Dienstag, 10.03.2015

Australien-GP: McLaren-Honda wartet auf Fernando Alonso

Kampf dem ramponierten Ruf

Nach fünf Jahren ohne WM-Titel bei Ferrari wollte Fernando Alonso beim Australien-GP (alle Sessions im LIVE-TICKER) direkt neu angreifen. Bei McLaren soll mit Hilfe von Honda eine legendäre Ära der Formel 1 neu aufgelegt werden. Doch von Beginn an krankt das Projekt. Die Causa Alonso ramponiert den Ruf des Traditionsteams aus Woking.

Ziel WM-Titel: McLaren, Honda und Fernando Alonso machen 2015 gemeinsame Sache
© mclaren
Ziel WM-Titel: McLaren, Honda und Fernando Alonso machen 2015 gemeinsame Sache

33 Jahre ist Fernando Alonso mittlerweile alt. Zwei Weltmeistertitel hat er in der Formel 1 eingefahren. Doch als El Pais öffentlich machte, was der Spanier nach seinem mysteriösen Testunfall im Krankenhaus zu den Ärzten gesagt haben soll, zuckte jeder Fan zusammen. "Ich bin Fernando, 13 Jahre alt, fahre Go-Kart-Rennen und möchte Formel-1-Fahrer werden", sagte der Asturier angeblich und hätte somit seine Karriere im Monoposto komplett vergessen gehabt.

Ralf Bach berichtete bei f1-insider.com, Alonso habe nach dem Aufwachen Italienisch gesprochen, weil er sich noch bei Ferrari wähnte. Derweil berichtete sein früherer Arbeitgeber Sport Bild, mehrere Teams würden überlegen, den Australien-GP zu boykottieren. Der Grund sei, dass Alonso einen Moment vor dem Unfall durch einen Stromschlag bewusstlos geworden sei. Das hatte Sky Italia zuerst veröffentlicht.

McLaren widerspricht sich dauerhaft selbst

Die brodelnde Gerüchteküche wirft nicht nur ein fragwürdiges Licht auf einige Medien, sie kratzt auch am guten Ruf von McLaren. Das Team stritt zunächst ab, dass Alonso das Bewusstsein verloren habe. Später bestätigte Boss Ron Dennis dann die Medienberichte, allerdings sei der Spanier erst durch den Einschlag ausgeknockt worden.

Beim Thema Diagnose wird es nicht besser. Alonso habe eine Gehirnerschütterung, teilte McLaren 28 Stunden nach dem Unfall mit. Dennis bekundete, das sei nicht der Fall. Nur die Symptome seien die einer Gehirnerschütterung. Als der Rennstall dann bekannt gab, dass Kevin Magnussen den zweimaligen Weltmeister in Melbourne ersetzt, obwohl der "vollständig gesund" sei, war das Chaos endgültig perfekt: Alonso pausiere, weil das Risiko einer zweiten Hirnverletzung zu hoch sei.

Boullier: Gedächtnisverlust nicht dramatisch

Erst eine Woche vor Saisonstart gab Rennleiter Eric Boullier schließlich zu, dass Alonso sein Gedächtnis zeitweise verloren habe. Das sei aber nicht so dramatisch, mittlerweile sei alles in Ordnung. "Er ist so heiß wie nie, jetzt schnell wieder ins Auto zu kommen", so der Franzose: "Er ist sehr frustriert, dass er in Australien nicht fahren kann. Er wird aber bei allen Meetings per Video zugeschaltet sein."

Die Verwirrung ist mittlerweile riesig, selbst der Automobilweltverband FIA schaltete sich ein und untersuchte den durch Wind bedingten Unfall. Was auffällig ist: Das Team verstrickt sich in Widersprüche, hat dadurch aber immerhin einen Vorteil: Die eigenen, bis zum Horizont ausufernden Probleme verblassen. "Sie sind in schrecklichen Schwierigkeiten", sagte Ex-Pilot Martin Brundle dem britischen Express: "Es gibt sogar einige Leute, die sagen, dass Alonso einfach noch nicht ins Auto will."

