Formel 1

Coulthard: "Dick, faul, lethargisch"

Von SPOX
Kimi Räikkönen geht in seine dritte Saison bei Ferrari
© Getty

Für Kimi Räikkönen ist 2009 Wiedergutmachung angesagt. Zu schwach waren über weite Teile der vergangenen Saison seine Leistungen, zu unmotiviert war der Iceman. Das hat er sogar selbst zugegeben. Sein ehemaliger Rivale David Coulthard formuliert es bei seiner Bewertung der Titelkandidaten für 2009 noch deutlich krasser.

"Dick, faul, lethargisch." Das sind die harten Worte, mit denen David Coulthard im "Daily Star" seinen ehemaligen Teamkollegen Kimi Räikkönen beschreibt. Der Schotte bezieht sich dabei auf die vergangene Saison, die Räikkönen als WM-Titelverteidiger nur als Dritter mit 23 Punkten Rückstand auf Weltmeister Lewis Hamilton beendete.

Räikkönen startete 2008 gut in die Saison und war sogar auf einem guten Weg in Richtung Titelverteidigung. Doch nach seinem Fahrfehler in Monaco, als er kurz vor Rennende Adrian Sutil ins Heck rauschte, riss der Faden. Es folgten schwache Rennen und folgenschwere Fahrfehler wie in Spa oder in Singapur.

Besonders im Vergleich zu Vize-Weltmeister Felipe Massa sah Räikkönen schlecht aus - fand auch Coulthard: "Massa hat bewiesen, dass er ein Weltklasse-Fahrer ist. Räikkönen hätte auch da sein sollen, er ist ein außergewöhnliches Talent, aber er hängt sich nicht genug rein. Die Frage lautet: Ist er noch hungrig genug?"

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Hamilton kann Geschichte schreiben

Keine Zweifel hat Coulthard an den Fähigkeiten von Lewis Hamilton. Nicht ganz überraschend, immerhin sagt Coulthard als britischer Fahrer seine Meinung in einer britischen Zeitung.

Aber dennoch ist interessant, wie überzeugt der Schotte trotz der schwachen Testzeiten von McLaren-Mercedes von Hamilton ist. "Die sicherste Wette wäre, sein Geld auf einen Weltmeister Hamilton zu setzen", sagt Coulthard. "Im Moment ist er einer der Besten. Der nächste Schritt ist, der Beste zu werden. Ich denke, wir könnten miterleben, wie Lewis zum besten Fahrer der Formel-1-Geschichte wird."

Große Worte, die die Erwartungen an Hamilton in Großbritannien nicht gerade schmälern werden. Ob er ihnen gerecht werden kann, darf er schon in wenigen Tagen in Melbourne zeigen.

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