekannte Martini-Farbdesgin: Der FW38 von Felipe Massa und Valtteri Bottas stahlt in weiß, geziert von blau-roten Streifen
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Wie schon 2015 fällt die markante Nase ins Auge. Laut Teamchefin Claire Williams soll das neue Auto "auf den Stärken des Vorgängers aufbauen und dessen Schwächen ausbügeln"
© williams f1 team
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Wie schon 2015 fällt die markante Nase ins Auge. Laut Teamchefin Claire Williams soll das neue Auto "auf den Stärken des Vorgängers aufbauen und dessen Schwächen ausbügeln"
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Red Bull präsentierte seinen mit Spannung erwarteten neuen Look, nicht jedoch das Auto in London - ohne Renault, mit TAG-Heuer
© twitter.com/pumamotorsport
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Red Bull präsentierte seinen mit Spannung erwarteten neuen Look, nicht jedoch das Auto in London - ohne Renault, mit TAG-Heuer
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Allein das Weiß ist komplett verschwunden, von einem kompletten Neuanfang nach der halben Trennung von Renault ist daher wenig zu sehen
© twitter.com/pumamotorsport
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Allein das Weiß ist komplett verschwunden, von einem kompletten Neuanfang nach der halben Trennung von Renault ist daher wenig zu sehen
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Natürlich fehlt das große Infiniti-Branding, die Nissan-Marke ist schließlich zum Renault-Werksteam gewechselt
© twitter.com/redbullracing
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Natürlich fehlt das große Infiniti-Branding, die Nissan-Marke ist schließlich zum Renault-Werksteam gewechselt
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Richtig kreativ wurden die Designer bei den Overalls. Hier gut zu erkennen: Die neue Red-Bull-Lackierung ist matt. Spiegelnde Lack-Effekte? Fehlanzeige!
© twitter.com/pumamotorsport
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Richtig kreativ wurden die Designer bei den Overalls. Hier gut zu erkennen: Die neue Red-Bull-Lackierung ist matt. Spiegelnde Lack-Effekte? Fehlanzeige!
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Durch die matte Lackierung sieht der neue RB12, der erst in Barcelona gezeigt wird, nur auf den ersten Blick fast genauso aus wie seine Vorgänger
© twitter.com/redbullracing
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Durch die matte Lackierung sieht der neue RB12, der erst in Barcelona gezeigt wird, nur auf den ersten Blick fast genauso aus wie seine Vorgänger
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2013 soll Hülkenberg sogar schon einen Vertrag mit der Scuderia ausgehandelt haben, ehe ihm der damalige Teamchef Stefano Domenicali per SMS absagte und Kimi Räikkönen den Vorzug gab.

Der Vertrag des Finnen läuft zum Saisonende aus. 2017 wäre damit die nächste Chance auf ein rotes Cockpit. Allerdings stehen mit Romain Grosjean, der bei Haas in engem Kontakt zu Ferrari steht, Youngster Max Verstappen und Daniel Ricciardo auch andere Piloten auf der Kandidatenliste.

Zudem soll Insidern zufolge das Interesse aus Maranello an Hülkenberg schon einmal größer gewesen sein. Hülkenberg hängt der Ruf an, immer dann Pech zu haben, wenn er die Chance auf den großen Erfolg hat. 100 Grands Prix ohne Besuch des Podests - aktueller Rekordhalter ist Adrian Sutil mit 128 GP-Starts ohne Fahrt unter die ersten Drei.

Der GP2-Meister von 2009 muss also aufpassen, nicht als ewiges Talent zu enden, das sich zu lange im Wartestand befunden und eine ganz große Karriere dadurch verpasst hat. Denn sein Ziel ist eindeutig, wie er im CNN-Interview verriet: "Ich hatte von Anfang an das Verlangen und den Wunsch in mir, einmal Formel-1-Weltmeister zu werden - das hat mich bis heute nicht verlassen."

Schwacher Saisonstart

Von einem Titel kann er im Moment aber selbstverständlich nur träumen. Der Saisonstart lief für Force India nicht nach Plan. Nur beim Auftakt in Australien fuhr Hülkenberg in die Punkte, in Bahrain und in China ging er jeweils leer aus.

