Mittwoch, 25.08.2010

Formel 1

Schumacher konzentriert sich aufs nächste Jahr

Nach dem durchwachsenen Comeback-Jahr konzentriert sich Formel-1-Rückkehrer Michael Schumacher bereits auf die kommende Saison. Sein Comeback hat der Rekordchampion nicht bereut.

Michael Schumacher steht vor seinem 262. Start in der Formel 1
© Getty
Michael Schumacher steht vor seinem 262. Start in der Formel 1

Formel-1-Rückkehrer Michael Schumacher hat in seinem Dreijahresplan bereits Stufe zwei gezündet.

"Natürlich waren die Erwartungen sehr hoch, und natürlich sind wir alle enttäuscht, dass wir momentan nicht konkurrenzfähig sind. Aber das muss ich jetzt akzeptieren und mich aufs nächste Jahr konzentrieren", sagte der Mercedes-Pilot in einem Doppel-Interview mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone der "Sport-Bild".

Im Augenblick suche er noch den Weg zurück auf die Siegestraße, sagte Schumacher, der bislang zwei vierte Plätze als beste Resultate dieser Saison zu Buche stehen hat, in den letzten fünf Rennen aber nicht über Platz neun hinauskam und dreimal sogar die Top 10 verpasste.

"Deshalb probiere ich im Moment viele Sachen aus, und akzeptiere, dass sie manchmal eben auch schiefgehen können", sagte Schumacher: "Aber sie gehören für mich zum Lernprozess dazu."

Schumacher hat Comeback bisher nicht bereut

Beim Großen Preis von Belgien in Spa, wo 1991 seine einzigartige Karriere begann, muss er zudem mit der Rückstufung um zehn Startplätze leben. Die hatten ihm die Rennkommissare in Budapest wegen eines gefährlichen Manövers gegen Rubens Barrichello aufgebrummt.

Bereut habe er sein Comeback in der Könisgklasse angesichts der bislang durchwachsenen Ergebnisse aber nicht. "Nein. Ich wusste genau, was ich tue", sagte Schumacher: "Für mich ist es wichtig, wie ich mit dem Auto und dem Team arbeite."

Mit dem aktuellen Silberpfeil sei er zumindest im Qualifying nicht auf dem Niveau seines Teamkollegen Nico Rosberg.

Ecclestone äußert Bewunderung für Schumachers Comeback

"Ich weiß aber, wie ich das ändern kann, und daran arbeite ich jetzt." Momentan müsse er akzeptieren, dass die Rückkehr an die Spitze seine Zeit brauche und "der Gegenwind sehr stark" sei.

Ecclestone äußerte seine Bewunderung für die Entscheidung des siebenmaligen Weltmeisters und 91-maligen GP-Siegers, nach drei Jahren Pause in die Königsklasse zurückzukehren.

"Dazu gehört jede Menge Mut", sagte der Brite, der Schumacher auch im Alter von 41 Jahren noch große Klasse attestiert: "Michael ist immer noch fitter als viele andere Fahrer und talentierter als 90 Prozent seiner Gegner."

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