Formel 1: Driver-Ranking zum Abu-Dhabi-GP

Hamilton holt die Krone, Rosberg nur Dritter

Dienstag, 29.11.2016 | 11:30 Uhr
Lewis Hamilton sicherte sich in Abu Dhabi zum dritten Mal in der Saison 2016 den Tagessieg im Driver-Ranking
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SPOX-Redakteur Alexander Maack bewertet nach jedem Grand Prix die fahrerischen Leistungen der Formel-1-Piloten und stellt sein persönliches Driver-Ranking auf. Teil 21 der Saison 2016: Der Große Preis von Abu Dhabi auf dem Yas Marina Circuit. Mit dabei: Weltmeister Nico Rosberg landet in der Gesamtwertung hinter Lewis Hamilton und Daniel Ricciardo, der Verlierer der Saison ist ein Mexikaner.

Platz 1, Lewis Hamilton: Ist dem abgelösten Weltmeister fahrerisch etwas vorzuwerfen? Nein. Den Tagessieg hat sich Hamilton verdient. Er war der beste Mann des Wochenendes, auch wenn er sein Team mit seinem Blockade-Versuch zur Weißglut brachte. Hamilton fuhr mit einer perfekten Runde auf die Pole Position, er blieb beim Start vorne. Er fuhr in den ersten beiden Stints souverän vorneweg.

Seine eigene Vorgabe vom Donnerstag, ein Rennen lieber mit 30 Sekunden Vorsprung zu gewinnen, als das übrige Feld aufzuhalten, ignorierte der Brite am Sonntag. Er handelte egoistisch. Er wollte mit aller Macht eine Wende im WM-Kampf erzwingen. Er scheiterte. Trotzdem oder gerade deswegen gewinnt Hamilton die Gesamtwertung des Driver-Rankings in der Saison 2016. Ohne teamtaktische Erwägungen zu berücksichtigen, war er in den einzelnen Rennen der beste Fahrer des Jahres. In einzelnen Rennen riskierte der Engländer mehr, weil er dazu gezwungen war.

Rosberg dagegen war der Fahrer des Jahres, weil er das Beste aus seinen Möglichkeiten und dem überragenden Saisonstart machte. Der Deutsche hatte aus eigener Kraft in den ersten vier Rennen sagenhafte 43 Punkte Vorsprung herausgefahren, während Hamilton Fehler an Fehler reihte. Anschließend fuhr Rosberg so schnell, wie er musste.

Platz 2, Nico Rosberg: Reden wir über Druck, zunächst über fehlenden: Rosberg brauchte in Abu Dhabi "nur" Platz 3. Ein Spannungsabfall wäre nachvollziehbar gewesen, Rosberg vermied ihn. Er machte das, was für den Titelgewinn nötig war. Ohne Fehler. Wie so oft in dieser Saison.

Reden wir auch über wachsenden Druck: Der stellte sich für Rosberg im Rennen plötzlich ein. Einerseits weil Red Bull nach dem Dreher von Max Verstappen beschloss, den Teenager auf eine Einstopp-Strategie zu schicken und er plötzlich vor Rosberg fuhr. Andererseits, weil Ferrari mit Sebastian Vettel auf einen Sprint-Schlussstint setzte.

Aus dem Ziel "nur" Dritter zu werden, hätte im Handumdrehen der vierte Platz werden können. Rosberg verhinderte es. Als er von seinem Renningenieur, Tony Ross, über das Verstappen-Problem informiert wurde, presste sich der 32-Jährige entschieden am Niederländer vorbei. Den Angriff Vettels wehrte er problemlos ab.

Rosberg ging kein Risiko ein, er verstrickte sich nicht in Kämpfe mit Hamilton. Sie hätten nur Zeit gekostet, weil der Brite nur dort den Fuß vom Gas nahm, wo Überholen unmöglich ist. Rosberg machte das, was er schon in den letzten Rennen tat: Er sammelte klug und überlegt Punkte, statt die Brechstange für einen Einzelsieg auszupacken. Er zerbrach nicht am enormen Druck. Mit der nervenstarken, kalkulierten Fahrt hat der Deutsche abschließend nochmals bewiesen, dass er ein würdiger Weltmeister ist. Mehr kann man einen Titel gar nicht verdient haben.