"Die vergangenen zwei Rennen waren aus unterschiedlichen Gründen eine Enttäuschung", stellte er fest: "Wir konnten nicht unser ganzen Potenzial zeigen." Teamkollege Sergio Perez, der in Sotschi ebenfalls seinen 100. Grand Prix bestreiten wird, steht nach drei Saisonrennen sogar ganz ohne Zähler da.

In China machte das Safety Car dem Duo einen Strich durch die Rechnung. In Bahrain mussten beide Fahrer wegen Beschädigungen am Auto früh in die Box, ein gutes Ergebnis rückte dadurch in unerreichbare Ferne. In Australien verhinderte der zwischenzeitliche Rennabbruch ein besseres Resultat.

Dass der eigentliche Speed des VJM09 gut ist, glaubt auch Sportchef Otmar Szafnauer: "Das Auto ist schnell genug, denn beide Piloten schaffen es im Qualiyfing in die Top 10. Jetzt müssen wir ein problemloses Rennen absolvieren und dann werden wir Punkte holen."

Russland als gutes Omen

Nach der besten Saison der Teamgeschichte, die Force India auf dem fünften Platz der Konstrukteurswertung beendete, und den starken Testfahrten im Februar galt Force India sogar als Geheimtipp.

Dass sich das bislang nicht bewahrheitet hat, mag an den unglücklichen Rennverläufen gelegen haben. Doch scheint das Team von Vijay Mallya, der nach einem gegen ihn erlassenen Haftbefehl vorläufig untergetaucht ist, auch eine Stärke der letzten Jahre verloren zu haben: das Reifenmanagement.

Ging der Wagen von Hülkenberg und Perez in der Vergangenheit sorgsam mit den Gummis um, bauen sie in diesem Jahr schneller ab. Besonders weichere Mischungen gelten im indischen Lager als problematisch.

Doch entmutigen lässt man sich beim ehemaligen Jordan-Team nicht. "Vor einem Jahr hatten wir zu diesem Zeitpunkt nur einen Zähler mehr", weiß Mallya. In Spanien soll das erste große Upgrade-Paket mit einem neuen Frontflügel kommen. In Russland kehrt man zudem an eine Strecke zurück, die dem Auto in der Vergangenheit lag.

Im Vorjahr raste "Checo" hier sensationell aufs Podium. "Klar kommst du da mit bester Stimmung zurück", sagte der 26-Jährige und prophezeit: "Das Streckenlayout sollte uns liegen." Der glatte Belag auf dem Olympia-Kurs gilt darüber hinaus als äußerst reifenschonend. Allerdings sollte Hülkenberg im Gegensatz zum Rennen 2015 die erste Kurve überstehen, um mitspielen zu können.

Die letzte Chance?

Bei ihrem Jubiläumsrennen haben Hülkenberg und Perez damit gute Chancen, zurück in die Spur zu finden und Punkte zu sammeln. "Dieses Jahr soll für mich persönlich mein bestes Jahr in der Formel 1 werden. Ein Podium muss her. Ich glaube, das hat jetzt lange genug gedauert ohne Podium hier zu sein", hatte Hülkenberg schon vor dem Saisonauftakt verkündet.

Gerade für den Deutschen wäre das von enormer Bedeutung. Mit 28 Jahren und bald 100 GP-Teilnahmen gehört er schließlich schon lange nicht mehr zu den Jungen im Formel-1-Zirkus, der nächste Schritt auf der Karriereleiter muss bald folgen.

Seine vielleicht einzige Chance: 2016 konstant Leistung bringen und den Stallgefährten voll im Griff haben. Nur dann hat der "Hülkinator" wohl noch die Möglichkeit auf einen Wechsel zu einem Topteam und damit auf eine Vollendung seiner Formel-1-Karriere.

Gelingt das nicht, könnte Hülkenberg seinen Fokus auf etwas anderes richten: Le Mans. Dort triumphierte er bereits 2015 im Porsche. Auch 2016 wollte er eigentlich beim legendären 24-Stunden-Rennen starten, der zugepackte Rennkalender der Formel 1 mit dem neu eingeführten Rennen in Baku verhinderte die Titelverteidigung jedoch. Für die Zukunft wäre Le Mans aber sicher eine heiße Alternative. Und der nächste Meilenstein wartet dort bestimmt.

Der aktuelle WM-Stand im Überblick

Dominik Geißler

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