Die Autos der Saison 2015
Red Bull hat sich für die Testfahrten etwas einfallen lassen, der RB11 startet in Jerez als echter Erlkönig
© red bull racing
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Red Bull hat sich für die Testfahrten etwas einfallen lassen, der RB11 startet in Jerez als echter Erlkönig
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Die Chancen, dass der Renner auch in der Saison 2015 schwarz-weiß ist? Klein. Die Sponsoren sind kaum zu erkennen
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Die Chancen, dass der Renner auch in der Saison 2015 schwarz-weiß ist? Klein. Die Sponsoren sind kaum zu erkennen
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Trotzdem gut zu erkennen: die kleinen Lufteinlässe und die weit hinten endende Nasenspitze
© red bull racing
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Trotzdem gut zu erkennen: die kleinen Lufteinlässe und die weit hinten endende Nasenspitze
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Als Daniel Ricciardo in Jerez das Auto bewegte, wurde schnell klar, dass die Nase eine interessante Biegung aufweist
© red bull racing
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Als Daniel Ricciardo in Jerez das Auto bewegte, wurde schnell klar, dass die Nase eine interessante Biegung aufweist
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Noch besser ist die Form der Nase aus einer schrägeren Ansicht zu erkennen - auch das Heck ist wieder sehr schmal geraten
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Noch besser ist die Form der Nase aus einer schrägeren Ansicht zu erkennen - auch das Heck ist wieder sehr schmal geraten
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Sportlich, windschnittig, edel: Mit dem F1 W06 Hybrid hat Mercedes auch 2015 wieder einen echten Hingucker entworfen
© Mercedes
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Ist der neue Silberpfeil auch 2015 das Weltmeisterauto? Nico Rosberg und Lewis Hamilton werden das zumindest hoffen
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Ist der neue Silberpfeil auch 2015 das Weltmeisterauto? Nico Rosberg und Lewis Hamilton werden das zumindest hoffen
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Der größte Unterschied beim Silberpfeil im Vergleich mit dem Vorjahresmodell ist sicherlich die Nase. Sie ist schmäler...
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Der größte Unterschied beim Silberpfeil im Vergleich mit dem Vorjahresmodell ist sicherlich die Nase. Sie ist schmäler...
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... und läuft jetzt vorne spitzer zu. Ein Faktor für die erfolgreiche Titelverteidigung?
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... und läuft jetzt vorne spitzer zu. Ein Faktor für die erfolgreiche Titelverteidigung?
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Grundsätzlich gilt aber: Mercedes setzt auf Weiterentwicklung pur. Das Rad muss man nach dem WM-Titel ja sowieso nicht neu erfinden
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Grundsätzlich gilt aber: Mercedes setzt auf Weiterentwicklung pur. Das Rad muss man nach dem WM-Titel ja sowieso nicht neu erfinden
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Max Verstappen, Carlos Sainz jr. - aufgepasst! Das ist der neue von Toro Rosso: der STR10
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Erst in der Schrägansicht fällt auf, wie schmal das Heck ist. Für die Aerodynamik optimal, aber reicht die Kühlung?
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Erst in der Schrägansicht fällt auf, wie schmal das Heck ist. Für die Aerodynamik optimal, aber reicht die Kühlung?
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Toro Rosso nutzt die TV-Kameras an der Front zur Luftführung. Außerdem interessant: Der Lufteinlass über dem Fahrer ist dreigeteilt
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Toro Rosso nutzt die TV-Kameras an der Front zur Luftführung. Außerdem interessant: Der Lufteinlass über dem Fahrer ist dreigeteilt
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Anscheinend hat Toro Rosso so Kühlbedarf von den Seitenkästen auf die Airbox verlagert. Die Fotos entstanden übrigens während eines regelkonformen Filmtags in Misano
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Anscheinend hat Toro Rosso so Kühlbedarf von den Seitenkästen auf die Airbox verlagert. Die Fotos entstanden übrigens während eines regelkonformen Filmtags in Misano
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#RedRev2015 ist der von Ferrari herausgegebene Hashtag zur Präsentation des SF15-T, der ersten Roten Göttin von Sebastian Vettel
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Doch stimmt das überhaupt? Revolution? Sicher, die Nase ist durch das veränderte Reglement ganz anders als ihr Staubsauger-Vorgänger
