Montag, 12.07.2010

Großbritannien-GP: Top 8 aus Silverstone

Steckt Buttons Kopf ins Klo!

Der Großbritannien-GP in Silverstone ist Geschichte. Der Streit zwischen Red Bull, Mark Webber und Sebastian Vettel ist noch nicht verklungen, aber dennoch muss man auch mal an etwas anderes denken. An Toiletten zum Beispiel, Western oder Star Trek. Mehr dazu in den Top 8 aus Silverstone.

Anschauungsunterricht für Jenson Button und Lewis Hamilton. Da vergeht einem die Lust auf ein Bad
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Anschauungsunterricht für Jenson Button und Lewis Hamilton. Da vergeht einem die Lust auf ein Bad

Platz 8: Schafft der McLaren auch Warp 2?

Promis gab es am Wochenende in Silverstone jede Menge. Cricket-Spieler wie Andrew Flintoff zum Beispiel, die in der Cricket-Diaspora Deutschland aber kaum jemand kennt. Ähnlich geht es vielen vielleicht auch mit Patrick Stewart - Schauspieler, Shakespeare-Darsteller. Nicht aber jedem Jünger von Warp-Antrieb, Wurmloch, Klingonen und Ferengi. Für jeden Trekkie - so nennt man die Fans von Star Trek - ist Patrick Stewart ein Held. Jean-Luc Picard, Captain der USS Enterprise.

Er beamte sich leibhaftig nach Silverstone und ließ sich die Boliden genau erklären. Motorsport-Fan Stewart freute sich wie ein kleines Kind, war aber wohl doch ein bisschen enttäuscht, dass nicht einmal F-1-Autos Lichtgeschwindigkeit erreichen. Ach ja, neben Herrn Picard, äh Stewart, waren auch allgemein bekannte Promis wie Mister Slowhand Eric Clapton, Leichtathletik-Legende Michael Johnson oder der Herzog von Kent vor Ort. Aber welchen echten Trekkie interessiert das schon...?

Platz 7: Don't drink and drive!

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Wie sollen sich die Force-India-Piloten an diesen hehren Grundsatz halten, wenn sogar extra für sie ein Whiskey kreiert wird? Teambesitzer Vijay Mallya ist nebenbei auch Eigentümer eine Whiskey-Marke und hat den Star-Mixer Richard Paterson damit beauftragt, auf jeden seiner Fahrer einen Drink zuzuschneiden. Der Whiskey für Adrian Sutil soll angeblich sehr mild sein, der von Vitantonio Liuzzi sehr lebhaft. Na dann mal Prost - aber immer erst nach den Rennen!

Platz 6: Vettels Kraken-Desaster

Sebastian Vettel steht mit Paul auf Kriegsfuß. Erst hat er beim WM-Halbfinale nicht auf den prophetischen Kraken gehört und törichter Weise gegen Mark Webber 500 Dollar auf einen Sieg der Deutschen gesetzt. Dann meinte er nach dem Qualifying, dass man doch Paul fragen solle, ob es noch einmal Ärger zwischen ihm und Webber geben würde. Einen Tag später hatte er den Salat. Und dann meinte Vettel in seiner Hybris auch noch, für das Rennen keine Prophezeiung von Paul zu brauchen. Er werde das mit dem Sieg schon alleine schaffen. Nach einer Kurve war alles aus, das hatte er von seinem Unglauben!

Gridgirls: Gruppenbild mit Damen
Die heißesten Gridgirls vom Großbritannien-GP in Silverstone
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Platz 5: Vettel hat eine Neue

Manager hat Sebastian Vettel immer noch keinen, aber kurz vor dem Heimrennen in Hockenheim hat er sich seine eigene Pressesprecherin geleistet. Britta Roeske, bisher blonder Engel im Hause Red Bull und bei jedem Vettel-Interview irgendwie im TV-Bild, wird sich ab sofort nur noch exklusiv um den Deutschen kümmern. Rein beruflich, versteht sich.

