Sonntag, 16.05.2010

Monaco-GP: Sebastian Vettel im Interview

"Zweiter Platz am Ende das Optimum"

Sebastian Vettel hat sich in Monaco den zweiten Platz hinter Teamkollege Mark Webber gesichert. Im Interview spricht der Red-Bull-Pilot über seinen guten Start und die nächsten Rennen.

Sebastian Vettel liegt in der Gesamtwertung gleichauf mit Teamkollege Mark Webber
© sid
Sebastian Vettel liegt in der Gesamtwertung gleichauf mit Teamkollege Mark Webber

Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel hat sich direkt in der ersten Kurve den zweiten Platz beim Großen Preis von Monaco gesichert. Im Interview spricht der Heppenheimer über seinen starken Start, die Schwierigkeiten mit Teamkollege Mark Webber mitzuhalten und die nächsten Rennen, die Vettel zuversichtlich in Angriff nehmen will.

Frage: Platz zwei in Monaco hinter Ihrem Teamkollegen Mark Webber: Sind Sie mit diesem Resultat zufrieden?

Sebastian Vettel: Besonders zu Beginn des Rennens und nach den Safety-Car-Phasen konnte ich mit Mark nicht mithalten. Da überholen hier unmöglich ist, habe ich danach eigentlich mehr in die Rückspiegel geschaut. Ich wusste, wenn ich keinen Fehler mache, kommt Robert nicht vorbei. Der zweite Platz war am Ende für mich das Optimum. Ich bin sehr glücklich und habe viele Punkte geholt.

Frage: Entscheidend für diesen zweiten Platz waren schon die ersten Meter, auf denen Sie Robert Kubica überholt haben, oder?

Vettel: Ja, der Start war der Schlüssel zu diesem zweiten Platz. Ich hatte erst ein schlechtes Gefühl, aber mein Start war doch besser als von Mark und Robert. Robert hatte dann durchdrehende Räder, das habe ich gesehen und bin dann nach innen gezogen.

Frage: Warum waren Sie danach langsamer als Mark Webber?

Vettel: Es war für mich schwierig, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Später im Rennen war der Unterschied dann nicht mehr ganz so gravierend.

Frage: Sie liegen jetzt punktgleich mit Webber an der Spitze der WM-Wertung. Was erwarten Sie von den kommenden Rennen?

Vettel: Für die nächsten Rennen bin ich sehr, sehr zuversichtlich. Ich denke, dass es dann wieder anders aussieht.

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