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Doch stimmt das überhaupt? Revolution? Sicher, die Nase ist durch das veränderte Reglement ganz anders als ihr Staubsauger-Vorgänger
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Vor allem aus der schrägen Ansicht wird deutlich, wie unterschiedlich die Frontpartie gestaltet ist
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Vor allem aus der schrägen Ansicht wird deutlich, wie unterschiedlich die Frontpartie gestaltet ist
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Der Zinken der Nase reicht extrem weit über den Frontflügel hinaus und ist sehr flach gehalten
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Der Zinken der Nase reicht extrem weit über den Frontflügel hinaus und ist sehr flach gehalten
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Von oben wird deutlich, dass Ferrari den Mercedes-Trick kopiert hat, die vordere Radaufhängung zur Luftleitung zu nutzen
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Von oben wird deutlich, dass Ferrari den Mercedes-Trick kopiert hat, die vordere Radaufhängung zur Luftleitung zu nutzen
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Aus der Frontansicht wirkt der Schnabel ziemlich mächtig. Interessant am Überrollbügel: Ein neuer, zweigeteilter Lufteinlass hinter dem Fahrerkopf
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Aus der Frontansicht wirkt der Schnabel ziemlich mächtig. Interessant am Überrollbügel: Ein neuer, zweigeteilter Lufteinlass hinter dem Fahrerkopf
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Drei neue Logos haben den Weg aufs Auto gefunden: Alfa Romeo, Haas Automation als technischer Partner und Claro durch die Gutierrez-Verpflichtung
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Drei neue Logos haben den Weg aufs Auto gefunden: Alfa Romeo, Haas Automation als technischer Partner und Claro durch die Gutierrez-Verpflichtung
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Wie schon 2014 versperrt Ferrari den Blick auf den aerodynamisch extrem wichtigen Diffusor am Heck des Autos
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Wie schon 2014 versperrt Ferrari den Blick auf den aerodynamisch extrem wichtigen Diffusor am Heck des Autos
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Die Piloten und die neu besetzte Führungsriege des Rennstalls scheinen zumindest optimistisch - selbst der Iceman lächelt als frisch gebackener Vater begeistert
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Die Piloten und die neu besetzte Führungsriege des Rennstalls scheinen zumindest optimistisch - selbst der Iceman lächelt als frisch gebackener Vater begeistert
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Ein paar Daten lieferte Ferrari ebenfalls: 250.000 Arbeitsstunden und 1500 Stunden im Windkanal wurden genutzt, der Antriebsstrang besteht aus 20.000 Teilen
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Ein paar Daten lieferte Ferrari ebenfalls: 250.000 Arbeitsstunden und 1500 Stunden im Windkanal wurden genutzt, der Antriebsstrang besteht aus 20.000 Teilen
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Sauber wechselt seine Farben! Felipe Nasr bringt die Banco do Brasil als Sponsor mit, die den C34 in blau und gelb taucht
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Besonders auffällig am neuen Auto: Die Nasenspitze unterscheidet sich deutlich von allen anderen bisher vorgestellten Autos
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Besonders auffällig am neuen Auto: Die Nasenspitze unterscheidet sich deutlich von allen anderen bisher vorgestellten Autos
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Zudem setzt das Team in diesem Jahr nach Mercedes-Vorbild auf separate Lufteinlässe an der Airbox, um die Kühlung zu verbessern
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Zudem setzt das Team in diesem Jahr nach Mercedes-Vorbild auf separate Lufteinlässe an der Airbox, um die Kühlung zu verbessern
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Viel Platz haben die Schweizer noch für weitere Sponsoren, mit der Banco Nacional unterstützt wieder eine brasilianische Bank einen Fahrer - wie bei Ayrton Senna
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Viel Platz haben die Schweizer noch für weitere Sponsoren, mit der Banco Nacional unterstützt wieder eine brasilianische Bank einen Fahrer - wie bei Ayrton Senna
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So sieht also der neue McLaren für das Comeback von Honda in der Formel 1 aus. Die Wünsche der Fans bleiben unerfüllt
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So sieht also der neue McLaren für das Comeback von Honda in der Formel 1 aus. Die Wünsche der Fans bleiben unerfüllt
