Formel 1

Medien: Red-Bull-Ring mit Millionenverlust

SID
Der Red-Bull-Ring kostet die Betreiber angeblich mehrere Millionen Euro

Immer wieder gibt es in der Formel 1 Diskussionen, ob überhaupt und für welchen Betrag auf den verschiedenen Rennstrecken gefahren wird. Nachdem Hockenheim 2017 sicher aus dem Rennkalender fällt wurde nun bekannt, dass der Red Bull Ring in Spielberg ein Millionendefizit erwirtschaftet hat.

Wie das Wirtschaftsmagazin trend berichtet, soll die Strecke in Österreich das Geschäftsjahr 2016 mit roten Zahlen in Höhe von 30 Millionen Euro abgeschlossen haben. Der Grund hierfür seien hauptsächlich rückläufige Einnahmen durch den Ticketverkauf. Lediglich 6,9 Millionen Euro Umsatz konnte damit erwirtschaftet werden.

Damit bestätigte sich der stark fallende Trend seit dem Comeback 2014. Während im ersten Rennen der neuen Ära in der Steiermark noch 95.000 Zuschauer alleine am Rennsonntag für ein ausverkauftes Haus sorgten, waren es in diesem Jahr nur mehr 40.000. Schon im vergangenen Jahr hatten sich die Gesamtzahlen nahezu halbiert und sorgten so für 17,8 Millionen Euro Miese.

Red Bull reagierte bereits auf die Verluste und senkte die Preise für den Grand Prix in der kommenden Saison 2017. Künftig sollen durch die Westschleife, die sich derzeit noch im Ausbau befindet, wieder mehr Zuschauer an die Strecke kommen.

Der Red-Bull-Ring ist neben Silverstone der einzige Kurs im Formel-1-Kalender, der ohne öffentliche Mittel auskommt.

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