Platz 4: Ferrari hat ein Neues

Das ist das neue Ferrari-Logo
Das ist das neue Ferrari-Logo
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Die Scuderia kann nicht mit neuen Blondinen in verantwortlichen Positionen aufwarten. Aber immerhin mit einem neuen Team-Logo. Fernando Alonso und Felipe Massa enthüllten das neue Werk, das ab dem 1.1.2011 die Briefköpfe der Scuderia zieren soll. Vorbei sind dann die Zeiten der Barcodes, die trotz Tabak-Werbeverbots stark an Sponsor Marlboro erinnern. Bernie Ecclestone wird es freuen.

 

 

Platz 3: Darf Red Bull noch Red Bull heißen?

Da wir gerade bei Bernie Ecclestone sind. Der hatte vor dem Rennen in England eine ganz tolle Idee. Er verbot den Teams einfach mal kurzerhand, in den Boxen und im Fahrerlager Werbung für ihre Sponsoren zu machen. Das Werbe-Privileg sollte doch bitte einzig und allein seinem Vermarkter Allsport vorbehalten bleiben. So richtig ernst nahmen die Teams diese Ansage aber nicht, weshalb der große Zampano persönlich nach dem Rechten sah.

Unter anderem bei Red Bull. Die machten nämlich unverblümt für einen Brausegetränk-Hersteller Werbung. Schon klar, aber Teamchef Christian Horner musste Ecclestone das Dilemma erklären, dass sein Team nun mal genauso heißt wie das Getränk. Ecclestone lenkte in seiner unendlichen Güte ein, Sebastian Vettel darf also weiterhin für ein Team namens Red Bull Racing fahren. Vorerst zumindest.

Platz 2: Großer Titel für Schumacher

Schumacher hat es geschafft, der Titel ist im Sack. Europameister! Glückwunsch! Europameister? Gibt es im Formelsport doch gar nicht. Stimmt. Geht ja auch gar nicht um Michael Schumacher. Es geht um seine Frau Corinna. Die hat nämlich in der Schweiz bei der Europameisterschaft im Westernreiten Gold geholt. Allerdings skandalöser Weise für die Schweiz und nicht für Deutschland, denn sie war für die Eidgenossen gemeldet. Egal, wenigstens einer in der Familie reißt sportlich irgendwas.

Platz 1: Kopf ins Klo!

Schauplatz Pressekonferenz von Lewis Hamilton und Jenson Button vor deren Heimrennen in Silverstone. Gast im Auditorium: Carl Hillis, elf Jahre alt. Hillis ist von schweren Krankheiten gebeutelt und hat schon eine Knochenmarks-Transplantation hinter sich. Nun hatte er die Ehre, für das Magazin des Kinderkrankenhauses Hamilton und Button zu treffen. Und der kleine Carl nahm seine Aufgabe als Journalist sehr ernst. Frage: Gibt es eine Wette zwischen den beiden, wer Weltmeister wird? Hamilton und Button schauten sich an und überlegten. Hamilton sagte: "Lass uns doch um eins deiner Autos wetten!" Button lehnte ab: "Du hast doch viel coolere Autos als ich. Ich bin ein alter Mann!"

Als diese Diskussion zu nichts führte, wurde Carl nach seinem Vorschlag für einen Wetteinsatz gefragt. Und er hatte einen: "Der eine soll den Kopf des anderen das Klo runterspülen." Waaaaaas?! Fragte sich auch Button und wiederholte das Unfassbare noch einmal: "Hast du gerade wirklich gesagt, dass wir unsere Köpfe das Klo runterspülen sollen?" Carl, ein bekennender Hamilton-Fan, nickte. "Guter Plan", erwiderte Button. "Aber dann ziehe ich mir lieber schon mal meine Laufschuhe an, um zu flüchten, wenn es bei mir in diesem Jahr nicht ganz so gut läuft."

Rennanalyse: Webber siegt und sorgt für Eklat

Alexander Mey

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Michael Schumacher wurde 1997 mit einem zwei Meter breiten Ferrari Weltmeister in der Formel 1
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