Dienstag, 25.10.2016

Maurizio Arrivabene: Gerüchte sind "Destabilisierungsversuche"

Arrivabene dementiert Kündigungsgerüchte

Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene hat Gerüchte, nach denen seine Kündigung unmittelbar bevorsteht, als "Destabilisierungsversuche" bezeichnet.

"Wir bleiben auf unsere Arbeit konzentriert und lassen uns nicht von solchen Dingen verwirren", sagte der in die Kritik geratene Arrivabene der Mailänder Tageszeitung Corriere della Sera.

Nach Sebastian Vettels viertem Platz in Austin und der Peinlichkeit mit dem missglückten Reifenwechsel am Auto von Kimi Räikkönen sei man im Team "natürlich enttäuscht, aber auch entschlossen. In diesem Jahr muss Ferrari alles Mögliche aushalten", sagte Arrivabene: "Aber wir werden daran wachsen und uns sorgfältig auf 2017 vorbereiten."

Zuletzt hatten mehrere frühere Ferrari-Mitarbeiter, unter anderem Michael Schumachers langjähriger Renn-Ingenieur Luca Baldisserri, über das "Terrorklima" bei Ferrari geklagt. Der ehemalige Ferrari-Pilot Eddie Irvine hatte zudem die Tatsache kritisiert, dass nicht alle Entscheidungsträger in Maranello der Formel 1 so nahe stehen, wie sie es seiner Meinung nach sollten. Speziell Ferrari-Boss Sergio Marchionne sei "kein Racing-, sondern ein Marketing- und Finanzmensch. Marchionne erwartet viel, und er erwartet es zu schnell."

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