Dienstag, 03.02.2015

Drei Jahre nach Rennen in Valencia

Ermittlungen wegen Korruption

Knapp drei Jahre nach dem letzten Formel-1-Rennen in Valencia haben die Gastspiele der Königsklasse ein Nachspiel für die damalige Regionalregierung.

Der frühere Motorrad-Rennfahrer Aspar steht im Verdacht öffentliche Gelder veruntreut zu haben
© getty
Der frühere Motorrad-Rennfahrer Aspar steht im Verdacht öffentliche Gelder veruntreut zu haben

Ein Gericht in der spanischen Hafenstadt leitet ein Verfahren wegen des Verdachts auf Veruntreuung öffentlicher Gelder und Amtsmissbrauch ein und gibt damit einem Antrag der Staatsanwaltschaft statt. Im Fokus stehen dabei unter anderem Valencias früherer Regierungschef Francisco Camps und der frühere Motorrad-Rennfahrer Jorge Martinez Aspar.

Auf dem Stadtkurs am Mittelmeer hatte von 2008 bis 2012 der Große Preis von Europa stattgefunden. Laut den Ermittlern sei Aspars Unternehmen Valmor Sports damals nur öffentlich als Veranstalter der Rennen in der drittgrößten spanischen Stadt aufgetreten, tatsächlich sei die Regionalregierung für die Kosten der Millionen-Events aufgekommen.


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