Freitag, 21.05.2010

Formel 1: Neues aus der Königsklasse

"Red Bull ist nicht unschlagbar"

Luca di Montezemolo glaubt nicht an eine Übermacht von Red Bull. Sebastian Vettels Problem ist gefunden. New York flirtet mit Bernie Ecclestone, während Lotus schon an 2011 denkt.

Luca di Montezemolo war schon 1974 Leiter der Rennsportabteilung Ferraris
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Luca di Montezemolo war schon 1974 Leiter der Rennsportabteilung Ferraris

Ferrari selbstbewusst: Farrari-Präsident Luca di Montezemolo ist sich laut der "Gazzetta dello Sport" sicher, dass dem scheinbar übermächtigen Red-Bull-Stall keineswegs der Durchmarsch in dieser Formel 1-Saison gelingen wird und gibt sich zuversichtlich: "Die Dinge laufen in dieser Saison nicht schlecht. Red Bull ist nicht unschlagbar. Wir sind immerhin in beiden Wertungen direkt dran."

Angesprochen auf seinen ehemaligen Schützling Michael Schumacher gab Montezemolo zu: "Es gibt Momente, da vermisse ich Schumacher. Wir hatten wundervolle Jahre zusammen."

Formel 1 in New York: Schon seit Längerem gibt es den Plan des im Großraum von New York ansässigen amerikanischen  Monticello Motor Club, die Formel 1 auf die eigene Rennstrecke zu locken. Nun soll dieser Plan weiter fortgeschritten sein. Die "Autoweek" veröffentlichte einen Brief des Club-Präsidenten Ari Strauss.

So soll es ein Treffen mit F-1-Boss Bernie Ecclestone gegeben haben. Anschließend durfte man auch Hermann Tilke, seines Zeichens Chef-Ingenieur und -Entwickler von Formel 1-Strecken, begrüßen. "Er bestätigte mir, dass unsere Rennstrecke mit ein paar kleinen Veränderungen ein idealer Ort für eine Formel-1-Veranstaltung wäre", so Strauss in dem Brief.

Monaco-GP, Rennen: Viel Gelb bei Webber-Sieg
Auf die Sektdusche nach dem Rennen folgte das kalte Bad: Vettel (l.) und Webber auf dem Sprung in den Hafen von Monaco
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Auf die Sektdusche nach dem Rennen folgte das kalte Bad: Vettel (l.) und Webber auf dem Sprung in den Hafen von Monaco
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Mit einem Rückwärts-Salto klatscht Mark Webber in den Red-Bull-Swimming Pool von Monaco
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Mit einem Rückwärts-Salto klatscht Mark Webber in den Red-Bull-Swimming Pool von Monaco
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Später plantschen Sebastian Vettel und Mark Webber gemeinsam im Becken
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Später plantschen Sebastian Vettel und Mark Webber gemeinsam im Becken
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Anschließend ließ sich der Australier noch ausgiebig feiern
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Anschließend ließ sich der Australier noch ausgiebig feiern
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Bei dem Rennen vor seiner Haustür durfte Prinz Albert von Monaco (r.) natürlich nicht fehlen
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Bei dem Rennen vor seiner Haustür durfte Prinz Albert von Monaco (r.) natürlich nicht fehlen
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Mark Webber kam gut weg und führte das Feld vom Start weg souverän an
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Mark Webber kam gut weg und führte das Feld vom Start weg souverän an
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Jenson Button musste seinen McLaren gleich zu Beginn abstellen. Sein Team hatte vergessen, eine Kühlerabdeckung vor dem Rennen abzunehmen
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Jenson Button musste seinen McLaren gleich zu Beginn abstellen. Sein Team hatte vergessen, eine Kühlerabdeckung vor dem Rennen abzunehmen
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Die Streckenposten hatten einen intensiveren Tag als Kurzarbeiter Button und mussten immer wieder ihre gelben Flaggen schwenken
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Die Streckenposten hatten einen intensiveren Tag als Kurzarbeiter Button und mussten immer wieder ihre gelben Flaggen schwenken
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Mark Webber steuerte seinen Red Bull souverän durch die Gassen von Monte Carlo
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Mark Webber steuerte seinen Red Bull souverän durch die Gassen von Monte Carlo
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Am Ende jubelt der Australier über seinen zweiten Sieg in Folge
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Am Ende jubelt der Australier über seinen zweiten Sieg in Folge
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Aber auch Sebastian Vettel rang sich als Zweiter ein Lächeln ab. Beide liegen in der Gesamtwertung nun ganz vorne
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Aber auch Sebastian Vettel rang sich als Zweiter ein Lächeln ab. Beide liegen in der Gesamtwertung nun ganz vorne
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Problem scheinbar gefunden: Die Saison von Sebastian Vettel läuft aus technischer Sicht alles andere als befriedigend. Immer wieder hat der deutsche Pilot Probleme mit dem Handling seines Boliden. Nach genauer Überprüfung durch das Team wurde ein nicht näher beschriebener Fehler an Vettels Chassis gefunden.

Das Team entschied sich dazu, das Chassis auszutauschen, so dass Vettel im nächsten Rennen in Istanbul Hoffnung auf Besserung haben darf.

Fokus auf 2011: Formel 1-Neuling Lotus wird dieses Jahr ihren aktuellen Rennwagen, den T127, noch weiter leicht verbessern, doch Technikchef Mike Gascoyne sagt "Autosport" in einem Interview, auf was es dem Team wirklich ankommt.

Gascoyne: "Ein paar Veränderungen werden wohl noch zum Rennen in Silverstone gemacht, wir konzentrieren uns aber schon auf die nächste Saison 2011. Das Modell für kommende Saison wird schon bald im Windkanal getestet"

Die Einzelkritik zum Monaco-GP

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