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Die weiß-rote Lackierung aus der ersten gemeinsamen Ära kehrt nicht zurück, auch kein McLaren-Orange ist zu sehen
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Die weiß-rote Lackierung aus der ersten gemeinsamen Ära kehrt nicht zurück, auch kein McLaren-Orange ist zu sehen
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Dafür gibt es einen kleinen roten Streifen, der bis zum Cockpit läuft. McLaren nennt das den Look des 21. Jahrhunderts
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Dafür gibt es einen kleinen roten Streifen, der bis zum Cockpit läuft. McLaren nennt das den Look des 21. Jahrhunderts
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Trotz der Enttäuschung über die Lackierung: Die Unterschiede zum Vorjahresmodell sind nach dem Motorenherstellerwechsel riesig
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Trotz der Enttäuschung über die Lackierung: Die Unterschiede zum Vorjahresmodell sind nach dem Motorenherstellerwechsel riesig
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Als kleines Schmankerl veröffentlichte McLaren nicht nur Bilder vom Auto sondern auch von den Helmen seiner Fahrer
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Als kleines Schmankerl veröffentlichte McLaren nicht nur Bilder vom Auto sondern auch von den Helmen seiner Fahrer
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Das ist das neue Arbeitsgerät von Romain Grosjean und Pastor Maldonado
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Das ist das neue Arbeitsgerät von Romain Grosjean und Pastor Maldonado
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Die gewöhnungsbedürftige Doppelnase gehört der Vergangenheit an, das schreibt schließlich das Reglement vor
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Die gewöhnungsbedürftige Doppelnase gehört der Vergangenheit an, das schreibt schließlich das Reglement vor
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Doch auch im Heck gibt es eine bedeutende Neuerung. "Powered by Mercedes-Benz" ersetzt die Renault-Antriebseinheit beim früheren Werksteam der Franzosen
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Doch auch im Heck gibt es eine bedeutende Neuerung. "Powered by Mercedes-Benz" ersetzt die Renault-Antriebseinheit beim früheren Werksteam der Franzosen
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Auffällig: Die Vorderradaufhängung sieht auf den Computerbildern sehr niedrig montiert aus
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Auffällig: Die Vorderradaufhängung sieht auf den Computerbildern sehr niedrig montiert aus
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Nicht mal einen Monat nach Weihnachten gleich wieder Bescherung für die Piloten
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Nicht mal einen Monat nach Weihnachten gleich wieder Bescherung für die Piloten
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Der neue Force India ist da. Viel Silber am VJM08 bei der Präsentation in Mexiko Stadt
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Der neue Force India ist da. Viel Silber am VJM08 bei der Präsentation in Mexiko Stadt
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Sergio Perez und Nico Hülkenberg stellten sich schon vor der Präsentation zum Fototermin auf
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Sergio Perez und Nico Hülkenberg stellten sich schon vor der Präsentation zum Fototermin auf
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Anschließend ging es noch auf das Autodromo Hermanos Rodriguez, wo 2015 wieder ein Rennen gefahren wird
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Anschließend ging es noch auf das Autodromo Hermanos Rodriguez, wo 2015 wieder ein Rennen gefahren wird
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Auffällig ist beim neuen Williams-F1-Boliden vor allem die Nase - aus ästhetischer Sicht bleibt sie jedoch fragwürdig
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Auffällig ist beim neuen Williams-F1-Boliden vor allem die Nase - aus ästhetischer Sicht bleibt sie jedoch fragwürdig
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An der Lackierung hat sich indes wenig geändert, nur zwei neue Sponsoren sind an Bord
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An der Lackierung hat sich indes wenig geändert, nur zwei neue Sponsoren sind an Bord
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Beim Heckflügel sieht es hingegen anders aus. Die Seitenkästen haben hier den größten Facelift erhalten
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Beim Heckflügel sieht es hingegen anders aus. Die Seitenkästen haben hier den größten Facelift erhalten
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Ernüchternde Testfahrten für McLaren

