Formel 1

Ecclestone bedauert: Formel 1 zu demokratisch

Von SPOX
Formel-1-Boss Bernie Ecclestone trauert den alten Zeiten mit Max Mosley nach
© Getty

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone ist die Königsklasse des Motorsports nicht mehr autoritär genung. "Ich bedaure, dass die Formel 1 heutzutage sehr demokratisch ist", sagte der Brite, der am Freitag 81 Jahre alt wird, in einem Interview mit der "Welt".

Zu Zeiten des ehemaligen FIA-Präsident Max Mosley sei dies noch anders gewesen. "Max und ich konnten anstehende Fragen und Probleme zumeist sehr schnell lösen. Für Dinge, für die wir heute manchmal zwei Jahre benötigen, um sie durchzusetzen, haben wir damals nicht selten nur wenige Tage oder Wochen gebraucht", sagte Ecclestone: "Davon profitierten alle - die Teams, das Publikum, alle."

Mosleys Nachfolger beim Automobil-Weltverband, Jean Todt, schätze er sehr, meinte der Brite. Dennoch sieht er den früheren Ferrari-Teamchef nicht als die ideale Besetzung als FIA-Präsident: "Ich glaube, dass er, was seinen Job als Präsident betrifft, nicht geahnt hat, was auf ihn zukommt", meinte Ecclestone: "Max hat Jean geholfen, Präsident zu werden. Aber ich vermute, wenn Jean zu sich selbst ehrlich sein würde und er noch einmal die Wahl hätte zwischen der Präsidentschaft und Ferrari, würde er wieder nach Maranello zurückkehren."

GP in New Jersey "Supershow"

Sehr erfreut sieht der Formel-1-Boss der Premiere 2013 vor der Skyline in New York entgegen. "Es wird ein grandioses und wichtiges Rennen. Ich bin absolut überzeugt, dass es eine Supershow geben wird", meinte er.

Eine Lobeshymne stimmte Ecclestone wieder auf seinen Lieblingsschüler Sebastian Vettel an. Rekordweltmeister Michael Schumacher sei "lediglich extrem populär, weil er extrem gut in seinem Job war. In dieser Rolle hat er die Formel 1 unterstützt. Sebastian ist ein sehr netter, junger Mann. Der Erfolg ist ihm nicht zu Kopf gestiegen. Er ist ein fantastischer Rennfahrer, dem ich mit großem Respekt begegne."

Die Formel-1-Saison 2011 im Überblick

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