Formel 1

Barrichello: Leben nach der F1 sogar besser

Von SPOX
Rubens Barrichello fährt seit der Saison 1993 in der Formel 1
© Getty

Williams-Pilot und Formel-1-Urgestein Rubens Barrichello macht sich keine Sorgen über ein mögliches Karriereende. Beim Grand Prix von Abu Dhabi kommt es zu entscheidenden Gesprächen zwischen den einzelnen Rennställen. Es geht um die Zukunft der FOTA. Jenson Button gedenkt Dan Wheldon und Michael Schumacher liebt die Schweiz.

Barrichello hat keine Angst vor der Zukunft: Eine Formel 1 ohne Routinier Rubens Barrichello scheint kaum vorstellbar. Seit 1993 gehört der Brasilianer zum festen Inventar des F-1-Zirkus. Doch ob der ehemalige Teamkollege von Michael Schumacher auch im nächsten Jahr in der Königsklasse fährt, ist fraglich.

Bei Williams wurde Pastor Maldonado als fester Pilot bestätigt, in der vergangenen Woche wurde bekannt, dass der Traditionsrennstall "ernsthafte" Verhandlungen mit Kimi Räikkönen führe. Und auch über Adrian Sutil wurde, aufgrund seiner Situation bei Force India, immer wieder spekuliert.

Angst vor einem vorzeitigen Karriereende hat Barrichello allerdings nicht: "Ich will zu 100 Prozent Formel 1 fahren, aber wenn es nicht klappen sollte, habe ich auch andere Möglichkeiten. Luciano Burti und Olivier Panis haben mir gesagt, dass das Leben nach der Formel 1 sogar noch besser werden kann. Es kommt, wie es kommt, aber so Gott will, bin ich auch nächstes Jahr wieder mit von der Partie."

FOTA vor dem Aus?: Der F-1-Teamvereinung FOTA, der außer HRT alle Teams angehören, könnte das Aus drohen. Wie "Motorsport Aktuell" berichtet, kommt es beim Grand Prix in Abu Dhabi zu finalen Gesprächen zwischen den Protagonisten. Grund für die Aufregung der Teams ist das Ressourcen-Restrikt-Abkommen (RRA).

Es soll unter anderem die Ausgaben der Top-Teams kontrollieren, um zu große Diskrepanzen zu vermeiden. Und das ist leichter gesagt als getan, denn das RRA umfasst keine festen Regeln, viel mehr basiert es auf Freiwilligkeit. Sanktionen müsste kein Team befürchten.

Dennoch stellte der niederländische Finanzdienstleister "Capgemini" bei Untersuchungen fest, dass es bei einigen Rennställen zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei. Der Haussegen hängt schief.

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali sieht nur noch eine letzte Chance: "Wir müssen uns in Abu Dhabi zusammensetzen, um eine finale Lösung zu finden. Wenn wir uns nicht einigen können, was ist dann der Sinn und Zweck der FOTA?"

Murdoch blecht für Mosley: Die Mediengruppe von Rupert Murdoch ist von einem französischen Gericht wegen Verletzung der Privatsphäre von Ex-FIA-Präsident Max Mosley zu einer 10.000 Euro teuren Geldstrafe verurteilt worden.

Murdochs Mediengruppe wurde beschuldigt, kompromittierende Fotografien veröffentlich haben.

Tolle Geste von Button und Co.: Am 5. Dezember werden der McLaren-Pilot Jenson Button und weitere Rennfahrer in einem Kartrennen an den beim IndyCar tödlich verunglückten Dan Wheldon erinnern.

Das Rennen wird in Milton Keynes ausgetragen, unweit seines Heimatortes. Bei dem Event werden rund 25 bis 30 Teams erwartet, die jeweils von einem professionellen Rennfahrer angeführt werden. Neben Button haben sich bereits Dario Franchitti, Anthony Davidson und Rob Huff angekündigt.

Schumacher liebt die Schweiz: In einem Interview mit der "Neuen Züricher Zeitung" offenbarte Michael Schumacher, dass die Schweiz seine "einzige Heimat ist, die er habe."

Hier fühlt sich der Mercedes-Pilot offenbar pudelwohl: "Dass die Schweiz meine Heimat ist, liegt wohl auch daran, dass ich mein zu Hause bereits in jungen Jahren verlassen habe", so der Mercedes-Pilot: "Heimat ist dort, wo wir uns glücklich fühlen - und das ist eben am Genfer See."

Wenn er alles das, was er seinem Zuhause habe, auch im Auto hätte, dann würde er allen anderen um die Ohren fahren, sagte Schumacher.

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