Es wäre verständlich, nach den unzähligen Testpannen während der drei Testfahrten in Jerez und Barcelona. Während Mercedes 6.121 Kilometer abspulte, kam Ex-Partner McLaren gerade mal auf ernüchternde 1.751. Der Honda-Antrieb schaffte also nicht mal 30 Prozent der Laufleistung des Silberpfeil-Werksteams. Red Bull schaffte 2014 nur unwesentlich weniger.

Dabei ist der Druck auf McLaren schon jetzt immens. Die Schatten der Vergangenheit reichen bis zum Horizont. Ayrton Senna, Alain Prost, MP4-4 - acht WM-Titel und 44 Grand-Prix-Siege gewann McLaren-Honda während der ersten gemeinsamen Ära Ende der 80er und Anfang der 90er. Die Erwartungen bei der Neuauflage? Kaum geringer.

"Wir sind bereit für eine neue Ära", betonte Alonso anlässlich der Vorstellung des neuen MP4-30. Auch wenn er über die Zusammenarbeit des englischen Traditionsteams mit der japanischen Automarke sprach, redete er doch gleichzeitig auch über sich selbst.

Im Alter von 33 Jahren kündigt sich langsam aber sicher der Herbst seiner Karriere an. McLaren dürfte seine letzte Chance auf den dritten Titel sein. Und es ist die letzte, seinen ramponierten Ruf wieder herzustellen.

Wie McLaren die Explosionsgefahr verringert

"Ich stimme zu, dass er der Beste der Besten ist", sagte etwa David Coulthard im SPOX-Interview: "Aber: Seine Zeit bei McLaren endete tränenreich und am Ende hat es auch bei Ferrari nicht funktioniert. Man kann es nicht verleugnen: So großartig Fernando auch ist, seine Integration ins Team birgt Explosionsgefahr."

Selbst die Experten streiten sich, ob der Spanier einen Anteil an der Erfolglosigkeit seines letzten Arbeitgebers hatte oder ob Ferrari fünf Jahre lang so führungs- und planlos agierte, dass Alonso keine Chance auf den WM-Titel hatte.

"Alonso haben die Italiener geliebt, aber die Liebe ist sehr schnell gestorben. Weil man sich eben nicht gegen das Team stellen darf", sagte Jacques Villeneuve Sport Bild: "Wenn man 30 Millionen Dollar im Jahr verdient, hat man als Fahrer nicht das Recht, seine Liebe für das Team aufzugeben. Man stellt sich einfach nicht gegen das eigene Team! Wo bleibt der Respekt?"

Hatte Alonso überhaupt eine Wahl?

Fest steht: Der Spanier brauchte einen Wechsel. Ferrari wollte den Schnitt, Alonso verlor die Motivation, McLaren bekam den Zuschlag. "Er hatte nicht die Wahl, woanders zu sein. Ich glaube aber, dass er im Auto 100 Prozent gibt. Wenn sie ihm eine Chance geben, dann wird er liefern", sagte Coulthard.

Sein früheres Team tut dafür alles. Statt Magnussen, der in seiner Rookie-Saison vielversprechende Ansätze zeigte, das Vertrauen zu schenken, darf Jenson Button noch eine Saison weiter fahren. Magnussen rückt nach seiner Vertretung als Ersatzfahrer ins zweite Glied, sobald Alonso fit ist.

Seite 1: Der schlechte Eindruck der Causa Alonso

Seite 2: McLarens Hoffnung: Button und ein Umdenkprozess

Alexander Maack

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Alexander Maack(Chef vom Dienst)

Alexander Maack, Jahrgang 1987, betreut seit Sommer 2012 die Formel 1 bei SPOX. Geboren im hessischen Fritzlar, landete er nach Aufenthalten in Niedersachsen, Dresden und Bonn schließlich in der "Medienhauptstadt" Mittweida, wo er sein Medienmanagement-Studium abschloss. Seit Mitte 2016 als Chef vom Dienst verantwortlich für den Inhalt der Homepage. Kernressorts: Motorsport, Fußball.

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