Platz 3, Daniel Ricciardo: Die Leistung des Red-Bull-Piloten war nicht schlechter als die von Hamilton, Rosberg oder Vettel. Unglücklicherweise verrechnete sich sein Team und machte seinen strategischen Vorteil zunichte. Ricciardo war als Dritter auf Supersofts gestartet, eine Gummi-Stufe härter als die Top-10-Konkurrenz. Dadurch verlor er beim Start einen Platz. So weit, so normal.

Doch dann Red Bull entschied sich für die falsche Strategie. Statt Ricciardo wie Verstappen, der sich am Start durch einen individuellen Fehler gedreht hatte, mit den haltbareren Reifen mehrere Umläufe drehen zu lassen und nur einen Stopp einzulegen, sollte der Australier einen Overcut machen. Einige schnelle Runden nach den Ferrari-Stopps sollten ihn an Räikkönen vorbeibringen. Nur war der Ferrari mit den frischen Softs schneller. Übers Rennen gesehen war Ricciardo einfach zu lange eingeklemmt.

Platz 2 der Gesamtwertung im Driver-Ranking der Saison 2016. Auf einem anfangs noch gehandicapten Red Bull. Ricciardo holte drei Tagessiege - wie Hamilton und Verstappen. Rosberg schaffte es einmal weniger.

Platz 4, Sebastian Vettel: Ein Jahr ohne Sieg. Eine Bankrotterklärung für Ferrari. Das Glück, dass die Roten in der Saison 2015 hatten, es fehlte. Gab es Chaos, setzte die Scuderia aufs falsche Feld. Gab es keins, war der SF16-H zu weit weg von der Musik. Um es mit einem Titel seiner Lieblingsband auszudrücken: "I'm a Loser".

Beim allerletzten Rennen des Boliden wechselte die Platte doch noch auf "Getting Better". Vettel leistete sich im Qualifying einen Fehler und startete deshalb nur als Sechster. Ferrari taktierte gut und schickte ihn mit einem langen Mittelstint und Supersofts am Ende auf eine Aufholjagd. "Run for Your Life" führte zum Erfolg: Vettel schloss die Lücke zur Spitzengruppe im Eiltempo, er kassierte Räikkönen, Ricciardo und Verstappen problemlos. Seit Monza hatte er es in sechs Rennen nicht unter die ersten Drei geschafft. Diese Mal klappte es.

"A Hard Day's Night" endet mit dem Abu-Dhabi-GP vorerst. Ob Ferrari im Jahr 2017 zu "Here Comes the Sun" übergeht? Nach zwei Jahren, die den eigenen Ansprüchen keineswegs genügten, wird es Zeit. Zumal Vettel zuletzt immer wieder mehr als möglich aus dem Auto herauszuholen versuchte. Das teaminterne Duell gegen Kimi Räikkönen entschied der Heppenheimer so nur knapp für sich.

Platz 5, Felipe Massa: Den richtigen Zeitpunkt für das eigene Karriereende zu finden, ist eine Kunst. Massa hat leicht danebengelegen. Im Jahr 2016 konnte er nicht mehr überzeugen. Der sympathische Brasilianer landet in der Gesamtwertung des Driver-Rankings einen Platz hinter seinem Landsmann Felipe Nasr und einen vor Red Bulls Problempilot Daniil Kvyat. Zu wenig.

Zum Abschied aber lieferte Massa. Er brachte den Williams im Gegensatz zu Teamkollege Valtteri Bottas ins Q3. Zum Ende des letzten Grand Prix seiner Karriere saugte er sich Runde für Runde an Sergio Perez ran, während Fernando Alonso ihm von hinten bedenklich nahe kam. Massa hielt den neunten Platz. Er hatte allerdings zuvor Glück, dass Bottas sein Auto abstellen musste. Der Finne hatte den Brasilianer bereits überholt.

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