Formel 1

Vettel fährt der Konkurrenz davon

Von SPOX
Sebastian Vettel bekam sein neues Auto eine Woche später als seine Konkurrenten
© Getty

Bestzeit für Sebastian Vettel zum Auftakt der dritten Testwoche in Jerez. Der Red-Bull-Pilot drehte bei wechselhaften Bedingungen 103 Runden und markierte in 1:22,593 Minuten die deutliche Bestzeit. Michael Schumacher fuhr im Mercedes mit 111 die meisten Runden, war aber mehr als eine Sekunde langsamer als Vettel.

Sebastian Vettel und sein Red Bull haben am ersten Tag der dritten Testwoche den erfreulichen Trend der ersten Session fortgesetzt. Vettel, der schon vergangene Woche mit dem Debüt des RB6 in Jerez sehr zufrieden war, drehte rund 100 problemlose Runden und war in 1:22,593 Minuten mehr als vier Zehntel schneller als sein schärfster Verfolger, Lewis Hamilton im McLaren. Der war vor wenigen Tagen an gleicher Stelle aber schon drei Sekunden schneller gefahren als Vettel.

Alle Testzeiten der Vorbereitung im Überblick

Michael Schumacher hatte im Mercedes ebenfalls keine nennenswerten technischen Schwierigkeiten, war aber deutlich langsamer als sein Landsmann und Kumpel Vettel. Mit einer Bestzeit von 1:23,803 Minuten belegte Schumi den sechsten Rang.

"Das wechselnde Wetter hat es erneut schwer gemacht, ein Bild von der Leistungsfähigkeit aller Autos zu bekommen", sagte Schumacher. "Aber mit unserer Rundenzahl haben wir wieder bewiesen, das unser Auto sehr zuverlässig ist. Außerdem zeigen die Daten, dass auch unsere Geschwindigkeit sehr gut ist."

Ferrari: "Kein produktiver Tag für uns"

Rang drei hinter Vettel und Hamilton belegte Felipe Massa im Ferrari. Ihm fehlten sechs Zehntel auf Vettels Zeit, zudem blieb sein Auto einmal mit einem technischen Problem liegen. Das gleiche passierte Rubens Barrichello im Williams zweimal, zudem sorgten Hamilton und Paul di Resta im Force India für je eine Unterbrechung.

"Das war ehrlich gesagt kein sehr produktiver Tag für uns", gab Ferrari via Twitter zu. "Hoffentlich wird es morgen besser!"

Vor Schumacher platzierten sich außerdem Sebastien Buemi im Toro Rosso und Pedro de las Rosa im Sauber. Beide Teams unterstrichen damit ihre guten Fortschritte. Ebenso wie Force India. Adrian Sutil und Paul di Resta fuhren direkt hinter Schumacher auf die Ränge sieben und acht.

Gutes Lotus-Debüt - Virgin in Problemen

Zum ersten Mal stellte sich das neue Lotus-Team dem direkten Vergleich mit der Konkurrenz - und das lief gar nicht einmal schlecht. Testfahrer Fairuz Fauzy konnte 76 Runden drehen und war in 1:31,848 Minuten immerhin drei Sekunden schneller als Timo Glock im Virgin.

"Ein großartiger Tag für Lotus! Es ist fabelhaft, die britische Marke zurück im Rennen zu sehen", freute sich Teamchef Tony Fernandes.

Glocks Team hatte erneut große Probleme und kam kaum zum Testen. Nur zehn Runden standen am Ende für den Deutschen zu Buche. Ohne Testerfahrung wird es schwierig, Lotus im direkten Duell um den Titel des besten Neulings zu besiegen.

Analyse: Alle neuen Fahrzeuge der etablierten Teams im direkten Vergleich

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